2020-10-30 13:01:00 Automobile

Porsche-Verkäufe ziehen wieder an

Trotz Corona-Krise hat Porsche in den ersten drei Quartalen des Jahres ein operatives Ergebnis von 2,0 Milliarden Euro erreicht. Bei einem Umsatz von 19,4 Milliarden Euro betrug die Umsatzrendite des Sportwagenherstellers in den bisherigen neun Monaten 10,4 Prozent. Das operative Ergebnis sank dabei im Vergleich zum Vorjahr zwar um 28 Prozent, dennoch ist Lutz Meschke, Vorstand für Finanzen und IT und stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Porsche AG, sehr zufrieden: „Wir profitieren jetzt davon, dass es zu unserer DNA gehört, ständig unsere Prozesse zu optimieren.“

Für Porsche-Chef Oliver Blume ist die Produktpalette ein Erfolgsfaktor. „Der neue 911er und unser Elektro-Sportwagen Taycan zeigen eindrucksvoll unsere Innovationskraft, ihre Verkaufszahlen übertreffen unsere Erwartungen“, sagt Blume, „für die nächsten Monate bin ich optimistisch“. Vom Elfer wurden in den ersten neun Monaten 25.400 Fahrzeuge ausgeliefert, das sind ein Prozent mehr als im Vorjahr. Der rein elektrisch betriebene Taycan kam im September 2019 auf den Markt und wurde zwischen Januar und September an knapp 11.000 Kunden übergeben.

Seit Jahresbeginn hat Porsche weltweit 191.547 Fahrzeuge an seine Kunden ausgeliefert. Das waren zwar fünf Prozent weniger als 2019, doch die Nachfrage steigt wieder deutlich an. Vor allem im chinesischen Markt, der sich nach dem Lockdown schnell wieder erholt hat. Zwischen Januar und September übergab Porsche in China 62.823 Fahrzeuge, fast ein Drittel der weltweiten Auslieferungen.

Trotz des angespannten Gesamtmarktes hält Porsche an den Investitionen in die Digitalisierung und Elektrifizierung fest. 15 Milliarden Euro sollen in den nächsten fünf Jahren in neue Technologien fließen. (ampnet/fw)

Veröffentlicht am 30.10.2020

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