Brüssel - Aktuelle Meldungen

Die EU und China haben einen Deal
09.10.2026 - Im Streit um die staatlich subventionierte Autoindustrie haben sich die EU und China offenbar auf geringere Fahrzeuglieferungen aus dem Reich der Mitte verständigt. Peking hat sich offenbar damit einverstanden erklärt, die Exporte von Hybridfahrzeugen zurückzufahren. Das teilte EU-Handelskommissar Maros Sefcovic heute bei seinem Besuch in China mit. Er rechnet damit, dass die Einfuhren chinesischer Hybridautos in den kommenden vier Jahren um etwa die Hälfte zurückgehen. Im Gegenzug will Brüssel offenbar die Strafzölle auf die Einfuhr von E-Autos lockern. Nähere Einzelheiten sind zunächst allerdings nicht bekannt.
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Umfrage: Autofahrer fordern geringere Abgaben auf Kraftstoffe
05.10.2026 - 86 Prozent der Autobesitzer finden, dass die Steuern und Abgaben auf Kraftstoffe in Deutschland zu hoch sind. Das ist das Ergebnis einer Forsa-Umfrage im Auftrag von Uniti, dem Bundesverband Energie Mittelstand. In Deutschland machen Steuern und Abgaben in der Regel rund 50 bis 60 Prozent des Preises an der Zapfsäule aus. Die Bundesrepublik liegt damit EU-weit auf einer Spitzenposition, was die Belastung aus den regulären nationalen Sätzen für Energiesteuer, CO₂-Abgabe und Mehrwertsteuer auf Kraftstoffe angeht. Obwohl die Preise für Diesel und Benzin in Deutschland eigentlich niedriger als in fast allen EU-Nachbarländern liegen, ist der Anteil von Steuern und Abgaben an den Kraftstoffpreisen im EU-Vergleich hoch.
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Michele Ziosi wird Chief Officer Public Affairs bei Stellantis
11.09.2026 - Michele Ziosi wird am 1. Oktober die Funktion des Chief Public Affairs Officer bei Stellantis übernehmen. Er wird in dieser Position sowohl für Europa als auch für die globale Koordination der Public-Affairs-Aktivitäten des Automobilkonzerns verantwortlich sein. In regionalen Aufgaben berichtet er an Enlarged Europe COO Emanuele Cappellano, für globale Themen an CEO Antonio Filosa.
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IAA Transportation 2026: 150 Premieren und Druck auf die Politik
02.09.2026 - Die IAA Transportation 2026 will ihre Rolle als internationale Leitmesse für Nutzfahrzeuge, Transport und Logistik weiter ausbauen. Vom 15. bis 20. September treffen sich in Hannover Hersteller, Zulieferer, Aufbautenhersteller und Logistikunternehmen. Mehr als 150 Weltpremieren und Neuheiten sollen dort erstmals gezeigt werden. Unter dem Motto „We Deliver“ rückt die Messe batterieelektrische und wasserstoffbasierte Antriebe, digitale Dienste sowie automatisiertes und autonomes Fahren in den Mittelpunkt. Mehr als 70 Prozent der Aussteller kommen aus dem Ausland, rund ein Drittel nimmt erstmals teil. Damit bleibt die IAA Transportation eine globale Plattform für die Transformation des Straßengüterverkehrs.
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Kommentar: Wollen wir E-Autos oder CO₂-Vermeidung?
01.09.2026 - Das Elektroauto ist klimaneutral. So sieht es jedenfalls die Europäische Union. Was am Auspuff nicht herauskommt, findet für Brüssel in der CO₂-Bilanz des Fahrzeugs nicht statt. Eine Studie der Technischen Universität München (TUM) hält diese Sicht der Dinge für falsch – und liefert dafür eine Zahl, die es in sich hat: 41 Prozent.
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Kommentar: CO₂ und der gesunder Menschenverstand
30.08.2026 - Eigentlich ist es eine Frage des gesunden Menschenverstands. Aber wir reden über Umweltpolitik, Klimawandel und Ideologie, nicht über Verstand und Wissenschaft. Aktuell geht es wieder um das Dogma aus Brüssel: Die CO₂-Emission eines Elektroautos ist null. Basta! Doch selbst E-Autos, ihre Batterien und die elektrische Energie fallen nicht ohne Kohlenstoffdioxid (CO₂) vom Himmel, nicht einmal in Brüssel. Das wird die Technische Universität (TUM) in München am Dienstag erneut durch eine Studie aller Studien zeigen. Die Münchner Wissenschaftler werden am Dienstag der EU-Kommission ihre Basta-Definition nun ankreiden, meldeten Medien am Wochenende.
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Mit neuem Gesicht ins Jubiläumsjahr
02.07.2026 - Als Toyota zum Ende des letzten Jahrtausends den hohen Bedarf an Kleinwagen in Europa richtig einschätzte, gingen die japanischen Produktionsstrategen auf die Suche nach einem Standort für ein neues Werk nahe am Kunden. Die Wahl fiel schließlich auf Valenciennes in Nordfrankreich – nicht weit weg von der belgischen Grenze und dem europäischen Toyota-Konzernsitz in Brüssel. Inzwischen hat das Werk seine ersten 25 Produktionsjahre vollgemacht. Gebaut werden dort ausschließlich Yaris – inzwischen in der vierten Modellgeneration.
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Parkregeln im Ausland
30.06.2026 - Viele historische Städte in Europa sind Reiseziele für deutsche Touristen. Wer mit dem Auto unterwegs ist, der muss sich vor Ort eventuell aber auf besondere Parkregeln einstellen. Farbige Markierungen machen in vielen Ländern kenntlich, wo geparkt werden darf und wo nicht, erklärt der Automobilclub von Deutschland. Am Bordstein- oder Fahrbahnrand angebrachte gelbe Streifen zeigen verbotenes Halten, bei durchgängigen Linien auch nicht erlaubtes Parken, an. Diese Art von Vorschriften sind etwa in Frankreich, Holland, Irland, Österreich und der Schweiz zu finden.
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Emmanuel Beaune übernimmt Marketing bei Toyota Deutschland
16.06.2026 - Emmanuel Beaune wird Direktor Marketing bei der Toyota Deutschland GmbH. Der erfahrene Automobil-Manager folgt auf Cathrin Koch, die als General Managerin Marketing Communication and Digital Experience die Bereiche Kommunikation, Media, Digital sowie Events ausbauen wird. Emmanuel Beaune übernimmt die Funktion zum 1. Juli 2026 und berichtet an Mario Köhler, CEO und Präsident von Toyota Deutschland.
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Bald kommt noch mehr Alkohol in den Tank
22.05.2026 - In Brüssel nimmt das Thema Defossilierung des Straßenverkehrs auch durch den Kraftstoff E 20 jetzt Fahrt auf, seit eine Gruppe EU-Parlamentarier sich dafür stark machte. Ursula von der Leyen als Präsidentin der EU-Kommission, erklärte dazu, man werde „eine Zulassung von höheren Ethanolgehalten (E20) in Betracht ziehen“. Der ökologische Hintergrund: Die Biomasse, die zur Ethanolherstellung benötigt wird, hat das CO2, das bei der Verbrennung im Motor entsteht, vorher der Luft entnommen. Es entsteht also kein zusätzliches CO2.
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Die Top Ten der Woche
18.05.2026 - Die Lage in der Welt und die Konjunktur sind nicht für alles verantwortlich. Vor Jahren schon sagte das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation einen Verlust zwischen 100.000 und mehr als 200.000 Arbeitsplätzen in Deutschland durch den Zwang zum Elektroauto voraus. Der Verband der Automobilindustrie heute: „Die Brüsseler CO2-Flottenregulierung für Pkw und Vans… setzt ohne Anpassungen 50.000 Arbeitsplätze am Standort Deutschland aufs Spiel.“ Diese aktuellere Prognose sagt allerdings nichts über die bisher schon angefallenen Arbeitsplatzverluste vor allem bei Zulieferern für Motoren, Getriebe, Einspritzung und Abgastechnik.
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Beschäftigungsverlust wohl höher als bisher angenommen
13.05.2026 - Der deutschen Automobilindustrie droht bis zum Jahr 2035 ein Verlust von weiteren 125.000 Arbeitsplätzen, sollte die EU nicht auf mehr Technologieoffenheit setzen und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts nachhaltig und signifikant verbessern. Das befürchtet der Verband der Automobilindustrie (VDA). Damit fiele der Arbeitsplatzabbau deutlich höher aus als bisher angenommen. Seit 2019 sind nach Angaben des Verbands bereits rund 100.000 Arbeitsplätze verloren gegangen.
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