Lieferkette - Aktuelle Meldungen

Stichtag kann E-Auto-Käufer Tausende kosten
16.11.2022 - Die Lieferzeiten bei batterieelektrischen Fahrzeugen und Plug-in-Autos bereiten zurzeit Herstellern, Händlern und Käufern Sorgen. Erst gestern hatte Volkswagen zugesagt, die Bestellungen für Elektrofahrzeuge „zügig“ abzuarbeiten. Der Hintergrund: Zum Jahresende enden die bisherigen Kaufprämien für Elektroautos. Deswegen wird ein Auslieferboom erwartet. Doch wer lässt die Fahrzeuge zum Jahresende zu?
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BMW holt CO2-reduzierten Stahl aus China und den USA
15.11.2022 - Die BMW Group hat Lieferverträge für CO2-reduzierten Stahl mit Lieferanten in China und den USA abgeschlossen. Zuvor schon hatten die Münchner die Lieferung von Stahl mit reduziertem den CO2-Fußabdruck von europäischen Unternehmen unterschrieben. Mittelfristig will BMW die CO2-Einsparungen durch weitere Vereinbarungen mit Lieferanten steigern. Derzeit entfallen rund 20 Prozent der CO2-Emissionen in der Lieferkette eines mittelgroßen vollelektrischen Fahrzeugs auf Stahl. Stahl steht damit an dritter Stelle, nach Batteriezellen und Aluminium.
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Mit dem digitale Zwilling Kosten und Zeit einsparen
14.11.2022 - Die Renault Group beschleunigt die Digitalisierung mit dem industriellen „Metaverse“ – einer virtuellen Nachbildung der physischen Welt, die in Echtzeit gesteuert wird. Dazu präsentierte das Unternehmen jetzt im Rahmen der „Industry Technoloigy Days“ 32 Studien. Bereits heute sind alle 8500 Produktionslinien des Konzerns vernetzt, 90 Prozent der Lieferströme werden überwacht und 100 Prozent der Lieferkettendaten sind im Renault-Metaverse gehostet. Die seit 2016 eingesetzte Technologie hat bisher Kostensenkungen von 780 Millionen Euro ermöglicht.
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Daimlers Lkw-Geschäft brummt
11.11.2022 - Daimler Truck hat trotz anhaltender Engpässe in der Lieferkette und gestiegenen Rohstoff- und Energiekosten ein äußerst profitables drittes Quartal hinter sich. Der Fahrzeugabsatz stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 27 Prozent auf 134.972 Fahrzeuge. Begleitet wurde das Wachstum von einer besseren Preisdurchsetzung, vorteilhaften Wechselkursentwicklung und höheren Erträgen auch im Aftersalesgeschäft. Der Konzernumsatz stieg dadurch um fast die Hälfte auf 13,5 Milliarden Euro (3. Q. 2021: 9,2 Mrd. Euro). Der Gewinn vor Zinsen und Steuern stieg um 159 Prozent auf 1,27 Milliarden Euro. (aum)
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Europas Motorradmarkt zeigt sich stabil
07.11.2022 - Trotz stockender Lieferketten hat sich der europäische Motorradmarkt in den ersten neun Monaten des Jahres stabil gezeigt. Nach Angaben des Branchenverbandes ACEM wurden in den fünf größten Märkten, die für 80 Prozent des Absatzes stehen, 781.824 Neufahrzeuge verkauft. Das sind rund 1,4 Prozent weniger als in den ersten drei Quartalen des Vorjahres.
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Wortklauberei (40): Von Kröten und Kanzlern
02.11.2022 - Wenn Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) jetzt im Regierungsflieger nach China sitzt, fliegen die Pläne für die Verkehrswende zur Elektromobilität mit. Denn ohne China wird es mittelfristig nichts mit dem batteriebetriebenen Elektroauto. Je nach Größe stecken in einer großen Fahrbatterie bis zu 70 kg Cobalt, 13,5 kg Lithium und 80 kg Kupfer (Quelle Enex.ME). Scholz weiß: Mehr als die Hälfte aller Rohstoffe für den Elektroantrieb stammen aus China. Bei der Windkraft und dem Solarstrom ist die Lage keineswegs entspannter.
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Skoda-Absatz geht um über ein Fünftel zurück
31.10.2022 - Skoda hat in den ersten neun Monaten des Jahres einen Gewinn von 856 Millionen Euro erzielt. Das sind knapp fünf Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres bei einem gestiegenen Umsatz von 15,2 Milliarden Euro (plus 13,9 Prozent). Das Ergebnis sei auch durch die hohen Energie- und Rohstoffpreise beeinflusst, teilte das Unternehmen mit und verwies auf eine stabile Umsatzrendite von 5,6 Prozent. Der Absatz ging um 22,3 Prozent auf 544.500 Fahrzeuge zurück. Dafür macht das Unternehmen vor allem den Halbleitermangel und die gestörten Lieferketten verantwortlich.
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Ineos Automotive startet Serienproduktion des Grenadier
21.10.2022 - Ineos Automotive hat einen bedeutenden Meilenstein erreicht: Die Mitarbeiter im Ineos-Werk in Hambach (Lothringen), dem ehemaligen Smart-Werk, feierten jetzt den Start der Serienproduktion des Geländewagens Grenadier. Trotz der allgegenwärtigen Probleme bei den Lieferketten sollen nun die ersten Kunden ihre Fahrzeuge Anfang Dezember 2022 übernehmen können.
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Lithium für 150.000 Elektroautos pro Jahr
20.10.2022 - Mercedes-Benz hat eine Liefervereinbarung über hochwertiges Lithium mit dem kanadisch-deutschen Start-up Rock Tech Lithium abgeschlossen. Ziel der Vereinbarung, die ab 2026 wirksam werden soll, ist es, die Rohstoffe für die Batterieproduktion im Zuge der strategischen Direktbeschaffung zu sichern. Rock Tech Lithium unterschrieb für eine jährliche Lieferung von durchschnittlich 10.000 Tonnen Lithiumhydroxid – ausreichend für rund 150.000 vollelektrische Fahrzeuge pro Jahr.
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Nachfrage nach Reisemobilen und Caravans ungebrochen
20.10.2022 - Im Zeitraum Januar bis September wurden insgesamt 78.011 Freizeitfahrzeuge in Deutschland neu zugelassen. Damit liegen die Neuzulassungen zwar rund 13,6 Prozent unter dem Vorjahresniveau, toppen aber immer noch deutlich die Vor-Corona-Jahre. „Reisemobile und Caravans sind weiterhin sehr nachgefragt und die Auftragsbücher der Hersteller gut gefüllt. Die Pandemie hat diesem langfristigen Trend einen weiteren Schub gegeben“, erklärt Daniel Onggowinarso, Geschäftsführer des Caravaning Industrie Verbandes (CIVD). Trotz der großen Beliebtheit der Urlaubsform meldet die Caravaning-Branche im Vergleich zum Vorjahr für die ersten drei Quartale weniger Neuzulassungen.
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Wortklauberei (38): April, April!
05.10.2022 - Als Kinder haben wir immer, wenn wir die anderen überlistet oder übertölpelt hatten, gerufen: „April, April!“. Das Gefühl, dass wir hatten, wenn von den anderen gelinkt worden waren, überkommt mich heute, wenn mir vom meinem Elektroauto-Infotainmentcenter mal wieder die Meinung nahegebracht wird, die synthetischen Kraftstoff und e-Fuels verhinderten die totale Entwicklung zum reinen elektrischen Personenwagen.
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Caravaning: Höhere Preise schrecken die Kundschaft nicht
28.09.2022 - Nach dem Caravan-Salon in Düsseldorf blicken die Hersteller mit Freude auf ihre Auftragsbücher. Mit rund 235.000 Camping-Freunden erreichte der Besuchandrang der Messe zwar nicht die Rekordzahlen vor der Corona-Pandemie, als gut 270.000 Caravaning-Fans kamen, aber mit 16 Hallen und 736 Ausstellern aus 34 Ländern setzte die Leitmesse in Düsseldorf erneut eine Bestmarke. Erfreulich sei vor allem die große Zahl von Neueinsteigern sowie jungen Familien, die ihr Interesse am Caravaning entdeckt hätten und sich in der Ausstellung einen Überblick über das riesige Angebot machen oder die in die engere Wahl gezogenen Fahrzeuge näher betrachten wollten, heißt es.
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