VW organisiert Hilfslieferungen aus China
Der Gesamtwert der Güter, die der VW-Konzern zur Unterstützung von medizinischen und Pflegeeinrichtungen spendet, beträgt rund 40 Millionen Euro. Darüber hinaus organisiert und liefert der Autohersteller entsprechend einer Vereinbarung mit dem Bundesgesundheitsministerium medizinische Materialien, die der Bund bestellt hat. Entsprechende weitere Lieferungen von mehreren Millionen Schutzmasken werden in den nächsten Wochen erwartet.
Gestern landete eine Maschine auf dem Flughafen Hannover, die unter anderem Fieberscanner, die Volkswagen an den Bund und das Land Niedersachsen spenden wird, sowie Masken an Bord hatte, die der Bund bestellt hat. Zusätzlich zu fünf Millionen Masken, rund 250.000 Paar Schutzhandschuhen sowie 18.000 Schutzanzügen, die im Rahmen der Spende mittlerweile eingetroffen sind, werden demnächst weitere Lieferungen erwartet. Die Weiterverteilung der Materialien organisieren öffentliche Stellen.
In den zurückliegenden Wochen waren zahlreiche Hilfsanfragen von Krankenhäusern, Ärzten und sozialen Einrichtungen bei Volkswagen eingegangen. Das Unternehmen verfügt selbst nicht über das angefragte Gesamtvolumen an Materialien. Deshalb hatten die Konzernabteilungen Gesundheitswesens, Beschaffung, Logistik und Finanz eng zusammengearbeitet, damit Einrichtungen schnellstmöglich versorgt werden können.
Volkswagen analysierte den Bedarf in Deutschland, ermittelte geeignete Hersteller in China, gab Bestellungen auf und koordinierte die Luftfracht-Transporte aus China nach Deutschland. Das Desinfektionsmittel wiederum wurde in Deutschland geordert und produziert. Auch dessen Weiterverteilung erfolgt durch öffentliche Stellen. (ampnet/jri)
Veröffentlicht am 27.04.2020
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