Brüssel - Aktuelle Meldungen

Mit neuem Gesicht ins Jubiläumsjahr
02.07.2026 - Als Toyota zum Ende des letzten Jahrtausends den hohen Bedarf an Kleinwagen in Europa richtig einschätzte, gingen die japanischen Produktionsstrategen auf die Suche nach einem Standort für ein neues Werk nahe am Kunden. Die Wahl fiel schließlich auf Valenciennes in Nordfrankreich – nicht weit weg von der belgischen Grenze und dem europäischen Toyota-Konzernsitz in Brüssel. Inzwischen hat das Werk seine ersten 25 Produktionsjahre vollgemacht. Gebaut werden dort ausschließlich Yaris – inzwischen in der vierten Modellgeneration.
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Parkregeln im Ausland
30.06.2026 - Viele historische Städte in Europa sind Reiseziele für deutsche Touristen. Wer mit dem Auto unterwegs ist, der muss sich vor Ort eventuell aber auf besondere Parkregeln einstellen. Farbige Markierungen machen in vielen Ländern kenntlich, wo geparkt werden darf und wo nicht, erklärt der Automobilclub von Deutschland. Am Bordstein- oder Fahrbahnrand angebrachte gelbe Streifen zeigen verbotenes Halten, bei durchgängigen Linien auch nicht erlaubtes Parken, an. Diese Art von Vorschriften sind etwa in Frankreich, Holland, Irland, Österreich und der Schweiz zu finden.
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Emmanuel Beaune übernimmt Marketing bei Toyota Deutschland
16.06.2026 - Emmanuel Beaune wird Direktor Marketing bei der Toyota Deutschland GmbH. Der erfahrene Automobil-Manager folgt auf Cathrin Koch, die als General Managerin Marketing Communication and Digital Experience die Bereiche Kommunikation, Media, Digital sowie Events ausbauen wird. Emmanuel Beaune übernimmt die Funktion zum 1. Juli 2026 und berichtet an Mario Köhler, CEO und Präsident von Toyota Deutschland.
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Bald kommt noch mehr Alkohol in den Tank
22.05.2026 - In Brüssel nimmt das Thema Defossilierung des Straßenverkehrs auch durch den Kraftstoff E 20 jetzt Fahrt auf, seit eine Gruppe EU-Parlamentarier sich dafür stark machte. Ursula von der Leyen als Präsidentin der EU-Kommission, erklärte dazu, man werde „eine Zulassung von höheren Ethanolgehalten (E20) in Betracht ziehen“. Der ökologische Hintergrund: Die Biomasse, die zur Ethanolherstellung benötigt wird, hat das CO2, das bei der Verbrennung im Motor entsteht, vorher der Luft entnommen. Es entsteht also kein zusätzliches CO2.
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Die Top Ten der Woche
18.05.2026 - Die Lage in der Welt und die Konjunktur sind nicht für alles verantwortlich. Vor Jahren schon sagte das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation einen Verlust zwischen 100.000 und mehr als 200.000 Arbeitsplätzen in Deutschland durch den Zwang zum Elektroauto voraus. Der Verband der Automobilindustrie heute: „Die Brüsseler CO2-Flottenregulierung für Pkw und Vans… setzt ohne Anpassungen 50.000 Arbeitsplätze am Standort Deutschland aufs Spiel.“ Diese aktuellere Prognose sagt allerdings nichts über die bisher schon angefallenen Arbeitsplatzverluste vor allem bei Zulieferern für Motoren, Getriebe, Einspritzung und Abgastechnik.
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Beschäftigungsverlust wohl höher als bisher angenommen
13.05.2026 - Der deutschen Automobilindustrie droht bis zum Jahr 2035 ein Verlust von weiteren 125.000 Arbeitsplätzen, sollte die EU nicht auf mehr Technologieoffenheit setzen und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts nachhaltig und signifikant verbessern. Das befürchtet der Verband der Automobilindustrie (VDA). Damit fiele der Arbeitsplatzabbau deutlich höher aus als bisher angenommen. Seit 2019 sind nach Angaben des Verbands bereits rund 100.000 Arbeitsplätze verloren gegangen.
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Wettkampf der Systeme
28.04.2026 - „Wir werden schlicht veraltete Technologie anbieten“, mahnte schon 2023 der Motorenexperte Prof. Thomas Koch vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) im August 2023 im Interview. Seine Sorge: Die chinesische Automobilindustrie wird die extremen Abgasregeln und das Verbrennerverbot der EU ausnutzen, um die deutschen Entwickler bei der Arbeit an modernen, umweltverträglicheren Antrieben zu überholen und bald die besseren Verbrenner anbieten.
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Fahrbericht Nissan Micra: Kulleraugen unter Strom
13.03.2026 - Renault hat es vorgemacht, Allianzpartner Nissan zieht nach und wiederbelebt das 2022 eingestellte Traditionsmodell Micra mit einer Elektro-Version. Technisch basiert der 3,97 Meter kurze Kleinwagen-Stromer auf dem neuen Renault 5 E-Tech, nutzt dieselbe Plattform, dieselben Akkus, dieselben Leistungsstufen. Trotzdem ist er kein Renault mit anderem Emblem geworden. Nissan hat dem Auto ein eigenes Gesicht verpasst, und das ist durchaus wörtlich zu nehmen.
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Neuer Militär-Lkw von DAF
12.03.2026 - Die wieder zunehmenden Krisen in der Welt schlagen sich auch in der Entwicklung neuer Militärfahrzeuge nieder. DAF, Tatra und VDL haben heute auf der Bedex (European Defence Exhibition & Conference) in Brüssel einen neuen 6x6-Lkw vorgestellt. Er wird sowohl mit einem ballistischen als auch mit einem zivilen Fahrerhaus erhältlich sein. Der speziell für den militärischen Einsatz entwickelte Cargo-Body wird von der niederländischen VDL-Gruppe geliefert, das Allradsystem, den Zentralrohrrahmen und das gepanzerte Fahrerhaus steuert Tatra bei. Der Motor und die zivile Kabine kommen von DAF.
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EU Kommission verharrt zu oft in Realitätsverweigerung
10.02.2026 - Die Präsidentin des Verband der Automobilindustrie, Hildegard Müller, hat der EU-Kommission Realitätsverweigerung und wirtschaftspolitische Selbstüberschätzung vorgeworfen. Auf der Jahrespressekonferenz des VDA erklärte sie, ohne wirtschaftliche Stärke verliere Europa internationale Bedeutung und Durchsetzungskraft. „Diese Erkenntnis ist in Brüssel noch nicht angekommen.“
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06.02.2026 - Die von der EU-Kommission vorgeschlagene europaweit einheitliche Fahrzeugkennzeichnung stößt beim Zentralverband Deutsches Kfz‑Gewerbe (ZDK) auf Kritik. Ziel der Neuregelung ist die verlässliche und vergleichbare Information von Verbrauchern für den Fahrzeugkauf, um vor allem umweltfreundlichere, emissions‑ und verbrauchsarme Pkw zu fördern. Der ZDK bemängelt eine fehlende Praxistauglichkeit. Insbesondere die Einbeziehung von Gebrauchtwagen sieht der Branchenverband kritisch.
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In Brüssel dreht sich immer mehr ums Auto
30.01.2026 - Auf das erste deutsche E-Mobil fürs Volk wirft das Web-Journal „Auto-Motive“ heute schon einmal einen interessierten Blick auf Optik und Technik. Die Fachwelt ist gespannt. Soll der Neue doch das Image korrigieren, die deutschen Hersteller hätten sich überholen lassen. Ums Image geht es auch in der Messewelt. Seit Genf seine Rolle als erste strategische Messe des Jahres in Europa aufgegeben hat, wird Brüssel stark, auch durch den breiten Auftritt der Chinesen. Die Brüsseler Politik hat auch Opel-Chef Florian Huettl im Interview im Visier, weil sie mit vielen und teuren Vorschriften bezahlbare Kleinwagen verhindert.
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