Toyota zeigt seine sportliche Seite
Mit dem Celica – für Fans „die Celica“ – lancierte Toyota 1970 einen globalen Bestseller. Er bot über sieben Modellgenerationen bis 2007 sportlichen Fahrspaß mit Heckantrieb in erschwinglicher Form. Der Name leitet sich vom spanischen „celestial“ für „überirdisch, himmlisch“ ab. Mit 4,1 Millionen Einheiten wurde der Celica zum meistverkauften Sportcoupé made in Japan. Zu diesem Erfolg trug auch die legendäre Zuverlässigkeit des Modells bei, das seine sportlichen Talente auch mit insgesamt sechs Rallye-WM-Titeln unter Beweis stellte.
1978 kam der Supra hinzu, der es auf mittlerweile fünf Generationen bringt und in Japan und Nordamerika zunächst als Celica XX bzw. Celica Supra (A40) startete. Auch der zweite, 1982 in Deutschland eingeführte Celica Supra (A60) zeigte noch seine Verwandtschaft – wobei der Modellname Supra dafür stand und steht, dass der Wagen oberhalb konventioneller Coupés positioniert ist. Schon der erste Supra (A40) verfügte über einen kraftvollen Reihen-Sechszylinder unter der lang gestreckten Haube. 1993 war die Modellreihe dann mit dem A80 dank zweier Turbolader und Ladeluftkühler auf 330 PS (243 kW) erstarkt, dessen Erbe heute der GR Supra (A90) fortsetzt.
Einen Überblick über die verzweigte Historie der Supra und Celica bis zurück zum Vorläufer Toyota 2000 GT gibt ein Rundgang durch die große Ausstellungshalle der Fahrzeugsammlung am Sitz von Toyota Deutschland. Die Besucher dürfen nicht nur unter die Motorhaube der Ausstellungsstücke schauen, sondern sich auch reinsetzen. Zudem werden Expertenführungen angeboten.
Der Eintritt ist wie immer frei. Ein Food-Truck sorgt für Verpflegung. Und auf dem Parkplatz vor dem Gebäude dürften sich erneut wieder jede Menge Toyota-Fahrer mit ihren Autos aller Art einfinden. (aum)
Veröffentlicht am 27.07.2024
Marken & ModelleToyotaOldtimer & HistorieToyota CollectionPublic OpeningCelicaSupra




















