ZDK gegen jährliche Hauptuntersuchung
Der Branchenverband verweist auch darauf, dass die HU in Deutschland in den vergangenen Jahren immer weiterentwickelt und aktualisiert worden ist. „Die in Deutschland gültige zweijährige Prüffrist für Hauptuntersuchungen geht schon heute teilweise über die relevanten EU-Vorgaben hinaus und gewährleistet ein hohes Maß an Verkehrssicherheit“, so Grün. Pauschale Altersregelungen, die Wartungsqualität und Fahrzeugzustand ignorierten, brächten keinerlei Mehrwert.
Praktische Erfahrungen der Werkstätten zeigen laut ZDK, dass ältere Fahrzeuge keine signifikant erhöhten sicherheitsrelevanten oder schwere Mängel aufweisen. Die technische Reife der Fahrzeuge, eine sorgfältige und regelmäßige Wartung sowie die steigende Kompetenz von Kfz-Fachbetrieben trügen zur Verkehrssicherheit bei. Trotz steigenden Durchschnittsalters des Fahrzeugbestands gebe es seit Jahren kaum noch durch technische Mängel verursachte Unfälle. (aum)
Veröffentlicht am 25.04.2025
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