Rohstoffe - Aktuelle Meldungen

Aluminiumräder landen am Ende im Motor
26.03.2026 - Toyota hat im Sommer vergangenen Jahres im britischen Werk Burnaston mit der Rückgewinnung von Rohstoffen aus ausgedienten Fahrzeugen begonnen. Das erste Fahrzeug, das von diesem zirkulären Prozess profitiert, lief nun vom Band. Dabei wird aus Leichtmetallrädern zurückgewonnenes Aluminium ausgedienter Fahrzeuge verarbeitet. Es wird zunächst für die Wiederverwendung vorbereitet und an das Werk in Deeside geliefert, wo es in die Fertigung von Motorkomponenten einfließt. Die daraus entstehenden Hybridsteuereinheiten kehren dann nach Burnaston zurück, um in neue Corolla eingebaut zu werden – ein Kreislauf vom Rad zum Motor schließt sich.
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 E-Fuels als zweite Säule
19.03.2026 - Während batterieelektrische Antriebe bei Pkw zunehmend an Bedeutung gewinnen, sieht es in anderen Bereichen anders aus. Rund 37 Prozent der Autos, 62 Prozent der Lkw sowie über 80 Prozent von Schiffen und Flugzeugen werden laut EU-Prognose auch 2040 noch auf flüssige Energieträger angewiesen sein.Eine neue Analyse von eFuel Alliance und Porsche Consulting stellt diese Entwicklung sogar noch deutlicher dar. Sie kommt zu dem Schluss: Der Hochlauf der Elektromobilität könnte langsamer verlaufen als geplant. Kurzfristig bremsen knappe Rohstoffe wie Lithium oder Nickel. Langfristig könnte der schleppende Ausbau der Stromnetze zum limitierenden Faktor werden. Die Folge: Der Bedarf an flüssigen Kraftstoffen dürfte höher bleiben als bislang angenommen.
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Experten fordern Nebeneinander von Batterie und Wasserstoff
03.03.2026 - Wasserstoffmobilität im Straßengüter sowie im Flug- und Schiffsverkehr muss als ein Teil der industriepolitischen Priorität behandelt werden, nicht als Nischentechnologie. Das ist eine der Forderungen des Nationalen Wasserstoffrates (NRW), einem Beratergremium aus 22 Experten der Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft, die nicht Teil der öffentlichen Verwaltung sind. Klare Marktsignale, regulatorische Verlässlichkeit, ökonomische Anreize und skalierbare Infrastruktur für alle Fahrzeugsegmente fordert der NRW, damit Deutschland eine führende Rolle bei emissionsfreien Antrieben übernehmen kann, statt von Importtechnologien abhängig zu werden.
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Toyota richtet weitere Kreislauffabrik ein
19.02.2026 - Toyota wird im polnische Walbrzych eine weitere Kreislauffabrik eröffnen. Sie wird eine Fläche von 25.000 Quadratmetern umfassen und jährlich etwa 20.000 End-of-Life-Fahrzeuge (ELV) verarbeiten. Das Werk gewinnt wiederverwendbare Komponenten sowie wertvolle Rohstoffe von Autos am Ende ihres Lebenzyklus systematisch und ressourceneffizient zurück. Batterien, Räder und weitere Bauteile werden auf ihr Potenzial zur Wiederaufbereitung, Weiterverwendung oder zum Recycling geprüft. Darüber hinaus sollen Materialien wie Kupfer, Stahl, Aluminium und Kunststoffe in die Produktion neuer Fahrzeuge von Toyota zurückgeführt werden.
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Durchbruch für synthetisches Benzin
30.01.2026 - Erstmals ist industriell produziertes, strombasiertes E-Methanol in Deutschland zu nahezu klimaneutralem Benzin weiterverarbeitet worden. In der Großversuchsanlage der TU Bergakademie Freiberg entstanden Ende 2025 rund 23.000 Liter synthetischer Ottokraftstoff – auf Basis von E-Methanol aus der 2025 in Betrieb genommenen dänischen Großanlage in Kassø. Das Projekt gilt als technologischer und strategischer Meilenstein für die Industrialisierung von E-Fuels, denn damit gelang die vollständige Demonstration der Prozesskette vom biogenen CO₂ über grünen Wasserstoff bis zum marktfähigen synthetischen Benzin.
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Renault Twingo E-Tech: Ikonischer Stromer für kleines Geld
06.11.2025 - Knuffig, kultig und vor allem günstig: Mit einem Einstiegspreis von unter 20.000 Euro kehrt der Renault Twingo als Elektroauto zurück und avanciert zum Preisbrecher unter den Stromern. Selbst Hybrid- und Verbrennerfahrzeuge haben bei diesem attraktiven Einstiegspreis das Nachsehen. Während die deutsche Konkurrenz noch zögert, bringt Renault das kleine Elektroauto als erschwingliches Alltagsmodell im März auf den Markt bringen.
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Mazda plant Kommerzialisierung eines Korrosionsbeständigkeitstests
09.10.2025 - Die Mazda hat ein tragbares Gerät entwickelt, mit dem vor Ort die Korrosionsbeständigkeit lackierter Komponenten beurteilt werden kann. Die neue Methode zur Bewertung des Rostschutzes ersetzt umständliche herkömmliche Ansätze, darunter lange Prüfzeiten, uneinheitliche visuelle Bewertungsstandards sowie die Schwierigkeit, Messungen unter realen Bedingungen durchzuführen. Mazda prüft derzeit den kommerziellen Einsatz des Geräts als Service für die Automobilindustrie und verschiedene andere Branchen.
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Porsche lenken mit gutem Gewissen
29.09.2025 - Autoteile, die bislang nur im Müllofen endeten, könnten bald wieder im Porsche-Cockpit landen – als Teil des Lenkrads. Gemeinsam mit BASF und dem österreichischen Technologiepartner BEST hat die Sportwagenmarke ein Pilotprojekt abgeschlossen, das komplexe Abfallströme aus Altfahrzeugen zu neuem Leben erweckt.
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E-Auto-Recycling: Wiederverwertung beim Produktdesign gleich mitdenken
18.08.2025 - Reparieren (repair), überholen (refurbish), wiederaufbereiten (remanufacture) und recyclen sind Kernprinzipien der Kreislaufwirtschaft. Für einen schonenden Umgang mit Ressourcen sollten möglichst viele Rohstoffe und Bauteile in Produkten weiter- oder wiederverwendet werden. In der Praxis scheitert das oft daran, dass die Verfahren aufwändig und entsprechend teuer ist. Wie es besser geht, zeigt das Industriekonsortium ZIRKEL am Beispiel von Elektromotoren und Hochvoltspeichern in Automobilen. Dazu gehören ein Produktdesign, in dem eine spätere Zerlegung bereits mitgedacht wird, und mit automatisierten, effizienten Demontageprozessen zur Rückgewinnung wertvoller Rohstoffe.
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Skoda Enyaq RS Race: Ideengeber für künftige Serienmodelle
11.06.2025 - Auf Basis des Enyaq Coupé RS hat Skoda ein vollelektrisches Konzeptfahrzeug für den Motorsport gebaut. Die verwendeten Materialien und technischen Lösungen dienen auch als Ideen für künftige Serienmodelle. Der mit breiterer Spur sieben Zentimeter tiefer auf der Fahrbahn liegende Enyaq RS Race nutzt zahlreiche Bauteile aus nachhaltigen Biokomposit-Materialien. Sie erzielen vergleichbare Steifigkeit und Gewichtsvorteile wie Carbon-Werkstoffe und tragen maßgeblich dazu bei, dass die Studie über 300 Kilogramm weniger wiegt als die Serienversion des Coupé RS. Spezielle Schutzplatten am Unterboden verhindern, dass die Fahrzeugstruktur aufsetzt und schützen Fahrwerkskomponenten und Batterie.
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E-Mobilität im Faktencheck: Fortschritt mit Vorbehalten
31.05.2025 - Kaum ein Thema wird so hitzig diskutiert wie die Elektromobilität: Heilsversprechen für den Klimaschutz auf der einen Seite, Zweifel an Umweltnutzen, Rohstoffbedarf und Wirtschaftlichkeit auf der anderen. Das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) hat in einer Überblicksstudie, einem sogenannten „Policy Brief“, die zentralen Fakten zur Elektromobilität zusammengetragen. Die Analyse basiert auf eigenen Forschungsarbeiten sowie einer Vielzahl externer Studien und stellt den aktuellen Wissensstand zum Stand Februar 2025 dar. Demnach sind Elektroautos ein zentrales Werkzeug für die Dekarbonisierung des Verkehrssektors, aber keineswegs die Wunderlösung, als die sie oft dargestellt werden.
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Stellantis bereitet Scheinwerfer und Displays wieder auf
23.04.2025 - Stellantis führt in Kooperation mit Valeo die Verwendung wiederaufbereiteter LED-Scheinwerfer und Fahrzeugdisplays als Ersatzteile ein. Als Remanufacturing-Produkt sind seit 2023 bereits wiederaufbereitete Frontkameras erhältlich.
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