Einstellung - Aktuelle Meldungen

Praxistest Geely Starray EM-i: Mehr als ein Lückenfüller
15.10.2026 - Die Europäische Union mag keine Elektromobile aus China und hat deshalb die Zölle für diese Fahrzeuge deutlich angehoben. Doch offensichtlich haben die Brüsseler Bürokraten die Modelle mit Plug-in-Hybridantriebe übersehen, für die weiterhin ein Zoll in Höhe von zehn Prozent erhoben wird. Wen wundert es da, dass die Hersteller in der Volksrepublik schnell die Lücke erkannt haben und diese Antriebstechnik verstärkt nach Europa bringen – wenigstens so lange, bis diese Lücke demnächst geschlossen wird. Bei Geely übernimmt der Starray EM-i die Rolle des „Lückenfüllers“, wobei die versprochene elektrische Reichweite mit 136 Kilometern ausreichen soll, um die meisten Strecken elektrisch zu absolvieren.
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Fahrbericht Xpeng L03: Chinese mit deutschem Anspruch
09.10.2026 - Markus Schrick, Europa- und Deutschlandchef des chinesischen Herstellers Xpeng, hat einen eigenen Blick auf seine Marke und definiert sie als den „deutschesten Hersteller“ der chinesischen Anbieter in Europa. Angesichts einer fünfprozentigen Beteiligung von Volkswagen an dem vor gerade zwölf Jahren gegründeten Konzern, eine durchaus berechtigte Definition, wobei VW am Ende wahrscheinlich von der Verbindung stärker profitiert als der chinesische Partner. Xpeng ist deutlich mehr als ein weiterer Automobilhersteller auf dem Weltmarkt und versteht sich als Technologiekonzern, der humanoide Roboter ebenso herstellt wie Flugautos und leistungsstarke Chips.
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Im Rückspiegel: Bei Mazda dreht sich der Kolben immer noch
06.10.2026 - Bis heute ist Mazda dafür bekannt, bei Motoren immer wieder eigene Wege zu gehen. Zuletzt überraschte die Marke mit dem e-Skyactiv G 140, der seine 140 PS aus 2,5 Litern Hubraum schöpft. Ein sehr ungewöhnliches Verhältnis. Die meisten Hersteller machen es genau umgekehrt: möglichst viel Leistung aus möglichst wenig Hubraum. Und bis heute hält Mazda auch dem Wankelmotor die Treue, den das Unternehmen vor 65 Jahren einführte. Seit vielen Jahren gilt er als Alleinstellungsmerkmal der Marke. Der Automobilhersteller aus Hiroshima hat bisher über zwei Millionen Fahrzeuge mit diesem Antriebskonzept produziert und verkauft.
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Fahrbericht Peugeot e-208 GTi: Kurvenkünstler mit Bedienhürden
25.09.2026 - Mit dem neuen E-208 GTi überführt Peugeot seine sportliche Kleinwagen-Ikone in die Elektro-Ära. Das erste vollelektrische GTi-Modell der Löwenmarke mit 207 kW (281 PS) Sperrdifferenzial und motorsportlich überarbeitetem Fahrwerk soll die GTi-Tradition fortsetzen, die vor vier Jahrzehnten mit dem 205 GTi begann. Nach den ersten Runden in den schottischen Highlands können wir bestätigen: Mission gelungen. Wäre da nicht der hohe Preis. 44.900 Euro kostet das sportliche Schrägheck in Deutschland, 5000 Euro mehr als der Opel Corsa GSE, mit dem er sich Antrieb und Technik teilt.
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Nissan Pixo: Elektrische Rückkehr ins A-Segment
23.09.2026 - Nissan nimmt sich ein Beispiel am französischen Allianzpartner und wiederbelebt seine Modellhistorie, respektive setzt sie unter Strom. Nach dem Micra kehren die Japaner nun mit dem neuen Pixo ins europäische A-Segment zurück. Anders als sein zwischen 2009 und 2013 gebauter Vorgänger tritt der Kleinstwagen jedoch diesmal ausschließlich elektrisch an. Zusammen mit Renault entwickelt, rollt er auch in dessen Werk Novo Mesto in Slowenien vom Band. Der Marktstart ist für Anfang 2027 angekündigt, Preise und konkrete Ausstattungslinien sollen ab Dezember 2026 folgen.
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Fahrbericht Skoda Peaq: Gipfelstürmer
21.09.2026 - Mit dem Peaq schickt Skoda sein bisher größtes Modell auf die Straße. Und um diese Spitzenleistung auch verbal nach außen sichtbar zu machen, griffen die Skoda-Marketingexperten zu einem verbalen Kunstgriff und verbanden den englischen Begriff für Gipfel (Peak) mit der hauseigenen Tradition, dass alle SUV-Modellnamen mit einem „q“ zu enden haben. Das neue Elektro-SUV-Flaggschiff der Marke kommt daher als Peaq mit zwei Batteriekapazitäten auf den Markt. Die Preisliste beginnt bei 49.900 Euro für das Einstiegsmodell Peaq Selection 60 mit 63 kWh großer Batterie.
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Volvo XC60: Teilzeitstromer für die Langstrecke
16.09.2026 - Vor vier Jahren bekam die Volvo-Kreativabteilung den Auftrag, den XC60, meistverkauftes Modell der Marke, für das Modelljahr 2027 zu verfeinern. Das Ergebnis ist eine dezente Überarbeitung des Bestsellers, bei der vor allem die Front- und Heckpartie neu gestaltet wurde. Die wichtigsten Änderungen fanden aber unter dem Blech statt. Neu sind die Versionen mit Plug-in-Hybridantrieben, die eine elektrische Reichweite von bis zu 200 Kilometern ermöglichen. Die Preisliste für die Varianten mit Mild-Hybridantrieb beginnt bei 59.990 Euro. Für die Plug-in-Technik wechseln mindestens 69.990 Euro den Besitzer.
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Fahrbericht Geely E2: Viel Auto fürs Geld, wenig Gefühl für die Straße
16.09.2026 - Die wichtigste Nachricht schon mal vorweg: Für 19.990 Euro bringt Geely mit dem E2 einen Elektro-Kleinwagen, der sich nicht nach Verzichtsmodell anfühlt. Der Fünftürer kommt mit fünf Sitzplätzen, großer Bildschirmkulisse, reichlich Stauraum und einer Ausstattung, für die bei manchen Wettbewerbern erst weit oben in der Preisliste gekreuzt werden muss. Doch der günstige Chinese will mehr sein als ein reiner Preisbrecher. Hinterradantrieb, Mehrlenker-Hinterachse und eine nahezu ausgeglichene Gewichtsverteilung sollen ihm auch auf der Straße eine eigenständige Note verleihen.
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Fahrbericht Leapmotor B03X: Smarter Urban Crossover
10.09.2026 - Die Lyriker in den Marketingabteilungen sind erstaunlich kreativ, wenn es darum geht, einem neuen Modell eine Bezeichnung mit auf den Weg zu geben. Der neue B03X von Leapmotor trägt zwar eindeutig Designelemente eines kompakten SUV, rollt aber, so die chinesischen Wortschöpfer, als „smarter Urban Crossover“ auf den Markt, der allerdings die „SUV-typische Vielseitigkeit“ mitbringt. Mit dem Kompaktmodell rundet der chinesische Stellantis-Partner seine B-Reihe nach unten ab.
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Fahrbericht VW ID Polo: Kleinwagen mit großer Lektion
09.09.2026 - Am Anfang steht eine kleine Bewegung des rechten Daumens. Ein Druck auf eine Lenkradtaste, ein klarer Widerstand, ein vernehmbarer Klick. Keine kapazitive Fläche, die beim Rangieren entweder gar nicht reagiert oder gleich die falsche Funktion auslöst. Im ID Polo ist diese Rückkehr zur Haptik fast wichtiger als das leuchtende VW-Zeichen an der Front, ebenso wie brauchbare Fensterheberschalter und klassische Bedienelemente für häufig benötigte Funktionen. Nach den kapazitiven Umwegen früherer ID-Modelle wirkt das fast wie eine öffentliche Entschuldigung.
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