Verfahren - Aktuelle Meldungen

31.07.2021 - Der 9. Dezember 2021 wird für Porsche kein Tag wie jeder andere. Wenn die Manager des Autoherstellers könnten, dann würden sie die mit diesem Datum verbundene öffentliche Aufmerksamkeit sicher gerne aus dem kollektiven Interesse streichen. Ganz sicher werden sie aber die Obercoolen geben und so tun, als hätte man alles im Griff – juristisch. Doch es könnte anders kommen. Denn an jenem Tag Anfang Dezember beginnt vor dem Bundesgerichtshof (BGH) ein Prozess gegen Porsche, dessen Ausgang womöglich eine Entschädigungszahlung von vielen Millionen Euro zur Folge hat.
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25.07.2021 - Synthetische Kraftstoffe sind ein vielversprechender Weg, um die CO2- und Treibhausgasemissionen von Flugzeugen, Schwertransporten und aktuellem Pkw-Bestand zu minimieren. Mit der Power-to-Liquid Anlage von „Ineratec“, einem Startup des Karlsruher Institut für Technologie (KIT), rückt das nun in greifbare Nähe. Die modulare Anlage ist in einem Container auf dem KIT-Campus untergebracht und produziert in einem kombinierten Elektrolyse-Verfahren aus dem Kohlendioxid der Luft und Wasserdampf ein synthetisches Kraftstoffgemisch, das zu CO2-neutralem Kerosin, Diesel und Benzin weiterverarbeitet werden kann. Ab 2022 sollen so etwa 200 bis 300 Liter E-Fuel-Kraftstoff pro Tag erzeugt werden können.
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22.07.2021 - „Wir haben lange für diese großen Räder gekämpft, weil sie das Verhältnis vom Körper zu den Rädern auf das richtige Maß stellen“, bekennt Skodas Chef-Designer Oliver Stefani beim Gespräch mit der Autoren-Union Mobilität (aum). Axel F. Busse nutzte die Gelegenheit, bei der Vorstellung des batterieelektrischen Skoda Enyaq iV auch dessen Designer vorzustellen.
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12.07.2021 - Schlechte Nachrichten für Tesla in Grünheide: Nach der Einleitung eines Bußgeldverfahrens sind brandenburgische Behörden offenbar skeptisch geworden, ob auf der Baustelle der Gigafactory alles mit rechten Dingen zugeht. Am Freitag rückten Landesumweltamt und Kontrolleure des Landkreises Oder-Spree zur Überprüfung an.
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07.07.2021 - Der C3 von Citroen ist auch als Aircross-Version im Grenzgänger-Design zwischen Kleinwagen und SUV mit hohem Dach erfolgreich. In Europa haben die Franzosen 340.000 Exemplare seit 2017 abgesetzt. In Deutschland waren es immerhin 25.000 Käufer, die sich von den handlichen Abmessungen, dem variablen Innenraum und die 520 Liter Kofferraumvolumen überzeugen ließen. Nach vier Jahren hat der 4,16 Meter lange Viertürer nun eine Runde durch die Schönheitsfarm gedreht und die einstige Knuffigkeit abgelegt. Vor allem die Frontpartie hat sich vom glatten Seifendesign abgewendet und beweist Mut zur Kante. Die Preisliste startet bei 18.790 Euro mit dem Basismodell und 110 PS (81 kW ) starken Dreizylindermotor. Teurer wird der Einstieg bei den Dieselversionen, die es erst ab der zweiten Ausstattungsstufe Feel Pack mit dem gleichstarken Selbstzünder für mindestens 22.840 Euro gibt.
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18.06.2021 - Auch Volkswagen treibt den Einsatz von 3-D-Druckern in der Autoproduktion voran. Erstmals wurde jetzt im Stammwerk Wolfsburg das neueste Verfahren – das so genannte Binder-Jetting in der Teilefertigung eingesetzt. Wird beim herkömmlichen 3-D-Druck von einem Laser aus metallenem Pulver Schicht für Schicht ein Bauteil aufgebaut, erledigt das beim Binder-Jetting-Verfahren ein Klebstoff. Das so entstandene Bauteil wird anschließend erhitzt und zu einem metallischen Teil geformt.
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15.06.2021 - Mahle macht Tempo beim 3-D-Druck. Der Stuttgarter Autozulieferer hat an seinem Hauptsitz jetzt ein eigenes „Center für Additive Fertigungsverfahren“ eröffnet. Damit sei es künftig möglich, bei komplexen Bauteilen die Fertigung von Prototypen künftig von mehreren Monaten auf wenige Tage zu verkürzen. Gerade in der Entwicklung klimaneutraler Antriebe und im Bereich der E- Mobilität ließen sich Prozesse so erheblich beschleunigen. „Die Entwicklung neuer Systeme und Komponenten muss heute deutlich schneller gehen als noch vor einigen Jahren, gerade wenn es um Lösungen für nachhaltige CO2-neutrale Antriebskonzepte geht“, sagt Mahles Interims-Konzernchef Michael Frick.
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01.06.2021 - Im Streit um höhere Lizenzgebühren für die Nutzung von Mobilfunkpatenten haben sich Daimler und Nokia geeinigt. Der Autohersteller schließt mit dem finnischen Mobilfunkanbieter einen Patentlizenvertrag und zahlt dafür. Wie hoch die Summe ist, wurde nicht mitgeteilt. Daimler hatte die Ansicht vertreten, dass der Zulieferer die Lizenzgebühren zahlen müsse und nicht der Fahrzeughersteller. Nokia hatte das anders gesehen und eine Technologieabgabe pro verkauftem Neuwagen gefordert. Dem Streit sind mehrere Gerichstverfahren vorausgegangen, die meistens zugunsten von Nokia ausgegangen sind. (ampnet/jri)
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29.05.2021 - Youngtimer von Abarth, Alfa Romeo, Fiat und Lancia sind begehrt. Doch was, wenn Teile kaputt gehen und im normalen Handel nicht mehr erhältlich sind? Heritage, die übergreifende Klassikabteilung der italienischen Traditionsmarken und deren Reparaturmarke Mopar, bieten Sammlern und Besitzern neben einer Auswahl an Original-Ersatzteilen nun auch originalgetreu nachgebaute Komponenten.
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21.05.2021 - In der Nacht zum Freitag hat der deutsche Bundestag mit den Stimmern von CDU/CSU, SPD und FDP den Entwurf für ein Gesetz zum autonomen Fahren verabschiedet. Deutschland soll laut Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) damit eine weltweite Führungsrolle übernehmen. Demnächst soll zunächst in festgelegten Betriebsbereichen bundesweit im öffentlichen Straßenverkehr vollautomatisiertes Fahren der Stufe 4 möglich sein, bei dem das System für definierte Anwendungen komplett die Kontrolle übernimmt und vom Fahrer nicht mehr überwacht werden muss. Die AfD und die Linke stimmten gegen das Vorhaben, die Grünen enthielten sich.
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21.05.2021 - Das Rennen ist eröffnet und jeder versucht, der Erste zu sein. Wenn es um das Verbot des Verbrennungsmotors geht, kann es einigen Zeitgenossen gar nicht schnell genug gehen. Doch bevor die nationalen Regierungen ihre Ankündigungen wahr machen, lohnt ein Blick nach Brüssel. Denn die rechtlichen Grundlagen für einen derart massiven Eingriff in das Zulassungsrecht liegen in den europäischen Vorschriften.
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18.05.2021 - Der Volksmund nennt sie Verkehrssünder-Kartei, offiziell heißt das „Punkte-Konto“ beim Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg Fahreignungsregister. Nicht jeder weiß jedoch ob und wenn ja, mit wievielen Punkte er dort geführt wird. Das KBA hat das Auskunftsverfahren jetzt vereinfacht. Mit wenigen Voraussetzungen kommen Antragstellende in fünf Schritten zum Ziel. Benötigt werden ein Smartphone, der Personalausweis mit zugehöriger PIN und die entsprechende App. Die gebührenfreie Punkteauskunft gibt es dann direkt zum Herunterladen aufs Smartphone.
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