Gewicht - Aktuelle Meldungen

125 Jahre Motorsport bei Skoda (9): Der Spider fand ein kurioses Ende
08.06.2026 - 1972 legte der Internationale Automobilverband (FIA) die Klassen B5 und B6 zur Klasse B5 für Fahrzeuge mit einem maximalen Hubraum von 3000 Kubikzentimetern zusammen. In der tschechoslowakischen Meisterschaft wurde die Hubraumgrenze auf 2,0 Liter geändert, was das damalige Staatsunternehmen AZNP (Automobilové závody, národní podnik; die heutige Marke Skoda) dazu veranlasste, mit der Entwicklung eines offenen Zweisitzers für Rundstrecken- und Bergrennen zu beginnen.
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Magirus lässt Core und Flex fallen
08.06.2026 - Magirus wird die 2024 vorgestellten Aufbaukonzepte Core und Flex in ihrer bisherigen Form nicht weiterverfolgen. Der Feuerwehrfahrzeughersteller, der sich derzeit in einer strategischen Neuausrichtung befindet, begründet diesen Schritt damit, dass „zentrale Annahmen hinsichtlich Skalierungseffekten, Wirtschaftlichkeit und praktischer Umsetzbarkeit unter realen Marktbedingungen nicht in der ursprünglich geplanten Form realisierbar sind“. Gleichzeitig habe sich gezeigt, dass der tatsächliche Mehrwert einzelner Entwicklungsansätze für viele Feuerwehren begrenzt sei.
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125 Jahre Motorsport bei Skoda (7): Der kurze Ausflug in den Formel-Sport
05.06.2026 - Der Grand Prix (GP) der Tschechoslowakei im September 1949 sollte für lange Zeit das letzte internationale Autorennen in dem damals kommunistischen Land sein. Als sich 1964 die Vorschriften für die traditionelle Formel-3-Monoposto-Klasse änderten, reagierte Skoda dank des damals bereits in der Entwicklung befindlichen 1000 MB schnell. Drei Einsitzer traten in der Saison 1965 mit den erfahrenen Fahrern Václav und Jaroslav Bobek sowie Miroslav Fousek an. Die neu geschaffene Klasse bot der Marke und ihren Fahrern zudem Gelegenheit, sich mit der Konkurrenz aus Westeuropa zu messen.
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Alfa Romeo und Alcantara: Italienische Symbiose
05.06.2026 - Ein kurzer Griff ans Lenkrad, ein Blick über die mit Alcantara veredelten Flächen – und man weiß sofort, wohin die Reise bei Alfa Romeo geht. Hier zählt nicht nur die Form, sondern auch das Gefühl. Genau deshalb passt das italienische Hightech-Material so gut zur Marke, die für ihre Sportlichkeit bekannt ist.
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Praxistest Ari Bruni: Vier Sitze in der Nische
05.06.2026 - Nein, auch wenn er so aussieht: Der vollelektrische Ari Bruni ist kein Leichtfahrzeug der Klasse L3e („Mopedauto“) mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h. Dagegen sprechen neben dem regulären Pkw-Kennzeichen auch die vier Sitze. Der Kfz-Schein spricht sogar vom Gegenteil eines leichten Fahrzeugs. Die Zulassungsbehörden stufen den 3,06 Meter kurzen Zweitürer als „Schweres Vierradmobil zur Personenbeförderung“ ein. Hinter der etwas sperrigen Bezeichnung steckt die Fahrzeugklasse L7e, die eine maximale Motorleistung von 20 PS (15 kW) erlaubt.
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Praxistest Mazda 6e: Schön und sperrig
04.06.2026 - Keine Frage, der vollelektrische Mazda 6e ist eine Augenweide von Auto. Die flache Silhouette, die Front mit ihrer leuchtenden Spange, die coupéhafte Dachlinie und das markante Heck mit dem durchgezogenen Leuchtenband lässt immer wieder die Köpfe drehen. Nicht ohne Grund wurde er in diesem Jahr als „World Car Design of the Year“ ausgezeichnet. Doch bei aller stilistischen Souveränität zeigt der elektrische Mazda im Praxistest auch, dass Schönheit eben nicht automatisch mit bester Alltagstauglichkeit einhergeht.
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125 Jahre Motorsport bei Skoda (6): Klassensieger bei der Rallye Monte Carlo
04.06.2026 - Nachdem sich die politische Lage Ende der 1950er Jahre etwas entspannt hatte, kehrte Skoda in den internationalen Motorsport zurück und nahm 1956 zum ersten Mal seit 1949 wieder an der prestigeträchtigen Rallye Monte Carlo teil. Anfang der 1960er Jahre sorgte dann der Skoda Octavia Touring Sport (TS) für zahlreiche Siege bei internationalen Rallyes. Die größten Erfolge feierte das Modell in den Händen privater Fahrer bei der Rallye Monte Carlo und der finnischen 1000-Seen-Rallye.
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125 Jahre Motorsport bei Skoda (5): Der Traum vom zweiten Le-Mans-Start platzt
03.06.2026 - Im Frühjahr 1956 begann Skoda nach dem Modell Sport von 1949 erneut mit der Entwicklung eines zweisitzigen Rennwagens, die Ende 1957 in ihre letzte Phase trat: Der 1100 OHC sollte dort anknüpfen, wo der erste und einzige Werkswagen beim prestigeträchtigen 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1950 aufgehört hatte. Er war wegen eines kleinen technischen Defekts in der 121. Runde an zweiter Position seiner Klasse liegend ausgeschieden.
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Ratgeber: Gegenstände gehören gut gesichert
02.06.2026 - Egal ob Wochenendeinkauf oder Urlaubsgepäck, Getränkekisten oder Werkzeug, Sportausrüstung oder der spontane Transport aus dem Möbelhaus: Wer seinen Pkw belädt, sollte darauf achten, dass alles gut gesichert ist. Denn bei einer Vollbremsung oder einem abrupten Ausweichmanöver kann es schnell gefährlich werden. Lose Gegenstände entwickeln aufgrund ihres Gewichts bereits bei vergleichsweise niedrigen Geschwindigkeiten erhebliche Kräfte, warnt die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ).
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125 Jahre Motorsport bei Skoda (4): Nomen est omen
02.06.2026 - Unter allen Modellen in der Geschichte von Skoda nimmt der Sport eine besondere Stellung ein – bis heute ist er das letzte tschechische Auto, das mit einer tschechischen Besatzung an den berühmten 24 Stunden von Le Mans teilgenommen hat. Der internationale Motorsport blühte wenige Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg auf. So wurde beispielsweise 1949 das berühmte 24-Stunden-Rennen von Le Mans wieder ausgetragen, und ein Jahr später startete die neu gegründete Formel-1-Serie. Die Tschechoslowakei wollte sich der internationalen Konkurrenz mit einem im eigenen Land gebauten Fahrzeug stellen, um die Haltbarkeit von Serienbauteilen zu testen und Fahrzeuge der Marke Skoda im Ausland zu bewerben. Daher fiel die Entscheidung für den Bau des – nomen est omen – Sport, einer sportlichen Variante auf Basis des 1946 vorgestellten Skoda 1101 „Tudor“ (= two door(s) / zwei Türen).
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125 Jahre Motorsport bei Skoda (3): Monte Carlo 1936 hallt bis heute nach
01.06.2026 - Skoda führt den Beginn seiner Motorsport-Ära auf einen Motorraderfolg im Juni 1901 zurück. Seinerzeit errang Narcis Podsednícek auf einer Slavia B der Vorläuferfirma Laurin & Klement beim fast 1200 Kilometer langen Rennen Paris–Berlin einen Sieg, der im Ziel allerdings nicht offiziell bestätigt wurde. Da niemand so früh mit dem Werksfahrer gerechnet hatte, war das Zeitnahmebüro morgens um 3 Uhr noch geschlossen. Die Bestätigung seiner Ankunft durch örtliche Polizisten erkannten die Veranstalter nicht an und ernannten stattdessen vier Franzosen auf Dreirädern der Marke De Dion-Bouton zu den Gewinnern. Trotz des eher unglücklichen Ausgangs wurde schnell klar, dass Siege im Motorsport das Geschäft und damit auch die Entwicklung des aufstrebenden Unternehmens aus Mladá Boleslav beflügeln würden. Einen der größten Rennerfolge verbuchte Skoda vor 90 Jahren: Zdenek Pohl und Jaroslav Hausman belegten bei der Rallye Monte Carlo 1936 mit ihrem Popular Sport den zweiten Platz in der Klasse bis 1,5 Liter Hubraum.
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Fahrbericht Kia K4 Sportswagon: Familienfreund für Verbrennerfans
29.05.2026 - Die sportlichen „Nutzfahrzeuge“ beherrschen den internationalen Automobilmarkt, doch ein einst ebenso dominantes Segment will einfach nicht abtreten und hat sich zu einer Art automobilem gallischen Dorf entwickelt, das dem SUV-Trend die Stirn bietet. Die Rede ist von den Kombis, die vor allem in Deutschland noch immer eine treue Gefolgschaft haben. Mit dem Kia K4 Sportswagon rollt nun ein Neuzugang in diese automobile Klasse und überrascht zugleich mit seiner Antriebstechnik, denn der Neuzugang kommt mit klassischen Turbo-Verbrennungsmotoren zu den Kunden.
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