09.09.2026 - Gut jedes fünfte Nutzfahrzeug (20,3 Prozent) ist in den vergangenen zwei Jahren mit „erheblichen“ oder „gefährlichen Mängeln“ bei der Hauptuntersuchung (HU) durchgefallen. Das ist ein Ergebnis des „TÜV-Report Nutzfahrzeuge 2026“, der heute im Vorfeld der am Montag beginnenden IAA Transportation in Hannover veröffentlicht wurde. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Mängelquote leicht um 0,1 Prozentpunkte gesunken.
09.09.2026 - Am Anfang steht eine kleine Bewegung des rechten Daumens. Ein Druck auf eine Lenkradtaste, ein klarer Widerstand, ein vernehmbarer Klick. Keine kapazitive Fläche, die beim Rangieren entweder gar nicht reagiert oder gleich die falsche Funktion auslöst. Im ID Polo ist diese Rückkehr zur Haptik fast wichtiger als das leuchtende VW-Zeichen an der Front, ebenso wie brauchbare Fensterheberschalter und klassische Bedienelemente für häufig benötigte Funktionen. Nach den kapazitiven Umwegen früherer ID-Modelle wirkt das fast wie eine öffentliche Entschuldigung.
08.09.2026 - Der dänische Software-as-a-Service Spezialist Tjekvik hat Martin Nörgaard Högh zum neuen Geschäftsführer bestellt. Nörgaard Högh soll das Geschäftsfeld von Self-Service in Autohäusern zu einer Softwareplattform für das gesamte After-Sales-Segment weiterzuentwickeln. Heute ist das Unternehmen ein Systemanbieter für den Self-Service beim Check-in bei Autohäusern. Über 2300 Vertragshändlerstandorte in mehr als 30 Ländern nutzen Tjekvik-Lösungen. Högh folgt auf den bisherigen CEO und Firmen-Mitgründer Christian Mark.Der übernimmt die Rolle eines Director of Ventures. (aum/blb)
08.09.2026 - Elektro oder Hybrid? Für jeden zweiten Bundesbürger kommt beim nächsten Autokauf ein elektrifiziertes Fahrzeug infrage, trotz der weitverbreiteten Vorbehalte gegenüber batterieelektrischen Autos wegen der Reichweite und der Ladeinfrastruktur. Beim Kauf oder Verkauf eines gebrauchten Elektroautos rückt ein weiterer Aspekt in den Blick: der Zustand der Batterie. Schließlich ist der Akku nicht nur das Herzstück eines E-Autos, sondern auch sein mit Abstand teuerstes Bauteil.
08.09.2026 - Kleinwagen sind nicht mehr automatisch auch bezahlbare Einstiegsmodelle. Der ADAC hat die aktuellen die Durchschnittspreise für Fahrzeuge des B-Segments analysiert. Ein neuer Kleinwagen mit Benzinmotor kostet im Durchschnitt fast 24.000 Euro – das sind knapp 80 Prozent mehr als noch vor zehn Jahren. Diesel oder andere Verbrennervarianten werden in dieser Klasse gar nicht mehr angeboten. Auch allgemein ist das Angebot an Kleinwagen mit Verbrennungsmotor rückläufig: Mit nur noch 46 Modellen wurde in diesem Jahr ein neuer Tiefstand erreicht.
08.09.2026 - Der Name bleibt, die technische Basis wechselt komplett: Dacia stellt den Spring auf eine neue Grundlage und macht aus dem bislang vor allem als günstiger China-Import bekannten Elektrozwerg einen eigenständigeren europäischen Kleinwagen. Die zweite Generation entsteht künftig im slowenischen Renault-Werk Novo Mesto, nutzt die neue kleine RGEV-Architektur der Renault Group und teilt sich ihre technische Basis mit dem kommenden elektrischen Renault Twingo. Das ist insofern bemerkenswert als der bisherige Spring im Kern ein Dongfeng-Lizenzbau war, dessen einfache Konstruktion und niedriger Preis zwar zum Dacia-Image passten, Sicherheit, und Komfort dagegen eher grenzwertig erschienen. Der neue Spring soll diese Grenzen deutlich verschieben, ohne das stärkste Verkaufsargument der bezahlbaren Elektromobilität aufzugeben.
07.09.2026 - Mit dem Ferienende in Bayern und Baden-Württemberg sowie in den letzten österreichischen Regionen ist am kommenden Wochenende (11.–13.9.) mit starkem Rückreiseverkehr zu rechnen. Besonders belastet sind nach Einschätzung des ADAC die Routen aus dem Süden Richtung Norden sowie die Verbindungen von den Küsten und aus den Urlaubsregionen. Gleichzeitig bleibt der Reiseverkehr in Richtung Alpen, Seen, Küsten und Mittelgebirge hoch. Die größten Staugefahren bestehen Freitagnachmittag und -abend, Samstagvormittag sowie bei der Rückreise Samstagnachmittag und -abend und Sonntagvormittag bis in den frühen Abend.
07.09.2026 - In Rüsselsheim am Main dürfte in den nächsten Tagen ein deutlich erhöhtes Oldtimer-Aufkommen zu beobachten sein. Der Grund: Das Klassikertreffen in der Opel-Stadt, um die 2000er Jahre von Opel-Classic-Chef Heinz Zettl gegründet, wirft seine Schatten voraus und wird am 13. September 2026 in seiner 21. Auflage erneut stattfinden. Bei der Oldtimer-Veranstaltung treffen junge Wilde und betagte Senioren aufeinander. Und wie bereits 20 Mal zuvor, werden sie sich wieder gut vertragen. Neuer Standort der hochkarätigen automobilen Zusammenkunft ist die ehemalige Opel-Schmiede aus dem Jahr 1936. Das Teilnehmerfeld ist allerdings geschrumpft.
07.09.2026 - Nach Messeschluss gab es viele zufriedene Gesichter bei den Ausstellern des Caravan-Salons in Düsseldorf. Aber auch Städte und Gemeinden informierten sich im Rahmenprogramm beim Stellplatz-Tag über die möglichen Unterstützungen beim Errichten eines Wohnmobilhafens.
07.09.2026 - 25 Jahre ist es her, dass Audi mit dem A2 Geschichte schrieb: Eine Reaktion auf die A-Klasse von Mercedes-Benz, sicher, aber auch ein Statement unglaublicher Effizienz und gestalterischen Wagemuts. Parallel zum VW Lupo war der A2 das erste 3-Liter-Auto – er kam im Zyklus mit ganzen drei Litern Dieselkraftstoff pro 100 Kilometer aus.
07.09.2026 - Der VW-Konzern hat sich heute mit dem Land Niedersachsen auf einen möglichen Verkauf der Volkswagen Osnabrück GmbH und des ehemaligen Karmann-Werks verständigt. Die israelische Investmentgesellschaft Aurelius soll das Unternehmen gemeinsam mit dem Land übernehmen. Der Standort soll in den kommenden Jahren zu einem Kompetenzzentrum für Sicherheits- und Verteidigungslösungen weiterentwickelt werden. Als erstes Projekt ist eine Zusammenarbeit mit Rafael Advanced Defense Systems vorgesehen. Dabei geht es um die mögliche Fertigung von Systemen und Komponenten für Luftverteidigungssysteme für Deutschland und Europa.
04.09.2026 - Es rumort im Volkswagen-Konzern. Der Vorstand plant die schrittweise Schließung von vier deutschen Werken. Zehntausenden Beschäftigten drohen Arbeitsplatzverlust oder andere Einschnitte. Und nun steht auch eine der Traditionsmarken des Konzerns auf der Kippe: Seat. Die Sparpläne bei Volkswagen nehmen immer konkretere Formen an und machen möglicherweise auch vor etablierten Marken nicht Halt.