Karlsruhe - Aktuelle Meldungen

Erhöhte Staugefahr über die Ostertage
04.04.2023 - Wer das lange Oster-Wochenende für einen Kurzurlaub oder einen Besuch der Verwandtschaft nutzen möchte, sollte damit rechnen, im Stau zu stehen. Nachdem die erste Reisewelle bereits am zurückliegenden Wochenende für dichten Verkehr auf den Fernstraßen geführt hat, rechnet der Automobilclub von Deutschland (AvD) damit, dass eine zweite Reisewelle ab Gründonnerstag rollen wird.
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Kommentar: Thema verfehlt
04.04.2023 - Neben den Naturgesetzen, die unsere Wissenschaft anwendet, gibt es auch eine ganz natürliche Gesetzmäßigkeit: die Vernunft. Ob die allerdings in diesem Fall zum Einsatz kam, darf angesichts des „Diskussionspapiers“ des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI) in Karlsruhe bezweifelt werden. Das Papier sieht es kritisch, wenn synthetische Kraftstoffe (e-Fuels) eine wichtige Rolle bei der Erreichung der Klimaneutralität im Verkehr spielen sollen. Die Autoren weisen aber auch darauf hin, später könne ihr Einsatz für den Straßenverkehr erwogen werden, sollten sich die Prognosen für e-Fuels als zu pessimistisch erweisen.
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Stauprognose: Ab Donnerstag rollt der Osterverkehr
03.04.2023 - Mit dem bevorstehenden langen Osterwochenende (6.–11.4.) drohen auf vielen deutschen Autobahnen Verkehrsbehinderungen. Der ADAC rechnet mit deutlich mehr Reiseverkehr als in den Corona-Jahren, das Niveau von 2019 wird aber wohl nicht erreicht. Die angespannte wirtschaftliche Lage und die hohen Preise dürften so manchen von längeren und weiteren Urlaubsreisen abhalten. Verwandtenbesuche, Kurztrips und Ausflugsfahrten in die Umgebung bei schönem Wetter wird dies aber kaum beeinträchtigen. Voraussichtlich schon am Gründonnerstag – 2019 zählte dieser Tag zu den fünf staureichsten Tagen des Jahres – dürfte es die meisten Staus rund um die Feiertage geben, am Sonntag die wenigsten.
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Stauprognose: Start in die Osterferien
27.03.2023 - Nach Niedersachsen und Bremen starten diese Woche in zehn weiteren Bundes- sowie einigen Nachbarländern in die Osterferien. Der ADAC rechnet daher am Wochenende (31.3.-2.4.) ab Freitagnachmittag mit der ersten großen Reisewelle des Jahres und Staus auf den Autobahnen. Die meisten Urlauber dürften Richtung Alpen, südliche Länder und Küsten unterwegs sein. Nach dem Ende nahezu aller Corona-Beschränkungen dürfte die Reiselust besonders groß sein.
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Prof. Thomas Koch erklärt den Beschluss des EU-Parlaments
14.02.2023 - Es rauscht im Blätterwald: Jetzt hat auch das EU-Parlament das "Verbrenner-Aus" beschlossen. Eine neue Situation begründet das nicht, von einer Korrektur früherer Entscheidungen ist die EU jedoch noch immer weit entfernt. Prof. Thomas Koch vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ordnet den Beschluss ein.
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Stauprognose: Rückreisewelle zum Ferienende
02.01.2023 - Auf Deutschlands Fernstraßen ist am Wochenende (6.–8.1.) mit viel Verkehr zu rechnen. In Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein sowie in den Niederlanden und in Österreich enden die Weihnachtsferien. Der ADAC bereits ab Donnerstagnachmittag mit lebhaftem Reiseverkehr, denn am Freitag ist in Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt Feiertag (Heilige Drei Könige). Besonders am Sonnabend dürfte sich auch der Bettenwechsel in den Wintersportzentren zeitweise auch auf den alpennahen Fernreiserouten bemerkbar machen.
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ADAC plädiert für synthetische Kraftstoffe
02.12.2022 - Er spricht für 21 Millionen Mitglieder – und jetzt äußert er sich klar im Sinne der Einführung klimaneutraler synthetischer Kraftstoffe: Der ADAC hat bei umfangreichen Tests festgestellt, dass der Klima-Sprit in verschiedensten Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor nicht nur problemlos funktioniert, sondern auch, dass sich sonstige Schadstoffemissionen keineswegs verschlechtern.
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Wortklauberei (41): Vergangenheitsbewältigung
18.11.2022 - Bei der Berichterstattung aus dem russischen Angriffskrieg bekommt jede Nachricht unabhängig von Quelle und Plausibilität automatisch den Zweifel mit auf den Weg, sie lasse sich nicht unabhängig bestätigen. Geht es ums Klima bleibt dieser journalistisch-professionelle Akt der Neutralität auf der Strecke. So zitiert der öffentlich rechtliche Rundfunk hemmungslos einen privatwirtschaftlichen deutschen Verein, als sei er wichtiger als der Umweltausschuss des Bundestags. Jeder Journalist hat Bewunderung verdient, der unter diesen Umständen von einer „Lobbygruppe“ und nicht einfach nur von der „Deutschen Umwelthilfe“ spricht.
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Kommentar: Der Selbstbetrug geht weiter
09.11.2022 - Das Timing passt. Während in Kairo die Weltklimakonferenz läuft, legte Professor Thomas Koch vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) jetzt Zahlen zu den Klimafolgen von Verbrennungsmotor und Elektroantrieb vor. Seine Mitarbeiter und er suchten für einen wissenschaftlich basierten Vergleich beider Technologien nach der letzten Kilowattstunde und dem letzten Gramm Kohlendioxid-Emission (CO2) entlang der gesamten Lebensdauer – vom Rohstoff bis zum Recycling. Das eindeutige Ergebnis: Das Elektroauto ist jetzt schon eine Umweltsau. Und bei unserem Energiemix wird er erst einmal noch dreckiger.
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Interview Thomas Koch: Thermofenster – darum geht es wirklich
09.11.2022 - Diese Woche hat der Europäische Gerichtshof im Kontext einer Klage am Verwaltungsgericht Schleswig ein Urteil veröffentlicht, wonach es neue Klagebefugnisse für die Deutsche Umwelthilfe gegen ältere Dieselfahrzeuge gibt, die ein so genanntes Thermofenster verwenden. Diese Fahrzeuge emittieren beispielsweise bei fünf Grad Umgebungstemperatur mehr Stickoxidemissionen NOx als bei 20 Grad. Doch was bedeutet dieses Urteil in der Praxis? Wir sprachen darüber mit Prof. Thomas Koch vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Er war gemeinsam mit Prof. Christian Beidl aus Darmstadt und Prof. Hermann Rottengruber aus Magdeburg Gutachter zum Thema „Thermofenster“; dieses Gutachten wurde vor nationalen Gerichten und auch dem EuGH genutzt.
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Stauprognose: Starker Reiseverkehr
24.10.2022 - Der Herbstreiseverkehr wird am kommenden Wochenende (28.–30.10.2022) auf den deutschen Autobahnen deutlich spürbar sein. In Bayern und Baden-Württemberg beginnen die Herbstferien, in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und dem Saarland startet die zweite Ferienwoche. In Bremen, Hessen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Thüringen und Teilen der Niederlande enden sie. Dazu kommen zwei regionalen Feiertage – Reformationstag am 31. Oktober und Allerheiligen am 1. November, die nach Einschätzung des ADAC zusätzlich für Kurzurlauber sorgen. Auch die derzeit über 1000 Autobahnbaustellen dürften den Verkehr bremsen.
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