Markthochlauf - Aktuelle Meldungen

Grüner Wasserstoff für klimafreundliche Mobilität
03.02.2023 - Der Bund stellt für die Förderung von grünem Wasserstoff für den Verkehrssektor bis zu 80 Millionen Euro bereit. „Wasserstoff- und Brennstoffzellenanwendungen sind eine Zukunftstechnologie mit großem Potenzial für den Verkehrssektor. Wir müssen alle Technologien nutzen, um unsere Klimaschutzziele zu erreichen. Wasserstoff ist eine wichtige Ergänzung zur batterieelektrischen Mobilität, gerade wenn es um schwere Lasten und große Reichweiten geht. Lkw-Hersteller gehen davon aus, dass bereits im Jahr 2030 fast jedes fünfte neu zugelassene Nutzfahrzeug mit Wasserstoff fahren wird“, sagte Verkehrsminister Volker Wissing gestern.
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Batterieelektrische Fahrzeuge werden bewusst bevorzugt
09.11.2022 - Die EU-Kommission soll zeitnah eine europaweite Methode zur Erfassung der Emissionen von Personenwagen und leichten Nutzfahrzeugen über den gesamten Lebenszyklus einführen, fordert jetzt der Bundesverband mittelständischer Mineralölunternehmen UNITI. Hauptgeschäftsführer Elmar Kühn: „Batterieelektrische Fahrzeuge werden bewusst bevorzugt – zum Leidwesen des Klimas.“ Reale CO2-Emissionen, die während der Herstellung sowie der späteren Entsorgung des Fahrzeugs und besonders seines Akkus aber auch bei der Produktion des Ladestroms entstehen, würden in diesem Ansatz nicht erfasst, so Kühn. „Für eine faire Evaluation der Klimabilanzen verschiedener Antriebskonzepte sind Daten über die gesamten CO2-Emissionen notwendig.“
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„Ein Schritt zu bezahlbarer CO2-neutraler Mobilität“
15.09.2022 - Nach dem Willen des EU-Parlaments soll der Anteil erneuerbarer Kraftstoffe nicht biologischen Ursprungs im Verkehrssektor bis zum Jahr 2030 mindestens 5,7 Prozent betragen. Der Bundesverband mittelständischer Mineralölunternehmen (Uniti) hat diese Entscheidung begrüßt. Hauptgeschäftsführer Elmar Kühn sagte, das schaffe Planungssicherheit sowohl für Produzenten als auch für Anwender und werde Anreize für den weiteren Markthochlauf der e-Fuels schaffen. Damit werde ein Schritt zu bezahlbarer CO2-neutraler Mobilität vollzogen. Uniti unterstützt zudem den ebenfalls vom EU-Parlament beschlossenen Mindestanteil für in der Industrie verwendeten grünen Wasserstoff von 50 Prozent bis 2030 bzw. 70 Prozent bis zum Jahr 2035. (aum)
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Interview Lars-Peter Thiesen (Opel): „Viel zu kurz gesprungen, nur auf eine Technologie zu setzen.“
29.06.2022 - Lars-Peter Thiesen, Opels Leiter Einführung Strategie Wasserstoff und Brennstoffzelle, hat die Entwicklung des Brennstoffzellenantriebs in Deutschland von Anfang an begleitet und maßgeblich mitgeprägt. Im Interview mit der Autorenunion Mobilität plädiert er für ein technologieoffenes Zusammenspiel von batterie- und wasserstoffbasierter Elektromobilität, das sich an Markt und Bedarf orientiert und nicht an Direktiven. Zugleich sieht er den Wasserstoff als Transportspeicher der Zukunft für erneuerbare Energien und wirft den Wirkungsgrad-Kritikern eine beschränkte Sichtweise vor.
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Das Klima folgt der Physik und nicht Brüssel
02.06.2022 - Kurz vor der Entscheidung in Brüssel über die Emissionsziele bei Autos sammeln sich die Kräfte, die sich gegen das alleinige Ausrichten auf den reinelektrischen Antrieb wenden. Dazu gehört neuerdings auch eine Gesellschaft von zehn mittelständischen Unternehmen der Energiebrache, die sich für einen möglichst schnellen Markthochlauf von synthetischen Kraftstoffen einsetzen. Heute hat sich die „eFuels GmbH“ mit einem offenen Brief an Brüssel gewandt. Die Unternehmer zeigen sich darin überzeugt, dass eine hohe Mengenverfügbarkeit von e-Fuels in vier bis fünf Jahren möglich ist.
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Europa muss Energie-Dilemma endlich lösen
19.05.2022 - Enttäuscht zeigte sich Monika Griefahn, die Sprecherin der „eFuel Alliance“, dass die EU-Kommission weiterhin keinen delegierten Rechtsakt zu den Strombezugskriterien für grünen Wasserstoff und seine Folgeprodukte wie eFuels vorgelegt hat. Im Ringen um eine sichere Energieversorgung begrüßt auch die Alliance den am Mittwoch von der EU-Kommission vorgestellten „RePowerEU“-Plan als Booster für das in Brüssel aktuell diskutierte Fit-for-55 Klimapaket. Griefahn dazu heute „Anspruch und Wirklichkeit klaffen hier eklatant auseinander.“
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02.12.2021 - Dieses Jahr wird der deutsche Pkw-Markt noch heftiger einbrechen als im erste Corona-Jahr. So werden in diesem Jahr voraussichtlich nur noch 2,6 Millionen Personenwagen neu zugelassen werden, prognostizierte heute der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) in seinem traditionellen Jahresgespräch. „Unsere Hoffnung auf eine Erholung des Kfz-Marktes nach dem schweren Einbruch durch die Corona-Krise im Vorjahr wird 2021 enttäuscht“, stellte VDIK-Präsident Reinhard Zirpel fest. Allerdings liege das Problem nicht auf der Nachfrageseite. „Die Kunden wollen mehr Autos kaufen, als die Industrie produzieren kann.“ Deswegen werde der deutsch Pkw-Markt 2021 um elf Prozent nachgeben.
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13.10.2021 - Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes, forderte gestern funktionierenden Wettbewerb bei den Ladesäulen für eine flächendeckende Versorgung, angemessene Preise und Auswahlmöglichkeiten für Ladekundinnen und -kunden. „Um das sicherzustellen, müssen wir bereits in der jetzigen Phase des Aufbaus der Infrastruktur für einen offenen und diskriminierungsfreien Marktzugang sorgen.“ Mit der Vergabe geeigneter öffentlicher Flächen und finanzieller Fördermittel habe der Staat selbst den Schlüssel in der Hand, um den Wettbewerb bei Ladesäulen zu fördern.
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16.09.2021 - Der Verband der Automobilindustrie (VDA) und der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK), dem ein Großteil der Importeure angehören, haben Bedenken gegen mögliche neue Förderrichtlinien für Plug-in-Hybride geäußert. Das Bundeswirtschaftsministerium will diese Fahrzeuge ab Oktober nächsten Jahres nur noch dann mit der staatlichen Prämie fördern, wenn sie über eine rein elektrische Reichweite von mindestens 60 Kilometern verfügen. Ab 2024 sollen es dann 80 Kilometer sein. Das bisher zusätzlich gültige Kriterium eines CO2-Austoßes von 50 Gramm je Kilometer soll schon im ersten Schritt entfallen.
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03.08.2021 - Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer will strombasierten Flüssigkraftstoffen (Power-to-Liquid, PtL) – insbesondere PtL-Kerosin – zur Marktreife verhelfen. Dazu hat sein Ministerium (BMVI) zur Einreichung von Projektskizzen bis zum 15. Oktober aufgerufen, die zur Ausgestaltung einer derzeit in Entwicklung befindlichen Förderrichtlinie dienen sollen. Insgesamt sollen in den kommenden Jahren über 1,5 Milliarden Euro in erneuerbare Kraftstoffe investiert werden.
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22.07.2021 - FEV, ein unabhängiger Dienstleister in der Fahrzeug- und Antriebsentwicklung, engagiert sich in der Stiftung „H2Global!“. Das Ziel der Stiftung ist nicht nur, den Markthochlauf von „grünem“ Wasserstoff und wasserstoffbasierenden Power-to-X-Produkten in Deutschland zu fördern, sondern auch, in den Exportländern eine lokale Wasserstoffwirtschaft zu entwickeln, denn um die europäische Wirtschaft klimaneutral darstellen zu können, werden Deutschland und Europa auch in Zukunft auf Energieimporte angewiesen sein, sagt Professor Stefan Pischinger, Vorsitzender der Geschäftsführung der FEV Group.
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19.05.2021 - Noch Luft nach oben bei den verschärften Klimaschutzzielen reklamiert Ralf Diemer, der Geschäftsführer der „eFuel Alliance“, eines Zusammenschlusses vom 130 Unternehmen längs der Wertschöpfungskette von e-Fuels. Dass Deutschland bei der Treibhausgasminderungs-Quote (THG-Quote) mit 25 Prozent besser als die von der EU-Richtline geforderten 14 Prozent liege, nennt Diemer ein positives Signal. Doch mit einer höheren Quote hätte Deutschland „schon im kommenden Jahrzehnt substanziell zum Klimaschutz beitragen können“.
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