Gewerkschaft - Aktuelle Meldungen

Volkswagen kündigt einige Tarifverträge
30.09.2026 - Volkswagen wird zum Jahresende eine Reihe von Tarifverträgen kündigen. Dies teilte das Unternehmen nach einem Treffen mit der IG Metall in Hannover mit. Dabei beruft sich das Unternehmen auf die Revisionsklausel des sogenannten Zukunftstarifvertrags vom 1. Januar 2025. Sie sieht den angekündigten Schritt ausdrücklich vor, wenn sich die Grundannahmen oder wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Einigung vom 1. Januar 2025 wesentlich verändert haben. Aus Sicht des Konzerns ist das aktuell der Fall. VW hält außerdem die Forderung der Gewerkschaft nach fünf Prozent mehr Lohn angesichts der aktuell schlechten wirtschaftlichen Lage für nicht zielführend.
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John Deere verlängert Beschäftigungsgarantie
17.11.2024 - John Deere und die Gewerkschaft haben sich auf eine Verlängerung der Beschäftigungsgarantie im Werk Zweibrücken geeinigt. Sie gilt nun bis Anfang 2027. Zusammen mit dem Betriebsrat wurde ein Modell entwickelt, um auf extreme Marktsituationen im Erntemaschinengeschäft noch besser und flexibler reagieren zu können, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens. Damit könne ein Sozialplan trotz der branchenweit stark rückläufigen Auftragslage vermieden werden.
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ZDK: EU-Zölle bremsen Hochlauf der Elektromobilität
30.10.2024 - Die seit Mitternacht geltenden EU-Strafzölle auf importierte Elektroautos aus China werden die ohnehin schleppende Nachfrage nach batterieelektrischen Fahrzeugen weiter schwächen, befürchtet der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe. Zugleich erhöhe sich die Gefahr eines schädlichen Handelskonflikts.
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Tarifrunde bei Volkswagen hat begonnen
25.09.2024 - Erwartungsgemäß ergebnislos ist das erste dreistündige Gespräch zu Beginn der neuen Tarifrunde bei Volkswagen verlaufen. Aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage hatten der Autohersteller und die IG Metall die ursprünglich erst für Ende Oktober geplanten Verhandlungen vorgezogen. Konzernchef Oliver Blume hatte Anfang des Monats die Aufkündigung der Beschäftigungsgarantie angekündigt und auch Werkschließungen nicht ausgeschlossen. Diese Fragen werden derzeit zusätzlich zur Gewerkschaftsforderung nach sieben Prozent mehr Lohn verhandelt, die VW mit dem Hinweis auf die dringend gebotene Wettbewersbfähigkeit ablehnt. Die Friedenspflicht endet zum 30. November. (aum)
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Das Deutschlandticket wird neun Euro teurer
23.09.2024 - Die Verkehrsministerkonferenz der Länder hat heute eine Preiserhöhung für das Deutschlandticket beschlossen. Es soll statt 49 Euro ab kommendem Jahr 58 Euro kosten. Die Monatsfahrkarte für den öffentlichen Personenverkehr in Bussen und Bahnen des Regionalverkehrs war im März vergangenen Jahres eingeführt worden. Schon früh war eine Debatte zwischen Bund und Ländern über die weitere Finanzierung entbrannt.
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VW kündigt Beschäftigungssicherung
11.09.2024 - Gut eine Woche nach der Ankündigung, Kündigungen und Werksschließungen nicht länger auszuschließen, hat VW die seit 1994 geltende Beschäftigungssicherung gestern auch formal aufgekündigt. Der Vertrag läuft damit Ende des Jahres aus. Sechs Monate später sind dann betriebsbedingte Kündigungen möglich, also ab Juli 2025. Betriebsrat und Gewerkschaft reagierten mit scharfer Ablehnung.
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VW verschärft Sparkurs: Werksschließungen und Entlassungen drohen
02.09.2024 - Die Situation bei Volkswagen spitzt sich zu. Im Rahmen seines Sparprogramms schließt die Kernmarke jetzt auch Werkschließungen und betriebsbedingte Kündigungen nicht länger aus, wie das Unternehmen nach einer Führungskräftetagung mitteilte. Die mit dem Betriebsrat vereinbarte Beschäftigungssicherung, die betriebsbedingte Kündigungen bis 2029 ausschloss, werde aufgekündigt, berichtet dpa. Der bisher geplante Stellenabbau durch Altersteilzeit und Abfindungen reiche nicht mehr aus, um die angepeilten Einsparziele zu erreichen.
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Gericht stoppt Betriebsratswahl bei Tesla
14.02.2024 - Das Arbeitsgericht Frankfurt/Oder hat die geplante Betriebsratswahl bei Tesla in Grünheide vorerst gestoppt und damit im Sinne der Arbeitnehmervertreter entscheiden. Sie ist wegen der großen Belegschaftszunahme nötig. Die vom Unternehmen gesetzten Fristen seien jedoch zu kurz, stellte das Gericht fest.
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Die zweitwichtigste US-Automesse
24.11.2023 - Es war ein Schlag ins Gesicht der Automesse in Los Angeles, gerade einmal einen Monat vor der Eröffnung: Wegen der fortgesetzten Streiks der mächtigen Gewerkschaft UAW sagte der gesamte Stellantis-Konzern seine Teilnahme ab. Kein Chrysler, Dodge oder Jeep, keine Italiener: Eine herbe Enttäuschung für die Veranstalter und die Journalisten, die sich auf einer derartigen Messe möglichst vielfältige automobile Themen und Schwerpunkte wünschen.
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CES2024: Stellantis sagt ab
18.10.2023 - Angesichts der weiter steigenden Kosten des andauernden Streiks der mächtigen US-Autogewerkschaft UAW bei Stellantis hat der Konzern seine Teilnahme an der Consumer Electronics Show Anfang kommenden Jahres abgesagt. Die CES soll im Januar 2024 in Las Vegas stattfinden. Die größte technologiemesse der Welt hat sich in den vergangenen Jahren immer mehr auch zur Bühne für die Autohersteler und die zunehemnde Digitaliiserung von Fahrzeugen entwickelt. Zum Stellantis-Konzern gehören die amerikanischen Marken Jeep, Dodge und RAM. (aum)
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Spanien als Drehscheibe der Elektromobilität
18.07.2023 - Seat bewirbt sich für den Bau eines Batteriezellenwerks in Martorell um eine Förderung beim „PERTE VEC“, zwei spanischen Programmen der Industrieförderung speziell für Projekte elektrischer und vernetzter Fahrzeuge. Die spanischen Volkswagen-Tochter will in Spanien damit 400 direkte und 100 indirekte Arbeitsplätze schaffen. „Wir werden zusätzliche 300 Millionen Euro in den Bau der Anlage hier in Martorell investieren, in der auch die Zellen montiert werden, die Power Co in der Gigafactory in Sagunto in Valencia herstellen wird“, erklärt dazu jetzt Wayne Griffiths, Vorstandsvorsitzender der Seat S.A.
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„Handelsblatt“: Tesla-Files nähren Zweifel an Elon Musks Versprechen
28.05.2023 - 100 Gigabyte interner Daten vom Elektroauto-Hersteller Tesla hat das „Handelsblatt“ zugespielt bekommen. Mehr als 23.000 Dokumente hat die Redaktion offenbar inzwischen ausgewertet. Die Daten enthalten Angaben über Kunden und Mitarbeiter, legen aber auch nahe, dass der amerikanische Hersteller größere technische Probleme mit seinem Autopilot-System hat als bislang angenommen, so das Blatt. Die „Tesla-Files“ schocken Kunden und auch die Mitarbeiter im deutschen Tesla-Werk in Grünheide. Während das Unternehmen den Datenklau beklagt, kritisiert die Gewerkschaft IG Metall das Schweigen des Managements.
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