2026-10-13 16:21:00 Automobile

Paris 2026: Der Renegade kehrt zurück

Carzoom.de
Fotos: Jeep via Autoren-Union Mobilität

Der Jeep Renegade kehrt zurück und soll sich bis 2030 eine Schlüsselposition im Portfolio der Marke sichern. Seit seiner Markteinführung im Jahr 2014 wurden in Europa mehr als 610.000 Exemplare des Renegade verkauft. Damit leistet das Modell einen wesentlichen Beitrag zur Präsenz von Jeep in Europa. Die nächste Generation soll die Position der Marke in einem der wichtigsten europäischen SUV-Segmente stärken und Jeep einem breiteren Publikum zugänglich machen.

Mit Blick auf die Zeit nach 2030 erkundet Jeep neue Wege für die sich wandelnden Erwartungen an die Mobilität. Xavier Peugeot beschrieb jetzt beim Pariser Automobilsalon (bis 17. Oktober) die nächsten Schritte der Marke. Dabei stellte der neue Leiter der Marke Jeep in Europa seinen Produktplan zur Erweiterung des europäischen Modellangebots und seine Vision für die Zukunft der Marke vor.

Xavier Peugeot sieht eine wachsende Nachfrage nach kompakten, nachhaltigen Fahrzeugen, die sich gleichermaßen für den städtischen Alltag wie für Ausflüge ins Grüne eignen. Ein Grund: Die Bevölkerung konzentriert sich zunehmend in dicht besiedelten städtischen Räumen. Dieses veränderte Umfeld ebnet den Weg für eine Vision der Marke: eine von Jeep-Ikonen wie dem Willys inspirierte Zukunft mit leistungsfähigen, kompakten und elektrifizierten Fahrzeugen für die Mobilitätsanforderungen von morgen.

„Wir bestätigen unsere Roadmap für 2030, die auf leistungsfähigen, kompakten und elektrifizierten Fahrzeugen basiert – inspiriert von der ikonischen DNA von Jeep, wie etwa dem Renegade –, die unseren Kundinnen und Kunden weiterhin die Freiheit bieten, überallhin zu gelangen, wohin das Leben sie führt“, sagte Xavier Peugeot. Während dieser Entwicklung werde es eine Konstante geben: Die Jeep-DNA ist der Maßstab. Jede Entscheidung soll die Werte wahren, die die Marke im Laufe ihrer Geschichte prägten. Vor diesem Hintergrund baut Jeep die Präsenz in den SUV-Segmenten B, C und D aus. Bis 2030 soll die Modellpalette auf sechs Fahrzeuge anwachsen.
Der Jeep Avenger hat sich mit fast 300.000 verkauften Einheiten seit seiner Markteinführung fest im B-SUV-Segment etabliert, während der Jeep Compass die Position der Marke im C-SUV-Segment stärkt. Zudem kehrt Jeep mit dem Jeep Recon in das D-SUV-Segment zurück. Für das Jahr 2028 kündigte Peugeot ein weiteres Modell an.

Der Chef von Jeep in Europa bezeichnet die Wahlfreiheit als zentralen Bestandteil der Strategie. Dank unterschiedlicher Antriebslösungen die Technologie wählen, die am besten zu ihren Bedürfnissen und Vorlieben passt – wobei für jedes Modell eine 4x4-Version erhältlich ist. Insgesamt will Jeep bis 2030 beim europäischen SUV-Markt eine Abdeckung von 90 Prozent erreichen. (aum)

Veröffentlicht am 13.10.2026

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