BMW kauft nachhaltiges Lithium für 540 Millionen ein
Für die kommende, fünfte Generation an Batteriezellen hat das Unternehmen außerdem die Lieferketten neu strukturiert und wird nicht nur Lithium, sondern auch Kobalt ab 2020 selbst direkt einkaufen und die Rohstoffe den beiden Batteriezell-Herstellern CATL sowie Samsung SDI zur Verfügung stellen. Kobalt wird künftig direkt aus Minen in Australien und Marokko bezogen. Die Lieferverträge garantieren eine Versorgungssicherheit bis 2025 und darüber hinaus. Außerdem wird BMW ab 2021 komplett auf den Einsatz von seltenen Erden verzichten.
Erst kürzlich gab BMW bekannt, das Auftragsvolumen für Batteriezellen an CATL auf 7,3 Milliarden Euro zu erhöhen (Vertragslaufzeit: 2020 bis 2031) und für die fünfte Generation an elektrischen Antrieben mit Samsung SDI einen Langzeit-Liefervertrag mit einem Auftragsvolumen von 2,9 Milliarden Euro geschlossen zu haben (Vertragslaufzeit: 2021 bis 2031). Mitte November hat das Unternehmen sein „Kompetenzzentrum Batteriezelle“ in München eröffnet und wird hier bis zu 200 Mitarbeiter beschäftigen.
Die hausinterne Fertigung der Batterien erfolgt in den Werken Dingolfing, Spartanburg (USA) sowie im BBA Werk Shenyang (China). Auch in Thailand hat BMW die Produktion von Batterien lokalisiert und arbeitet hierfür mit Dräxlmaier zusammen. (ampnet/deg)
Veröffentlicht am 11.12.2019
