Unfallgeschehen - Aktuelle Meldungen

Überrollbügel für Lastenfahrräder
30.05.2025 - Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) fordert mehr Sicherheit für Kinder auch in Lastfahrrädern. Beim bundesweiten Aktionstag „sicher.mobil.leben“ mit dem Themenschwerpunkt „Kinder im Blick“ am kommenden Dienstag, 3. Juni 2025, werden deutschlandweit bei mehr als 2000 mit Kontrollen auf die Risiken für Kinder im Straßenverkehr hinweisen. Der DVR nimmt die Aktion zum Anlass, Empfehlungen und Handlungsvorschläge zur Mitnahme von Kindern auf Fahrrädern zu veröffentlichen.
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Zahl der Verkehrstoten im Oktober deutlich gesunken
20.12.2024 - Im Oktober 2024 sind in Deutschland rund 30.800 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen verletzt worden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, waren das fünf Prozent bzw. 1500 Verletzte weniger als im Vorjahresmonat. Die Zahl der Verkehrstoten sank um 42 auf 224. Die Polizei registrierte im Oktober 2024 insgesamt 219.300 Unfälle und damit in etwa so viele wie im Vorjahresmonat (Oktober 2023: 219 722 Unfälle).
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ADAC attestiert dem Verkehrssektor Rückschritt bei der Nachhaltigkeit
23.10.2024 - Dem Verkehrssektor in Deutschland gelingt es nach der Corona-Pandemie nicht, die Nachhaltigkeit zu stärken. Das ist das Ergebnis des ADAC Mobilitätsindex, der den Sektor unter den Aspekten Klima- und Umweltschutz, Verkehrssicherheit, Bezahlbarkeit, Zuverlässigkeit sowie Verfügbarkeit von Mobilität betrachtet. Daraus ergibt sich der Indexwert im Sinne eines Gesamtbildes. Für das Berichtsjahr 2022 sank der Mobilitätsindex von 113 auf 111 Punkte. Er ist damit zum zweiten Mal in Folge rückläufig.
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Wohin gehören S-Pedelecs?
03.12.2023 - Europa ist um Einheit bemüht. In der Verkehrspolitik gehen die Länder vielfach aber noch ihren eigenen Weg, siehe beispielsweise das Konzept von Shared Places in den Niederlanden oder das Fehlen eines generellen Tempolimits auf deutschen Autobahnen. Wie es in den einzelnen Ländern um die Regulierung für Speed-Pedelecs bestellt ist, hat der Zweirad-Industrie-Verband untersuchen lassen. Sie werden als eine wichtige Komponente der Mobilitätswende angesehen. Die bis zu 45 km/h Hybrid-Fahrräder werden in vielen europäischen Ländern immer beliebter, was auch mit den Nutzungsregeln zusammenhängt. Vor allem Pendlern mit Wegen über fünf Kilometern Länge wird mit den leistungsstarken S-Pedelecs eine Alternative zur Fahrt mit dem Auto geboten.
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E-Scooter bereiten nach wie vor Probleme
22.09.2023 - Die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) hat nach einem dreijährigen Forschungsprojekt ihren Bericht zu Elektrokleinstfahrzeugen veröffentlicht. Darin wurden unter anderem Unfallgeschehen und Unfallursachen mit Beteiligung von E-Scootern als größte Fahrzeuggruppe wissenschaftlich untersucht. Zusätzlich erfolgten Befragungen zu Nutzerverhalten und -erfahrungen. Ersichtlich wird unter anderem, dass individuelles Fehlverhalten auf den Elektrorollern, fehlende Regelkenntnis und Fahrfehler häufige Unfallursachen sind, betont die Deutsche Verkehrswacht (DVW). Auch unzureichender Schutz vor Verletzungen sowie Behinderungen durch falsch abgestellte Fahrzeuge werden als Probleme benannt.
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Autonome Autos: Akzeptanz hängt vom Unfallgeschehen ab
10.08.2023 - Knapp ein Drittel aller Deutschen lehnen autonom fahrende Autos grundsätzlich ab. Das zumindest legt die Mobilitätsstudie 2023 der HUK-Coburg nahe. Die Akzeptanz hängt vor allem von der Frage ab, wie weit selbstfahrende Fahrzeuge das Unfallgeschehen positiv beeinflussen. Sollte sich gegenüber heute an der Unfallgefahr nichts ändern, stimmen neun Prozent der Teilnehmer eine Onlinebefragung für die Einführung autonomer Autos. Weitere 18 Prozent sind dafür, wenn die Unfallgefahr nur etwas sinkt und zusätzliche 20 Prozent, wenn durch die Fahrzeugtechnik die Unfallgefahr gegen Null geht. „Autonomes Fahren hat nur dann eine Chance auf breite Akzeptanz in der Bevölkerung, wenn es das Fahren sicherer macht“, stellt HUK-Coburg-Vorstand Dr. Jörg Rheinländer fest.
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Städtische Verkehrsszenarien am Lausitzring
27.06.2023 - Dekra hat am Lausitzring Citykurse für die Erprobung automatisierter und vernetzter Fahrzeuge fertiggestellt. Auf den bisherigen Parkflächen für Zuschauer wurden auf rund 80.000 Quadratmetern variabel nutzbare Asphaltflächen eingebaut. Die Anlage umfasst Fahrstreifen, Großflächen, Kreuzungsbereiche und vieles mehr. Unter anderem wurden auch etwa 300 Meter Straßenbahnschienen verlegt.
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Unfälle mit E-Scootern nehmen zu
10.05.2023 - Mit der wachsenden Zahl an E-Scootern auch in deutschen Städten steigt auch die Unfallhäufigkeit. Bei 8260 im vergangenen Jahr von der Polizei erfassten E-Scooter-Unfällen mit Personenschaden – das waren 67 Prozent mehr als 2021 – kamen insgesamt elf Menschen ums Leben. Das sind mehr als doppelt so viele wie im Vorjahr. Bis auf eine Ausnahme handelte es sich um die Nutzer selbst. 34 Menschen wurden schwer verletzt und 7651 leicht. Zumindest in Großstädten stellt die Benutzung von E-Scootern damit ein höheres Unfallrisiko dar als zum Beispiel Fahrten mit dem Fahrrad oder Pedelec. Das liegt auch am deutlich laxeren Umgang mit den Verkehrsregeln und häufigerem Fahren unter Alkoholeinfluss.
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Zahl der Unfälle unter Alkoholeinfluss nahm 2021 wieder zu
13.12.2022 - Nach dem pandemiebedingten Tiefststand im Jahr 2020 ist die Zahl der Alkoholunfälle im vergangenen Jahr wieder leicht gestiegen. Bei insgesamt 13.628 Unfällen mit Personenschaden stand mindestens ein Verkehrsteilnehmer oder eine Verkehrsteilnehmerin unter Alkoholeinfluss (2020: 13.003). Damit war bei 5,3 Prozent aller Unfälle mit Personenschaden Alkohol im Spiel, wie das Statistische Bundesamt bekanntgab.
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Mercedes Benz-Sicherheitsentwicklung: Vom Elchtest zur Vision Zero
20.10.2022 - Fast auf den Tag genau vor 25 Jahren ereignete sich für Mercedes-Benz der PR-Supergau: Am 21. Oktober 1997 kippte der schwedische Journalist Robert Collin mit dem sogenannten „Elchtest“, einem extremen Links-Rechts-Links-Lenkmanöver, kurz vor ihrer Premiere die neue A-Klasse um. Nach anfänglichem Zaudern reagierten die Schwaben und rüsteten alle bereits ausgelieferten Fahrzeuge kostenlos mit dem elektronischen Stabilitätsprogramm (ESP) aus. Das Desaster wurde zur Erfolgsstory – und Mercedes zum Pionier in Sachen Fahrsicherheit. Heute gehört die Anti-Schleuderhilfe, die das Fahrzeug über gezielte und blitzschnelle Bremseingriffe an einzelnen Rädern wieder auf Kurs bringt, zur Standardausstattung eines jeden Pkw.
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Zahl der Verkehrsopfer wieder wie vor COVID
25.07.2022 - Im Mai 2022 sind in Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen 254 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen ums Leben gekommen und 35.100 verletzt worden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 45 Verkehrstote und 10.200 Verletzte (+41 Prozent) mehr als im Mai 2021. Das Unfallgeschehen war in den vergangenen beiden Jahren stark von der Corona-Pandemie geprägt durch geringere Fahrleistung und somit zu weniger Unfällen.
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Unfälle mit E-Scootern sind Großstadt-Phänomen
13.07.2022 - Die „Verkehrswende“ und die Elektromobilität haben Pedelecs und E-Scooter zu Popularität verholfen. Damit rückt auch das Unfallrisiko in den Blick, da selbst bei hohen Geschwindigkeiten kein Helm oder andere Schutzkleidung getragen werden muss. Trotz solcher Gemeinsamkeiten werden Pedelecs und E-Scooter unterschiedlich genutzt. Auch das spiegelt sich im Unfallgeschehen wider.
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