EICMA 2019: Ducati strippt die Panigale
Die Körperhaltung des Fahrers ist leicht vorderlastig, der Kniewinkel aber einigermaßen entspannt Er sitzt zweieinhalb Zentimeter höher als auf der verkleideten V4 und hat einen breiteren Lenker vor sich. Ihm stehen die drei Fahrprogramme „Street“, „Sport“ und „Race“ zur Auswahl. Die Spitzenleistung liegt nur geringfügig unter der der Panigale und bei 12 750 Umdrehungen in der Minute an. Auch das maximale Drehmoment von 123 Newtonmetern bei 11 500 Touren ist nahezu gleich. Von der Motorspenderin übernimmt die Ducati Streetfighter V4 auch alle elektronischen Helfer. Und damit der Fahrer im Großstadtdschungel an der roten Ampel oder im Stau auf der Autobahn nicht unnötig aufgeheizt wird, schaltet das Motormanagement bei Kühlwassertemperaturen von über 75 Grad dankenswerterweise die hintere Zylinderbank des 90-Grad-V4 ab.
Die gestrippte Panigale wird es auch als S-Version mit elektronischer Dämpferregelung und geschmiedeten Marchesini-Aluminiumrädern geben. Wer das Maximum aus der nackten V4 herausholen möchte, kann sich eine sechs Kilogramm leichtere Akropovic-Auspuffanlage bestellen und kommt auf 220 PS, die er legal aber nur auf der Rennstrecke auskosten darf.
In den Handel kommt die neue Straßenkämpferin aus Bologna im März. Die Streetfighter V4 wird in Deutschland 19 990 Euro kosten. Der S-Zuschlag beträgt 3000 Euro. (ampnet/hri)
Veröffentlicht am 23.10.2019
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