Präsidentin Hildegard Müller - Aktuelle Meldungen

Dank China bleibt der weltweite Absatz stabil
02.09.2022 - Dank der wieder steigenden Verkäufe in China geht der Verband der Automobilindustrie davon aus, dass sich der weltweite Pkw-Absatz in diesem Jahr mit knapp 71,5 Millionen Einheiten auf dem Niveau des Vorjahres halten wird. Statt mit drei rechnet der VDA nun mit einem Wachstum von neun Prozent auf 23 Millionen Einheiten im Reich der Mitte. Dennoch sieht der Branchenverband angesichts der allgemeinen geostrategischen und weltwirtschaftlichen Lage dringenden Handlungsbedarf auf politischer Ebene.
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VDA: Es geht jetzt um die Zukunft des Industriestandort Europa
20.06.2022 - Der Ton wird dringlicher und fordernder, wenn der der Verband der Automobilindustrie (VDA) heute seine Erwartungen für dieses Jahr beziffert. Für den deutschen Markt reduziert der Verband seine Prognose von plus fünf auf nur noch plus drei Prozent (2,7 Mio. Pkw). Für den Weltmarkt soll das Volumen bei 70,2 Mio. Einheiten (minus 1 Prozent) liegen, 13 Prozent tiefer als vor Corona (2019) und 17 Prozent unter dem Rekordjahr 2017. VDA-Präsidentin Hildegard Müller: „Es geht jetzt um die Zukunft des Industriestandort Europa.“
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E-Autos und Ladepunkte: Die Lücke wird immer größer
13.06.2022 - Deutschland hat weiterhin und zunehmend großen Nachholbedarf beim Ausbau der öffentlich zugänglichen Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Die Lücke zwischen Ladeinfrastruktur und E-Auto-Bestand ist weiter gewachsen. Das zeigt das aktuelle E-Ladenetz-Ranking des Verbands der Automobilindustrie. In Deutschland gibt es demnach etwa 60.400 öffentlich zugängliche Ladepunkte. Damit müssen sich rechnerisch rund 22 Elektroautobesitzer einen öffentlich zugänglichen Ladepunkt teilen.
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„Eine Entscheidung gegen den Bürger“
09.06.2022 - Mit seinem Beschluss lokal emmissionsfreier neuer Pkw und leichter Nutzfahrzeuge ab Mitte des nächsten Jahrzehnts hat das EU-Parlament nach Ansicht des Verbands der Automobilindustrie „eine Entscheidung gegen die Bürger, gegen den Markt, gegen Innovation und gegen moderne Technologien“ getroffen. Dies sagte gestern Abend VDA-Präsidentin Hildegard Müller zur Entscheidung in Straßburg. Sie verwies darauf, dass es „in weiten Teilen Europas keine ausreichende Ladeinfrastruktur gibt“. Für das erklärte Ziel ist es daher aus ihrer Sicht „schlichtweg noch zu früh“. Zudem würde das Verbrauchervertrauen aufs Spiel gesetzt.
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Interview Hildegard Müller: „Wir brauchen ambitioniertere Quoten für e-Fuels“
28.03.2022 - Politik und Autohersteller haben sich in puncto Straßenverkehr auf die Elektromobilität als Lösung für die Klimakrise eingeschworen – zumindest was Europa betrifft. Doch auch zum Ende des Jahrzehnts wird es allein in Deutschland noch um die 30 Millionen Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren geben und die Ladeinfrastruktur für die E-Mobilität hängt nach noch weit hinter dem Bedarf zurück. Walther Wuttke, Geschäftsführer der Autoren-Union Mobilität, sprach mit VDA-Präsidentin Hildegard Müller über ihre Ansichten und Einschätzung des augenblicklichen Wandels in der Automobilindustrie.
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Vorschau: Zwei Interviews und eine Sportlimousine
25.03.2022 - Die Automobilwelt ist im Wandel. Wie schätzt der Verband der Automobilindustrie die Lage ein? Walther Wuttke, Geschäftsführer der Autoren-Union Mobilität, sprach darüber mit VDA-Präsidentin Hildegard Müller. Mitsubishi will von den früheren Rückzugsplänen vom deutschen Markt heute nichts mehr wissen. Vielmehr gibt die Marke einen Ausblick auf den neuen ASX, der 2023 erscheinen soll. Unser Autor Michael Kirchberger spricht darüber mit Geschäftsführer Werner Frey.
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Vorschau: Der ewige Rivale und ein neuer SUV-Bruder
04.02.2022 - Der neue Opel Astra steht in den Startlöchern – und in der kommenden Woche zur ersten Probefahrt bereit. Der ewige Golf-Rivale startet als Viertürer ab 22.465 Euro und ist damit keinen Cent teurer als die Basisvariante beim Vorgänger. Direkt zum Marktstart bietet Opel auch eine Plug-in-Hybrid-Variante mit 180 PS Systemleistung an. Walther Wuttke ist schon mal eingestiegen.
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28.12.2021 - Bevor das neue Jahr beginnt, weist der Verband der Automobilindustrie (VDA) auf die „Morgengabe“ hin, mit der die Branche auch in den kommenden Jahren die deutsche Wirtschaft anzufeuern gedenkt. Die Hersteller und Zulieferer der deutschen Automobilindustrie investieren von 2022 bis 2026 mehr als 220 Mrd. Euro in Elektromobilität inklusive Batterietechnik, Digitalisierung und andere Forschungsfelder, stellt die VDA-Präsidentin Hildegard Müller heute fest. „Die Innovationskraft der Unternehmen der deutschen Automobilindustrie ist weltweit einzigartig.“
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10.12.2021 - In den USA werden aktuell Gesetzesentwürfe für Steueranreize beim Kauf von batteriebetriebenen Fahrzeugen diskutiert. Der Verband der Automobilindustrie befürchtet eine Benachteiligung von Fahrzeugen aus deutschen und europäischen Standorten sowie der deutschen Hersteller vor Ort. Die Vorschläge, die aktuell im US-Senat verhandelt werden, binden die Steuererleichterungen beim Kauf an lokale Wertschöpfung und Produktion in den USA und haben eine Vertretung der US-Gewerkschaften in den Unternehmen als weitere Bedingung, kritisiert VDA-Präsidentin Hildegard Müller die einseitige Förderung.
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06.12.2021 - Ein reiner Elektro-Ansatz in der europäischen Automobil- und Zulieferindustrie dürfte in den nächsten 20 Jahren zum Verlust von rund einer halben Million Arbeitsplätze führen (netto bis zu 275.000). Zu diesem Ergebnis kommt in Auftrag der europäische Verband der Automobilzulieferer CLEPA. Dabei wurden drei Szenarien untersucht: den gemischten Technologieansatz, den aktuellen reinen EV-Ansatz, der im Fit-for-55-Paket vorgeschlagen wird, und ein EV-Intensivierungsszenario.
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30.11.2021 - Deutschland hat weiter großen Nachholbedarf beim Ausbau der öffentlich zugänglichen Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Das E-Ladenetz-Ranking des Verbands der Automobilindustrie (VDA) zeigt, dass der Ausbau in manchen Regionen weiterhin sehr schleppend verläuft, während manche Städte und Kommunen aufholen. Während pro Monat rund 55.000 Elektroautos in Deutschland neu zugelassen werden, wächst die Anzahl der öffentlich zugänglichen Ladepunkte wöchentlich nur um etwa 250. Benötigt werden laut VDA aber rund 2000 neue Ladepunkte pro Woche und damit in etwa eine Verachtfachung der Ausbaugeschwindigkeit. Stand 1. Oktober kommen in Deutschland im Durchschnitt rund 21 Elektroautos auf einen öffentlich zugänglichen Ladepunkt.
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16.09.2021 - Der Verband der Automobilindustrie (VDA) und der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK), dem ein Großteil der Importeure angehören, haben Bedenken gegen mögliche neue Förderrichtlinien für Plug-in-Hybride geäußert. Das Bundeswirtschaftsministerium will diese Fahrzeuge ab Oktober nächsten Jahres nur noch dann mit der staatlichen Prämie fördern, wenn sie über eine rein elektrische Reichweite von mindestens 60 Kilometern verfügen. Ab 2024 sollen es dann 80 Kilometer sein. Das bisher zusätzlich gültige Kriterium eines CO2-Austoßes von 50 Gramm je Kilometer soll schon im ersten Schritt entfallen.
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