EU-Kommission - Aktuelle Meldungen

IAA Transportation: Hersteller rechnen mit der Politik ab
31.08.2026 - Knapp 30 Prozent der CO₂-Emissionen auf Europas Straßen werden durch den Schwerlastverkehr verursacht. Nutzfahrzeuge bieten daher ein enormes Potenzial, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) will zur IAA Transportation (15. bis 20. September in Hannover) die Politik in die Pflicht nehmen. Der VDA: Die deutschen Nutzfahrzeughersteller haben geliefert, obwohl die Politik in Europa die Infrastruktur „sträflich vernachlässigt“.
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Kommentar: CO₂ und der gesunder Menschenverstand
30.08.2026 - Eigentlich ist es eine Frage des gesunden Menschenverstands. Aber wir reden über Umweltpolitik, Klimawandel und Ideologie, nicht über Verstand und Wissenschaft. Aktuell geht es wieder um das Dogma aus Brüssel: Die CO₂-Emission eines Elektroautos ist null. Basta! Doch selbst E-Autos, ihre Batterien und die elektrische Energie fallen nicht ohne Kohlenstoffdioxid (CO₂) vom Himmel, nicht einmal in Brüssel. Das wird die Technische Universität (TUM) in München am Dienstag erneut durch eine Studie aller Studien zeigen. Die Münchner Wissenschaftler werden am Dienstag der EU-Kommission ihre Basta-Definition nun ankreiden, meldeten Medien am Wochenende.
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„Bei alternativen Kraftstoffen den Mittelstand nicht vergessen“
04.08.2026 - Die EU-Kommission überprüft derzeit die Verordnung (EU) 2023/1804 über den Aufbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe (AFIR). Uniti, der Bundesverband Mittelstand Energie und Interessenvertretung von rund 75 Prozent aller deutschen Straßentankstellen, begrüßt die Anpassung, wünscht sich aber einen etwas anderen Schwerpunkt bei der Umsetzung. „Die Revision sollte jedoch nicht primär als Instrument zur Einführung zusätzlicher Ausbaupflichten genutzt werden, sondern vor allem als Chance, den bestehenden Ordnungsrahmen an entscheidenden Punkten zu verbessern“, heißt es.
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Europa wächst auch auf der Schiene zusammen
26.06.2026 - Das erste EU-Pilotprojekt für neue grenzüberschreitende Bahnverbindungen ist erfolgreich in Betrieb gegangen: Prag, Berlin und Kopenhagen sind jetzt mit jeweils zwei Fahrten am Tag pro Richtung direkt auf der Schiene miteinander verknüpft. Die Züge benötigen für die Gesamtstrecke rund elf Stunden, zwischen Berlin und Kopenhagen sind es sieben Stunden. Betrieben wird die Verbindung in Kooperation von der Deutschen Bahn (DB), der Tschechischen Bahn (CD) und der Dänischen Staatsbahn (DSB).
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Bald kommt noch mehr Alkohol in den Tank
22.05.2026 - In Brüssel nimmt das Thema Defossilierung des Straßenverkehrs auch durch den Kraftstoff E 20 jetzt Fahrt auf, seit eine Gruppe EU-Parlamentarier sich dafür stark machte. Ursula von der Leyen als Präsidentin der EU-Kommission, erklärte dazu, man werde „eine Zulassung von höheren Ethanolgehalten (E20) in Betracht ziehen“. Der ökologische Hintergrund: Die Biomasse, die zur Ethanolherstellung benötigt wird, hat das CO2, das bei der Verbrennung im Motor entsteht, vorher der Luft entnommen. Es entsteht also kein zusätzliches CO2.
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Autohersteller müssen ihre Daten zugänglicher machen
25.03.2026 - Die Europäische Union stärkt den Wettbewerb, indem sie einen freieren Zugang zu Reparatur- und Wartungsinformationen (RMI) sowie zu On-Board-Diagnosedaten (OBD) schafft. Die Vorgaben gelten nun antriebsunabhängig und werden auf aktuelle Normen gestützt. Gleichzeitig weitet die EU die Informationspflichten der Hersteller deutlich aus – von Diagnose- und Softwaredaten bis hin zu Kalibrierungsinformationen für moderne Assistenzsysteme sowie spezifischen Anforderungen im Umgang mit Hochvoltbatterien.
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DVR: Kinder können Leben retten
11.02.2026 - Zum heutigen Tag des Europäischen Notrufs 112 fordert der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) die Kultusministerien der Bundesländer auf, die Vermittlung von Erste-Hilfe-Kenntnissen verbindlich in die Lehrpläne aller Schularten aufzunehmen. In Bayern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland gibt es bereits Modellprojekte oder Planungen für den Erste-Hilfe-Unterricht. „Wissen rettet Leben“, sagt Manfred Wirsch, Präsident des DVR. „Deshalb muss Erste Hilfe ein fester Bestandteil der Bildung werden – von der Grundschule bis zur Hochschule. Je sicherer junge Menschen im Umgang mit Notfällen sind, desto mutiger handeln sie, wenn jede Sekunde zählt.“
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EU Kommission verharrt zu oft in Realitätsverweigerung
10.02.2026 - Die Präsidentin des Verband der Automobilindustrie, Hildegard Müller, hat der EU-Kommission Realitätsverweigerung und wirtschaftspolitische Selbstüberschätzung vorgeworfen. Auf der Jahrespressekonferenz des VDA erklärte sie, ohne wirtschaftliche Stärke verliere Europa internationale Bedeutung und Durchsetzungskraft. „Diese Erkenntnis ist in Brüssel noch nicht angekommen.“
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06.02.2026 - Die von der EU-Kommission vorgeschlagene europaweit einheitliche Fahrzeugkennzeichnung stößt beim Zentralverband Deutsches Kfz‑Gewerbe (ZDK) auf Kritik. Ziel der Neuregelung ist die verlässliche und vergleichbare Information von Verbrauchern für den Fahrzeugkauf, um vor allem umweltfreundlichere, emissions‑ und verbrauchsarme Pkw zu fördern. Der ZDK bemängelt eine fehlende Praxistauglichkeit. Insbesondere die Einbeziehung von Gebrauchtwagen sieht der Branchenverband kritisch.
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ZDK: Mindestpreise sind eine mögliche Alternative
13.01.2026 - Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) bewertet den von der EU-Kommission vorgelegten Leitfaden zu Mindestpreisen für Elektrofahrzeuge aus chinesischer Produktion grundsätzlich als eine mögliche Alternative zu Zöllen. Die mögliche Ablösung der bislang geltenden Ausgleichszölle durch transparente Mindestpreisregelungen könne zu mehr Planungssicherheit für den Kfz-Handel in Europa beitragen, heißt es.
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Uniti hält Kommissionsvorstoß für „Etikettenschwindel“
18.12.2025 - Der Bundesverband Energie Mittelstand, Uniti, hat die neuen Vorschläge der EU-Kommission zur Dekarbonisierung des Straßenverkehrs als „Etikettenschwindel“ bezeichnet. Die Pläne zementierten weiterhin den „All electric“-Kurs und blieben weit hinter den Erwartungen des mittelständischen Energiehandels zurück, heißt es dort.
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EU-Kommission rückt vom strikten Verbrenner-Aus ab
17.12.2025 - Die EU-Kommission rückt ein Stück vom so genannten Verbrenner-Aus ab. Statt 2035 nur noch Neufahrzeuge zuzulassen, die kein Kohlenstoffdioxid ausstoßen, soll das nur noch für 90 Prozent der in Europa verkauften Autos eines Herstellers gelten. Über diesen Vorschlag muss nun das Parlament in Straßburg entscheiden.
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