Bundeskartellamt - Aktuelle Meldungen

Erste Verstöße gegen die 12-Uhr-Regelung
10.04.2026 - Das Kartellamt hat in den vergangenen Tagen mehrfach Verstöße gegen die neue 12-Uhr-Regelung an Tankstellen festgestellt. Diese können mit bis zu 100.000 Euro Strafe geahndet werden. Aktuell dürfen die Preise an den Zapfsäulen nur einmal täglich erhöht werden, und zwar um 12 Uhr. Preissenkungen sind hingegen bis zum Mittag des nächsten Tages jederzeit möglich.
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Das 12-Uhr-Modell bewirkt das Gegenteil
08.04.2026 - Die Einführung des österreichischen Modells, nach dem Tankstellen nur noch einmal mittags die Preise erhöhen dürfen, hat die Kosten für Autofahrer nicht gesenkt. Nach Einführung der Neuregelung am 1. April sind demnach die durchschnittlichen Preise – ausgehend von einem hohen Niveau – deutlich gestiegen. Bei Diesel wurde bereits am ersten Tag das mehrjährige Allzeithoch überschritten und seitdem jeden Tag auf ein Neues übertroffen, stellt der ADAC fest. Auch die Kraftstoffsorte Super E10 kommt inzwischen nahezu an den damaligen Höchststand heran.
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Preisregulierung an der Tankstelle: Uniti hat schwere Bedenken
19.03.2026 - Uniti, der Bundesverband Energie Mittelstand, hat Bedenken gegen den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Kraftstoffpreisregulierung. Dem derzeitigen „Preisschock“ infolge des Iran-Krieges lasse sich „nicht mit staatlichen Eingriffen in die freie Preisgestaltung des Marktes oder durch verfassungsrechtlich fragwürdige Verschärfungen des Kartellrechts begegnen“. Es sei ungewiss, ob die Maßnahmen tatsächlich zu niedrigeren Kraftstoffpreisen an Tankstellen führen werden.
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Preisbremse: Uniti warnt vor Euphorie, der AvD begrüßt Planbarkeit
12.03.2026 - Die Bundesregierung denkt darüber nach, den Tankstellenbetreibern nur noch eine Erhöhung der Kraftstoffpreise pro Tag zu erlauben. Preissenkungen hingegen sollen weiterhin jederzeit möglich sein. Grund für den Plan ist die massive Verteuerung des Sprits durch den Krieg am Persischen Golf. Vorbild ist das Nachbarland Österreich, wo diese Regelung grundsätzlich bereits seit rund 15 Jahren gilt und sogar auf die Uhrzeit von 12 Uhr mittags beschränkt ist. Ob die Bundesregierung auch so weit gehen will, ist aber derzeit offen.
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Wie ist es um die Ladeinfrastruktur bestellt?
06.08.2025 - Wie gut ist die Infrastruktur für Elektromobilität in Deutschland? Zu diesem Thema gibt es sehr unterschiedliche Einschätzungen. Die Bundesnetzagentur führt für Deutschland zum 1. Juli 2025 mehr als 131.000 öffentlich nutzbare Normalladepunkte und über 40.500 Schnellladepunkte auf. Dazu kommen weitere Möglichkeiten zur Energieversorgung batterieelektrischer Pkw (BEV) wie private Wallboxen und firmeninterne Ladepunkte für Mitarbeiter. Diesem Angebot stehen rund 1,7 Millionen reine E-Fahrzeuge gegenüber. Damit deckt die Infrastruktur in Deutschland nach Einschätzung der Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) den Bedarf für öffentliches Laden rein rechnerisch ausreichend ab. Für dieses Jahr gehen Experten davon aus, dass der Ausbau der Ladeinfrastruktur minimal schneller voranschreitet als das Wachstum des E-Auto-Bestands.
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ADAC: Ad-hoc-Laden ist viel zu teuer
23.07.2025 - Mit Inkrafttreten der AFIR, der Regulation für die Infrastruktur alternativer Kraftstoffe, im April 2024 müssen neue Schnelllader ab 50 kW mit einem Kartenleser oder einer kontaktlosen Bezahlmöglichkeit ausgestattet sein. Vor diesem Hintergrund hat der ADAC in einer Stichprobe die Preise fürs Ad-hoc-Laden verglichen – und kann für das Laden an Autobahnen eklatante Preisunterschiede beziffern: Spontanes Laden ohne Vertragsbindung ist beim gleichen Anbieter bis zu 62 Prozent teurer als bei einer vertragsbasierten Variante ohne Grundgebühr.
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Leichte Entspannung an den Zapfsäulen
19.02.2025 - Die Kraftstoffpreise sind gegenüber der Vorwoche etwas zurückgegangen. Wie der ADAC ermittelt hat, kostet ein Liter Super E10 im bundesweiten Mittel 1,752 Euro. Das ist ein Cent weniger als vor sieben Tagen. Auch Diesel ist günstiger als in der Vorwoche. Für einen Liter müssen die Autofahrer im Schnitt 1,686 Euro bezahlen und damit 0,8 Cent weniger.
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Tanken: Preisschwankungen von bis zu 31 Cent im Jahresverlauf
02.01.2024 - 2023 waren Kraftstoffe wieder etwas günstiger zu haben als im Rekordjahr davor. Dennoch ist es das zweitteuertse Tankjahr überhaupt gewesen, wie der ADAC ermittelt hat. Ein Liter Super E10 kostete 2023 durchschnittlich 1,791 Euro, Diesel lag im Jahresschnitt bei 1,722 Euro. Im Vergleich zu 2022 war Super E10 damit rund sieben Cent günstiger, Diesel lag mehr als 22 Cent unter dem Vorjahresniveau.
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Preisanstieg beim Diesel vorerst gestoppt
23.08.2023 - Wie eine aktuelle ADAC-Auswertung zeigt, haben sich die Kraftstoffpreise in Deutschland gegenüber der Vorwoche kaum verändert. Der Preisanstieg beim Diesel ist vorerst gestoppt, kostet im Tagesdurchschnitt unverändert 1,769 Euro je Liter. Dafür geht der Preis von Super E10, wenn auch nur leicht, weiter nach oben. Ein Liter kostet derzeit im Mittel 0,2 Cent mehr als in der Vorwoche und damit 1,860 Euro. Trotz nahezu unveränderter Preise ist das Niveau für beide Sorten im Moment weiterhin deutlich zu hoch. Im Wochenvergleich notiert Öl der Sorte Brent etwas günstiger (84 US-Dollar je Barrel), aber auch der Euro zeigt sich leicht schwächer.
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Kraftstoffpreise: Deutschland im EU-Vergleich im Mittelfeld
27.06.2022 - Benzin und Diesel waren an den deutschen Tankstellen zuletzt günstiger oder ähnlich teuer wie in den meisten direkten EU-Nachbarstaaten Deutschlands, wenngleich die Kraftstoffpreise seit der Einführung des „Tankrabatts“ am 1. Juni 2022 wieder stiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach Daten der Europäischen Kommission und der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe (MTS-K) beim Bundeskartellamt mitteilt, zahlten Autofahrer in Deutschland am 20. Juni 2022 im Tagesdurchschnitt 1,97 Euro für einen Liter Super E5 sowie 2,06 Euro für einen Liter Diesel.
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Der Preisunterschied zwischen Benzin und Diesel wird größer
22.06.2022 - Schon seit einigen Wochen ist der bislang stets günstigere Dieselkraftstoff meistens teurer als Benzin. In dieser Woche ist die Lücke erneut größer geworden, wie der ADAC feststellt. Während der Preis für einen Liter Super E10 im bundesweiten Mittel um 5,1 Cent auf 1,893 Euro zurückgegangen ist, zahlen Dieselfahrer im Schnitt 2,05 Euro und damit 1,4 Cent gegenüber der Vorwoche mehr.
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Die Spritpreise bleiben (zu) hoch
30.03.2022 - Zwar ist der Preis für einen Liter Benzin im Vergleich zur Vorwoche im bundesweiten Durchschnitt um 3,2 Cent gesunken, ist nach Einschätzung des ADAC gemessen am Rohölpreis und am Dollarkurs immer noch viel zu hoch. Der Automobilclub hat ausgerechnet, dass der Durchschnittspreis aktuell bei 2,048 Euro liegt. Ein Liter Diesel kostet 2,154 Euro und damit 1,9 Cent weniger als vor sieben Tagen.
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