Iveco Eurocargo wird als ITW in Bayern eingesetzt
Die neue Gewichtsklasse war notwendig, da zur Verbesserung des Fahr- und Patientenkomforts eine Vollluftfederung an Vorder- und Hinterachse sowie eine Wandlerautomatik (zur Entlastung des Fahrers) eingesetzt werden sollte, was in dieser Kombination am Markt üblicherweise erst ab dieser Tonnage verfügbar ist. Zudem kommt ein Fernfahrerhaus zum Einsatz, weil – im Ulmer Umbau von Iveco – ein leicht nach hinten versetzter dritter Einzelsitz gefordert war. Für höhere Wendigkeit wurde zudem das Fahrgestell des 280 PS leistenden Iveco auf 3,96 Meter gekürzt. Um den Fahrer in seinen Stresssituationen weitestgehend zu entlasten, überträgt ein vollautomatisches Allison Automatikgetriebe die Kraft von 280 PS an die Hinterachse. Aufgrund der patentierten HiSCR Technologie kommt der Eurocargo ohne Abgasrückführung und damit ohne Partikelfilterregeneration aus. Somit ist ein Maximum an Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit bei Notfalleinsätzen gegeben.
Intensivtransportwagen (ITW) sind rollende Intensivstationen. Mit ihnen können schwerstkranke Patienten auch dann noch verlegt werden, wenn ein Transport im Rettungs- oder Notarztwagen apparativ nicht mehr möglich oder ein Lufttransport zu riskant ist. Dafür werden in Bayern an fünf Standorten insgesamt sechs Fahrzeuge der neuen ITW-Klasse plus ein Reservefahrzeug vorgehalten. (ampnet/jri)
Veröffentlicht am 30.07.2019
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