VW-Konzern übernimmt Vorreiterrolle auf dem Wasser
Der LNG-Antrieb senkt den Kohlendioxidausstoß um bis zu ein Viertel, die Stickoxid-Emissionen um bis zu 30 Prozent und die Rußpartikel um bis zu 60 Prozent. Schwefeloxid wird so gut wie gar nicht mehr ausgestoßen.
Die 200 Meter langen und 38 Meter breiten Schiffe verfügen über jeweils 13 Autodecks und haben eine Kapazität von 7500 Registertonnen (RT), was ungefähr 4700 Fahrzeugen des VW-Konzern-Modell-Mixes entspricht. Bisher wurden lediglich einige wenige kleinere Schiffe für rollende Ladung mit LNG-Antrieb für den Kurzstreckenverkehr gebaut, für Übersee-Fahrzeugverschiffungen ist der Autohersteller Vorreiter für diese Antriebsart.
Der MAN-Schiffsmotor leistet 17 128 PS (12 600 kW) und kann außer mit flüssigem, tiefgekühltem Erdgas auch mit über Power-to-X erzeugtem E-Gas oder Biogas betrieben werden. Der Motor treibt die Schiffe im Eco-Speed-Modus auf 16,5 Knoten (30,6 km/h) an. Mit ihren beiden jeweils 1800 Kubikmeter fassenden Tanks haben die Transporter vergleichbare Fahrzeugkapazitäten und Reichweiten wie die konventionell mit Schweröl angetriebenen Überseefrachtschiffe. (ampnet/jri)
Veröffentlicht am 20.11.2019
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