Kohlendioxid - Aktuelle Meldungen

Nissan setzt auf CO2-reduziertes Aluminium
20.05.2024 - Nissan will im laufenden Geschäftsjahr den Anteil an sogenanntem „grünem“ oder recyceltem Aluminium im Fahrzeugbau erhöhen. Eine vollständige Umstellung auf CO2-arme Aluteile soll bis 2030 erfolgen. Aluminium macht etwa zehn Prozent des Fahrzeuggewichts aus. Grünes Aluminium wird mit Strom produziert, der nicht aus fossilen Brennstoffen gewonnen wird. Dadurch lassen sich die CO2-Emissionen während der Produktion um etwa die Hälfte Prozent reduzieren. Mit recyceltem Aluminium kann der Kohlendioxidausstoß um rund 95 Prozent verringert werden.
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Lkw haben großes Einsparpotenzial
18.01.2024 - Elektrische Nutzfahrzeuge haben das Potenzial, maßgeblich zur Dekarbonisierung des Verkehrssektors beizutragen. Würden alle gewerblichen Transporte, Leerfahrten und der Werksverkehr mit Strecken bis zu 150 Kilometern mit batteriebetriebenen Lkw gefahren, ließen sich in Deutschland jährlich rund 4,6 Millionen Tonnen CO2 einsparen. Beim Laden mit 100 Prozent Ökostrom wären sogar 11,4 Millionen Tonnen Kohlendioxid weniger möglich. Dies geht aus einer aktuellen Datenberechnung des Energieversorgers Eon hervor.
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Mazda auf dem Weg zur Klimaneutralität
14.12.2023 - Mazda hat heute wichtige Eckpunkte für den Weg zur Klimaneutralität festgelegt. Bis 2035 sollen alle Werke CO2-neutral arbeiten. Bis zum Geschäftsjahr 2030 will der Autohersteller in seinen japanischen Standorten im Vergleich zum Geschäftsjahr 2013 den CO2-Ausstoß um 69 Prozent verringern. Da bislang 75 Prozent des Kohlendioxidausstoßes des Unternehmens auf die Einrichtungen in Japan entfallen, ist dies ein entscheidender Schritt. 20 Jahre später soll dann auch die gesamte Lieferkette CO2-neutral sein.
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Brüsseler Umweltlobby kämpft mit harten Bandagen
11.11.2023 - Es geht um Leben und Tod, seit die Bundesregierung bei der EU im April zugunsten alternativer Kraftstoffe intervenierte. Die e-Fuel-Lobby wolle die Massenelektrifizierung zum Scheitern bringen, erklärte schon damals William Todts, Executive Director bei Transport & Environment (T&E). Seine Organisation, die nicht nur in Brüssel federführend die Elektromobilität festgeschrieben hat, sieht sich nun von der Technologieoffenheit bedroht und kämpft mit harten Bandagen. Neuster Coup ist die Behauptung, Emissionen von e-Fuel-Fahrzeugen seien fünf Mal so hoch wie die von batteriebetriebenen Autos.
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Audi produziert auch im Stammwerk CO2-neutral
26.09.2023 - Auch das Audi-Werk am Stammsitz in Ingolstadt, wo ab kommenden Jahr der neue Q6 e-Tron gebaut wird, wird ab 1. Januar 2024 bilanziell CO2-neutral produzieren. Es ist dann die nach Brüssel und Györ (Ungarn) die dritte klimaneutrale Autofabrik. Auch die Produktionsstätte in den Böllinger Höfen arbeitet seit 2020 bilanziell CO2-neutral. Bis 2025 sollen dann noch die Standorte Neckarsulm und San José Chiapa (Mexiko) folgen.
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Batterien bedrohen Klima und Wachstum in Europa
18.09.2023 - Die Europäische Union könnte bei Lithiumionen-Batterien und Brennstoffzellen bis 2030 genauso abhängig von China werden, wie sie es vor dem Krieg in der Ukraine bei der Energieversorgung von Russland war. Das ist das Szenario, dass die spanische Ratspräsidentschaft am 5. Oktober in Granada den EU-Staats- und Regierungschefs präsentieren wird. In dem Papier, dass der Nachrichtenagentur Reuters vorliegt, werden strengere Maßnahmen zur Erhaltung der wirtschaftlichen Sicherheit Europas gefordert.
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28 Millionen Autos von Stellantis könnten mit e-Fuels fahren
05.09.2023 - 24 Motorenbaureihen von Stellantis könnten ohne technische Änderung mit e-Fuels betrieben werden. Das haben monatelange Tests in den technischen Zentren des Autokonzerns in ganz Europa ergeben. Das betrifft 28 Millionen auf der Straße befindliche Fahrzeuge. Die Tests von Stellantis umfassten Abgasemissionen, Startfähigkeit, Motorleistung, Zuverlässigkeit, Haltbarkeit, Ölverdünnung, Kraftstofftank, Kraftstoffleitungen und Filter, aber auch die Kraftstoffleistung bei extremer Kälte und hohen Temperaturen.
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Umweltlobby T
15.04.2023 - Der Verbrenner ist tot. Es lebe der Verbrenner. Für eine Lobby-Organisation wie „Transport & Environment“ (T&E) ist das kaum zu ertragen. Hunderte Mitarbeiter in Brüssel und den großen europäischen Hauptstädten kämpften nun seit drei Jahrzehnten mit dem Geld der Steuerzahler und von großen US-Finanzfirmen für das Elektroauto in Europa. Und die Alternativen leben trotzdem noch. Auf ihrer Seite bestimmt jetzt zorniger Trotz das Verhalten. Andere Betroffene betrachten eher, welche Ergebnisse die erzwungene Toleranz für Technologie und Klima auslöst.
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Von e-Killerargumenten und e-Verschwörungstheorien
24.03.2023 - Die Technik ist beliebt: Der Interviewer auf der Straße hält so lange jedem Passanten das Mikrofon vors Gesicht, bis er endlich die Meinungen im Kasten hat, die er hören wollte. Beim Fernsehen läuft das professioneller: Da kennt man seine Experten. So liefert bei kritischen Themen zum Beispiel Professor Ferdinand Dudenhöffer, Direktor des privatwirtschaftlichen CAR-Center Automotive Research in Duisburg, sekundengenau das erwartete Statement ab. Bei Umweltthemen bekommt die Klimaökonomin Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin und Professorin in Lüneburg gern den Bildschirm.
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Fakten für die Verbrenner-Diskussion: Ein Leitfaden
03.03.2023 - Befürworter gaben sich nach der Abstimmung im EU-Parlament nur wenig Mühe, ihren Triumph über das sogenannte „Verbrennerverbot“ zu verbergen. Gemeinsam, fraktions- und länderübergreifend war der batterieelektrische Personenwagen als einziger Ausweg aus der Klimakrise festgeschrieben worden. Doch jetzt regt sich offener Widerstand in Deutschland, Italien, Bulgarien, bei Verbänden und Herstellern. Ein Shitstorm braust über das Land. Jetzt sollte jeder gewappnet sein. Deswegen hier noch einmal die entscheidenden Argumente:
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Wortklauberei (44): Jeder Statistik wohnt ein Zauber inne
20.01.2023 - „Ich glaube keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe“, sagte einst Sir Winston Churchill. Gut, dass diese Zeiten lange zurückliegen. Heute haben sich die Statistiker daran gewöhnt, transparent offenzulegen, an welchen Stellrädern sie gedreht haben, um am Ende ein Ergebnis zu erhalten, mit dem eigene Positionen sich besser vertreten lassen. Alle Welt unterstellt dem Umweltbundesamt (UBA) lautere Motive, wenn eine aktuelle Studie ein Tempolimit heute wirksamer findet als die Studie aus dem Vorjahr.
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Goodyear entwickelt Reifen aus 90 Prozent nachhaltigen Materialien
04.01.2023 - Goodyear hat einen Konzeptreifen entwickelt, der zu 90 Prozent aus nachhaltigem Material besteht und alle geltenden behördlichen sowie interne Tests bestanden. Er weist im Vergleich zum Referenzreifen, der aus herkömmlichen Materialien hergestellt wurde, auch einen geringeren Rollwiderstand auf.
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