ZDK: Straße muss Straße finanzieren
Nach Einschätzung des ZDK wird sich Mobilität mittelfristig weiterhin zu einem Großteil auf der Straße abspielen. Die jährlich über den Straßenverkehr generierten Einnahmen müssten daher dringend in Straßenprojekte reinvestiert werden. „Wer heute nach Investitionslücken beim Systemträger Straße ruft, beschwört massive Infrastrukturprobleme herauf und verkennt die tägliche Lebensrealität von Millionen Menschen. Wenn trotz der gewaltigen Einnahmen aus der Lkw-Maut, der Kfz-Steuer sowie der Steuern und Abgaben auf Kraftstoffe die Investitionen für marode Brücken und Straßen ausbleiben, dann muss wieder zum Prinzip Straße finanziert Straße‘ zurückgekehrt werden“, betonte Joswig.
Gemeinsam mit 20 anderen Wirtschafts-, Verkehrs- und Logistikverbänden hat der ZDK daher einen Appell an die Bundesregierung gerichtet, die Investitionslinien im Bundeshaushalt 2025 wieder auf das ursprünglich geplante, dringend notwendige Niveau anzuheben und dieses auch in den Folgejahren fortzuschreiben. (aum)
Veröffentlicht am 03.07.2024
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