Eon will Stromkosten für Elektroflotten um bis zu 25 Prozent senken
Ein lernfähiger Algorithmus analysiert dazu Verbrauchs- und Standortdaten, berücksichtigt Faktoren wie Aufenthaltsdauer der Mitarbeitenden und Energiebedarf der Fahrzeuge und ermittelt daraus optimale Ladezeitfenster. So wird der Ladevorgang flexibel gesteuert und auf Zeiträume mit niedrigen Börsenpreisen verschoben, etwa dann, wenn viel Wind- oder Solarstrom im Netz ist oder die Nachfrage gering ausfällt.
Für Fahrerinnen und Fahrer ändert sich dadurch kaum etwas: Entscheidend bleibt, dass das E-Auto zum geplanten Zeitpunkt vollständig geladen ist. Unternehmen hingegen profitierten so doppelt, durch niedrigere Stromkosten und eine effizientere Nutzung der Ladeinfrastruktur. Laut Christoph Ebert, Geschäftsführer von Eon Drive Germany, ließen sich damit „die Ladekosten von E-Flotten um bis zu 25 Prozent senken“. Perspektivisch soll das System auch die Integration eigener Photovoltaikanlagen und Stromspeicher ermöglichen. (aum)
Veröffentlicht am 28.01.2026
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