Mercedes-Benz Intouro wird variantenreicher
Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie sichert eine optionale hohe Trennwand hinter dem Fahrerplatz im Intouro die Distanz zu den Fahrgästen in der ersten Reihe. Eine schwenkbare seitliche Fahrerschutztür verhindert den engen Kontakt mit einsteigenden Fahrgästen. Sie lässt gleichwohl den Fahrscheinverkauf zu. Auf Wunsch werden alle Trennwände im Bereich der Einstiege sowie an der Sondernutzungsfläche erhöht. Auf Wunsch sind kontaktlose Desinfektionsspendern für beide Einstiege verfügbar. Im Vergleich zum Vorgängermodell wurden die Podeste um vier Zentimeter angehoben. So verlaufen die Podeste jetzt gerade und ohne Steigung bis zum Hinterwagen, die Radkästen ragen nur noch unwesentlich in den Fahrgastraum. Alle Intouro mit Klimaanlage verfügen zudem serienmäßig über Hochleistungspartikelfilter mit antiviraler Funktionsschicht. Der Fahrersitz, das Cockpit und die Bedienelemente wurden ebenfalls neu gestaltet.
Im Schnitt ist der neue Intouro 300 Kilogramm leichter und drei Prozent sparsamer geworden. Auffällig ist die Front mit der markanten Gestaltung des Markengesichts, das ein wenig an die Mercedes-Busse aus den 60er-Jahren erninnert. Im Heck der Zweiachser arbeitet der Reihensechszylinder mit 7,7 Litern Hubraum. Er steht mit 299 PS (220 kW) und 1200 Newtonmeter Drehmoment sowie mit 354 PS (260 kW) und 1400 Nm zur Wahl. Der dreiachsige Intouro L wird serienmäßig mit dem Reihensechszylinder und 10,7 Litern Hubraum ausgestattet. Er liefert 394 PS (290 kW) und 1900 Nm. Geplant ist außerdem eine Hybridvariante. (ampnet/jrj)
Veröffentlicht am 22.06.2021
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