Der AvD warnt vor steigender Unfallgefahr
Die Autobahn GmbH des Bundes hat erst kürzlich eine Warnung vor dem deutlich erhöhten Verkehrsaufkommen ausgesprochen. Die Fernstraßen sind in der nächsten Zeit besonders belastet und Staus sind vor allem in der Karwoche vor Ostern zu erwarten. Die Gefahr von Unfällen steigt. Bereits wenige Sekunden Unachtsamkeit bedeuten bei Tempo 130 einen Blindflug von über 100 Metern. In Verbindung mit dem dichten Verkehr, Baustellen und unvorhersehbarem Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer sowie möglichen Ablenkungen im eigenen Auto, etwa durch Kinder, bedarf es hier eines hohen Maßes an Aufmerksamkeit.
Die Unfallzahlen mit Personenschaden beim Statistischen Bundesamt bestätigen, dass das Unfallrisiko im Frühjahr jeden Jahres konstant zunimmt. Allein im April liegt der Wert rund 35 Prozent höher als in den Monaten Januar und Februar. Das hohe Verkehrsaufkommen und nachlassende Konzentration sind hier entscheidende Risikofaktoren. Der AvD empfiehlt daher eine klare Vorbereitung und bewusste Reduktion von Störfaktoren. Routen sollten sorgfältig geplant, Einstellungen im Fahrzeug vorab vorgenommen und potenzielle Ablenkungsquellen minimiert werden.
Ratsam sind regelmäßige Pausen, die spätestens alle zwei Stunden eingelegt werden sollten, um Ermüdung vorzubeugen. Auch für mitfahrende Kinder ist eine Erholung und etwas Bewegung auf langen Fahrten empfehlenswert.
Nicht zuletzt trägt eine angepasste Fahrweise entscheidend zur Sicherheit bei. Wer ausreichend Zeit einplant, Abstand hält und auch in Stausituationen gelassen bleibt, reduziert das Unfallrisiko deutlich. Wichtig ist, aufmerksam zu fahren, Pausen einzulegen und Störquellen zu vermeiden – nicht nur rund um Ostern. (aum)
Veröffentlicht am 23.03.2026

