Gesellschaft & Zukunft - Aktuelle Meldungen

Volvo EX30 wird zur Powerbank
01.09.2026 - Der Volvo EX30 kann künftig externe Geräte mit Energie versorgen. Ein kostenloses Over-the-Air-Update schaltet für neue und bestehende Kunden schrittweise die Vehicle-to-Load-Funktion (V2L) frei. Über einen passenden Adapter am Ladeanschluss liefert das Elektro-SUV bis zu 3 kW bei 16 Ampere – etwa für E-Bikes, Kühlboxen, Kaffeemaschinen oder Werkzeuge. Sinkt der Batteriestand auf unter 20 Prozent, unterbricht das System die Abgabe automatisch. V2L nutzt die bidirektionale Ladefähigkeit des Modells. Auch der neue EX60 beherrscht die Stromabgabe, weitere Baureihen sollen folgen.
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Kommentar: Wollen wir E-Autos oder CO₂-Vermeidung?
01.09.2026 - Das Elektroauto ist klimaneutral. So sieht es jedenfalls die Europäische Union. Was am Auspuff nicht herauskommt, findet für Brüssel in der CO₂-Bilanz des Fahrzeugs nicht statt. Eine Studie der Technischen Universität München (TUM) hält diese Sicht der Dinge für falsch – und liefert dafür eine Zahl, die es in sich hat: 41 Prozent.
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IAA Transportation: Hersteller rechnen mit der Politik ab
31.08.2026 - Knapp 30 Prozent der CO₂-Emissionen auf Europas Straßen werden durch den Schwerlastverkehr verursacht. Nutzfahrzeuge bieten daher ein enormes Potenzial, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) will zur IAA Transportation (15. bis 20. September in Hannover) die Politik in die Pflicht nehmen. Der VDA: Die deutschen Nutzfahrzeughersteller haben geliefert, obwohl die Politik in Europa die Infrastruktur „sträflich vernachlässigt“.
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Auto nach wie vor das beliebteste Urlaubsvehikel
17.08.2026 - Om Jahr 2025 haben Reisende aus Deutschland insgesamt 274 Millionen Privat- und Geschäftsreisen mit mindestens einer Übernachtung im In- oder Ausland unternommen. Damit sank die Zahl mehrtägiger Reisen insgesamt um 1,1 Prozent gegenüber dem Jahr 2024. Die Zahl der Inlandsreisen stieg 2025 gegenüber 2024 um 3,9 Prozent auf 169 Millionen und war damit 5,0 Prozent höher als im Vor-Corona-Jahr 2019. Die Zahl der Auslandsreisen nahm hingegen ab: 105 Millionen Reisen im Jahr 2025 bedeuteten hier ein Minus von 8,3 Prozent im Vergleich zu 2024 und einen Zuwachs um 5,4 Prozent gegenüber 2019, ermittelte das Statistische Bundesamte (DESTATIS).
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Weniger MPUs, aber Verantwortung bleibt
14.08.2026 - Die Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen (BASt) zählte 2025 bundesweit 70.135 medizinisch-psychologische Untersuchungen (MPU). Das sind knapp sieben Prozent weniger als 2024 mit 75.257 Begutachtungen. Dennoch sieht der Automobilclub von Deutschland (AvD) keinen Anlass zur Entwarnung: Wer am Straßenverkehr teilnimmt, müsse eigenes Verhalten kritisch prüfen und Rücksicht auf andere nehmen.
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Deutsche Bahn startet Begleitservice für allein reisende Kinder
13.08.2026 - Die Deutsche Bahn erweitert ihr Familienangebot: Mit dem „DB Junior Express“ können Kinder zwischen sechs und 14 Jahren ab 21. August allein im Fernverkehr unterwegs sein. Pädagogisch geschultes Personal begleitet die jungen Fahrgäste durchgehend zwischen Abfahrts- und Zielbahnhof. Der Service ist zunächst freitags und sonntags auf den Strecken Berlin–München, München–Köln sowie Frankfurt am Main–Hamburg in beide Richtungen verfügbar.
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DB Regio: Bodycams mit Tonaufnahmen sollen Übergriffe eindämmen
10.08.2026 - Die Zahl der Übergriffe auf Beschäftigte von DB Regio nimmt weiter zu. Im ersten Halbjahr 2026 wurden insgesamt 989 Fälle registriert. Darunter waren 781 einfache Körperverletzungen wie Schubsen, Greifen oder Bespucken, 185 versuchte Körperverletzungen sowie 22 schwere Fälle. Anfang des Jahres war zudem ein DB-Mitarbeiter nach einem Angriff ums Leben gekommen.
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Rund 1,66 Millionen E-Scooter in Deutschland unterwegs
10.08.2026 - Immer mehr Menschen nutzen einen eigenen E-Scooter. Nach den Kfz-Statistiken des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) waren Ende 2025 rund 1,66 Millionen E-Scooter versichert. 2022 waren es noch knapp 764.000. Besonders stark ist der Bestand privater Fahrzeuge gewachsen. Rund 1,36 Millionen und damit vier von fünf E-Scootern befinden sich inzwischen in Privatbesitz.
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Alle 18 Minuten wurde ein Kind im Straßenverkehr verletzt oder getötet
10.08.2026 - Durchschnittlich alle 18 Minuten ist im vergangenen Jahr ein Kind im Straßenverkehr verletzt oder getötet worden. Rund 29.270 Kinder unter 15 Jahren verunglückten im Jahr 2025 bei Verkehrsunfällen, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Damit sind sieben Prozent mehr als im Jahr 2024 mit 27.260 Verunglückten. Die Zahl der getöteten Kinder stieg 2025 gegenüber 2024 von 53 auf 74. Nach einem deutlichen Rückgang während der Corona-Pandemie in den Jahren 2020 und 2021 war die Zahl der bei Verkehrsunfällen verletzten und getöteten Kinder in den letzten Jahren wieder gestiegen.
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Speedweek: Bei Bußgeldbescheid die Frist im Blick behalten
07.08.2026 - In dieser Woche fand in 13 Bundesländern wieder die Speedweek, auch bekannt als Blitzermarathon, statt, bei der die Polizei vermehrt Geschwindigkeitskontrollen vorgenommen hat. Einige Autofahrer werden daher in den kommenden Wochen möglicherweise Post von den Bußgeldstellen erhalten. Bei Tempoverstößen von bis zu 20 km/h wird ein Verwarnungsgeld erhoben, bei höheren Geschwindigkeitsüberschreitungen kommt es direkt zum Bußgeldbescheid. Der Automobilclub von Deutschland empfiehlt, Strafzettel sorgfältig zu prüfen und vor allem die Fristen im Blick zu behalten.
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Der kürzeste Schulweg muss nicht der sicherste sein
07.08.2026 - Die Sommerferien gehen an diesem Wochenende in den ersten Bundesländern zu Ende. Für Kinder beginnt dann das neue Schuljahr. Das erfordert von allen Beteiligten wieder vermehrte Aufmerksamkeit im Straßenverkehr. Die Statistiken verzeichnen dann einen höheren Anteil an Verkehrsunfällen von Sechs- bis 14-Jährigen in den Zeiten des Schulbeginns, betont der Automobilclub von Deutschland (AvD).
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AvD fordert härteres Vorgehen bei Verstößen gegen 12-Uhr-Regel
06.08.2026 - Eigentlich sollte die seit dem 1. April 2026 eingeführte 12-Uhr-Regel den täglichen Preisdschungel an den Zapfsäulen lichten, indem Tankstellen ihre Kraftstoffpreise nur noch einmal pro Tag erhöhen dürfen. Das Ziel: weniger Preissprünge, mehr Transparenz und verlässliche Informationen für Autofahrer. Doch die Praxis zeigt, dass längst nicht alle Betreiber die Vorgaben ernst nehmen.
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