Politik & Verkehr - Aktuelle Meldungen

Mazda aktualisiert Fahrplan zur CO2-Neutralität
30.09.2025 - Mazda hat seinen Fahrplan zur CO2-Neutralität überarbeitet und ein neues Zwischenziel für 2030 formuliert: Gegenüber 2013 sollen die Emissionen in japanischen Werken und Büros um mindestens 46 Prozent sinken. Diese Einrichtungen machen rund drei Viertel der gesamten CO2-Emissionen des Unternehmens aus. Damit will Mazda den nationalen Klimazielen Japans entsprechen und zugleich den eigenen Kurs hin zur weltweiten CO2-Neutralität bis 2035 absichern.
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ZDK warnt vor praxisferner Energiekennzeichnung
29.09.2025 - Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) hat eine umfassende Stellungnahme zum Referentenentwurf des Bundeswirtschaftsministeriums für das neue Energieverbrauchskennzeichnungsgesetz (EnVKG) eingereicht. Ziel der Reform ist die Umsetzung aktueller EU-Vorgaben zu Ökodesign und Energieverbrauchskennzeichnung.
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Europäische Kfz-Dienstleister fusionieren zu neuem Dachverband
25.09.2025 - Europas Kfz-Dienstleister wollen ihre Stimme in Brüssel stärken. Dazu hat der europäische Branchenverband CECRA die Einleitung einer Fusion mit der neu gegründeten Organisation Automotive Mobility Europe (AME) beschlossen. Damit soll ein neuer Dachverband entstehen, der als Ansprechpartner für EU-Institutionen, Hersteller, Zulieferer und Verbraucherorganisationen fungiert. Als nächsten Schritt wollen Vertreter beider Verbände sich auf eine gemeinsame Struktur einigen.
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Evelyn Palla wird Chefin der Deutschen Bahn
22.09.2025 - Evelyn Palla wird neue Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn. Das gab Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder heute im Rahmen einer Bundespressekonferenz bekannt, in der er eine „Agenda für zufriedene Kunden auf der Schiene“ vorstellte.
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Das Deutschland-Ticket wird teurer
18.09.2025 - Das Deutschland-Ticket wird teurer. Die Verkehrsminister er Länder haben sich heute in München dafür ausgesprochen, den Preis ab Januar nach nur einem Jahr von 58 Euro auf 63 Euro weiter zu erhöhen. Das Votum fiel einstimmig. Gestartet war die Fahrkarte für die bundesweite Nutzung des öffentlichen Nah- und Regionalverkehrs im Mai 2023 mit damals noch 49 Euro. Grund für die Verteuerung ist, dass weder Bund noch Länder ihren Zuschuss von jeweils 1,5 Milliarden Euro aufstocken wollen und eine Finanzierungslücke von mehreren hundert Millionen Euro vorhanden bleibt. Mölgicherweise wird es künftig auch einen automatischen Preisanpassungsindex geben. Kritiker werfen den Koalitionsparteien vor, Wortbruch zu begehen. Der Bund hatte zuletzt versichert, dass sich der Preis bis 2029 nicht erhöhen solle. Rund 14 Millionen Menschen sollen die deutschlandweit gültige Fahrkarte abonniert haben. (aum)
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ZDK bekräftigt Forderung nach Technologieoffenheit
16.09.2025 - Anlässlich des strategischen Automobildialogs der EU-Kommission und der bevorstehenden Überprüfung der CO2-Flottengrenzwerte warnt der Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) vor einer einseitigen Regulierung. „Die Nachfrage nach Elektromobilität bei privaten und gewerblichen Neuzulassungen stagniert. Dabei gibt es bereits erschwingliche Modelle. Ohne gezielte Impulse wird sich diese Situation nicht so schnell ändern“, so Verbandspräsident Thomas Peckruhn. Er bekräftigte noch einmal die Forderung der Kfz-Branche, auch CO2-neutrale Kraftstoffe bei den Flottengrenzwerten zu berücksichtigen.
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„Jungen Menschen den Zugang zu Mobilität erleichtern“
16.09.2025 - Um die zunehmend höheren Kosten für den Führerschein abzufangen, spricht sich die Moving International Road Safety Association dafür aus, den Erwerb der Pkw-Fahrerlaubnis steuerlich zu begünstigen. Damit soll die individuelle Mobilität gefördert und die finanzielle Belastung insbesondere für junge Menschen reduziert werden. Jens Riedel von der Autoren-Union Mobilität sprach mit Moving-Präsident Jörg-Michael Satz über den Vorstoß und den Verein dahinter.
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Uniti: Flexibilisierung allein reicht nicht
09.09.2025 - Bundeskanzler Friedrich Merz hat im Rahmen der heutigen Eröffnung der IAA in München angekündigt, sich für eine Flexibilisierung der europäischen Regulierung bei Fahrzeugantrieben einzusetzen. Aus Sicht von Uniti, dem Bundesverband Energie Mittelstand, reicht das aber nicht aus, um echte Technologieoffenheit zu schaffen. Dafür bedürfe es eines grundlegenden Methodikwechsels bei der CO2-Emissionsbilanzierung in den EU-Flottenverordnungen für Pkw und Lkw, so Hauptgeschäftsführer Elmar Kühn.
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Erneuerbare Kraftstoffe: Noch fehlt Planungssicherheit
04.09.2025 - Die EU-Kommission hat einen Dialog mit dem Ziel der Schaffung passender Rahmenbedingungen für den Markthochlauf erneuerbarer Kraftstoffe wie e-Fuels begonnen. Der Sustainable Transport Investment Plan (STIP) allein werde aber nicht ausreichen, um kapitalintensive Investitionen in neue Produktionsanlagen anzureizen, befürchtet der Bundesverband Energie Mittelstand (Uniti). Anpassungen weiterer regulativer Rahmenbedingungen seien daher notwendig, um Unternehmen langfristig abzusichern.
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ZDK: Verbraucher tragen die Last des Zollstreits
21.08.2025 - Die Europäische Union und die USA haben sich auf eine schriftliche Erklärung zu den Vereinbarungen zur Beilegung ihres Handelskonflikts verständigt. Darin wird der künftige US-Zoll von 15 Prozent auf die meisten europäischen Produkte festgezurrt, wie etwa Autos, Autoteile, Arzneimittel, Halbleiter und Holz. Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) kritisiert, dass der Zollsatz deutsche Fahrzeuge auf dem US-Markt strukturell verteuert, was sich auf Produktionsentscheidungen und die Modellstrategie der Hersteller auswirken wird. „Was jetzt als vorteilhafter Handelsdeal verkauft wird, trifft am Ende die Kunden – mit weniger Auswahl und höheren Preisen“, erklärt ZDK-Präsident Thomas Peckruhn.
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Uniti sieht Maut-Entwurf auf dem falschen Weg
20.08.2025 - Das Bundesverkehrsministerium will die Vorschriften für die Lkw-Maut ändern. Der Refenrentenentwurf sieht vor, Fahrzeuge mit Wasserstoff-Verbrennungsmotor künftig nicht mehr als „emissionsfrei“ einzustufen und mit einer Straßenbenutzungsgebühr zu belegen. Der Bundesverband Energie Mittelstand, Uniti, kann das nicht nachvollziehen. „Das ist unplausibel und baut grundlos eine neue Nutzungshürde auf, die einen klimafreundlichen Technologiepfad für Lkw-Antriebe ausbremst, bei dem deutsche Hersteller weltweit Innovationsführer sind“, sagte Hauptgeschäftsführer Elmar Kühn.
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Der AvD unterstützt eine Initiative für mehr regionale Nummernschilder
19.08.2025 - Viele Menschen fühlen sich ihrer Heimat oder ihrem aktuellen Wohnort besondres verbunden. Das würde mancher auch gerne am Autokennzeichen deutlich machen. So taucht in größeren Gemeinden immer mal wieder auch der Wunsch nach einer eigenen Buchstabenkombination auf dem Nummernschilder auf. In einem gemeinsamen Brief werben nun mehr als 70 mittelgroße Städte mit mehr als 20.000 Einwohnern für eine eigene Ortskennung. Der Automobilclub von Deutschland unterstützt den Vorstoß.
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