Rückgang - Aktuelle Meldungen

Ssangyong kämpft wieder einmal ums Überleben
26.02.2021
Beim koreanischen SUV-Spezialisten Ssangyong stehen die Bänder still, weil Zulieferer auf Bezahlung warten und sich deshalb weigern, Teile zu liefern, und der Mehrheitseigentümer keine Lust verspürt, frisches Geld zu investieren. Zum zweiten Mal seit 2010 steht der viertgrößte koreanische Hersteller offenbar vor dem Aus. Bereits im vergangenen Dezember hatte das Unternehmen bei Gericht ein Sanierungsprogramm in Eigenregie beantragt. Der stark verschuldete Konzern war damals nicht in der Lage, eine Kreditlinie in Höhe von umgerechnet 44,5 Millionen Euro zu bedienen.
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Im freien Fall: Viel weniger E-Autos im Januar
22.02.2021
Jetzt spricht der Kunde: Zum ersten Mal, seit der Einführung der Subventionen für Elektroautos und Plug-In-Hybride, ist die Zahl der Förderanträge gesunken – und zwar so deutlich, dass man geradezu von einem Absturz sprechen muss. Kamen im November 28.965 Käufer und im Dezember sogar 43.671 Kunden in den Genuss der geradezu verschwenderischen Förderungen, so gingen im Januar 2021 lediglich 16.316 Anträge bei der zuständigen Bundesanstalt BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) ein, die für die Verteilung der Subventionen zuständig ist. Und dies, obwohl nicht nur der Kauf, sondern auch der anschließende Betrieb der Fahrzeuge staatlich erheblich begünstigt wird.
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Renault macht acht Milliarden Euro Verlust
19.02.2021
Auch bei Renault hat das Corona-Jahr 2020 seine Spuren hinterlassen. Der Konzern meldet heute einen Rekordverlust von fast 8,05 Milliarden Euro nach 19 Millionen Euro Gewinn im Vorjahr. Die Renault-Gruppe setzte im vergangenen Jahr weltweit 2,95 Millionen Fahrzeuge ab, das sind 21,3 Prozent weniger als 2019. Parallel dazu sank der Umsatz um 21,7 Prozent auf 43,5 Milliarden Euro. Im zweiten Halbjahr gab es aber deutliche Anzeichen einer Erholung: Der Absatzrückgang lag in den letzten beiden Quartalen nur noch 6,8 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum, der Umsatz noch knapp neun Prozent zurück. Die operative Marge entwickelte sich in der zweiten Jahreshälfte mit 866 Millionen Euro oder 3,5 Prozent des Umsatzes wieder positiv. (ampnet/jri)
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Hyundai feiert 30-Jähriges mit einer sehr jungen Modellpalette
18.02.2021
Die Anfänge waren bescheiden. Vor 30 Jahren wagte sich ein koreanischer Hersteller mit einem zungenbrechenden Namen auf den deutschen Markt. Hyundai war für die deutschen Sprechwerkzeuge nur schwer zu vertonen, und auch die angebotenen Modelle luden nicht gerade zu einem genussvollen Schnalzer ein. 1991, in Zwickau lief der letzte Trabant vom Band, kam mit dem Pony ein technisch höchst einfach konzipiertes Automobil zu den damals 140 mutigen ersten Vertragshändlern.
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Trotz Absatzrückgang steigt der Gewinn bei Daimler deutlich
18.02.2021
Trotz eines Absatzrückgangs in allen Bereichen hat Daimler seinen Gewinn im vergangenen Jahr um 48 Prozent auf vier Milliarden Euro gesteigert. Verantwortlich dafür sind strenge Kostendisziplin und umfangreiche Maßnahmen zum Erhalt der Liquidität. So wurden die Sachinvestitionen um ein Fünftel heruntergefahren und elf Prozent weniger in Forschung und Entwicklung gesteckt.
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Lockdown sorgt für Entspannung bei den Gelben Engeln
16.02.2021
Im vergangenen Jahr waren die ADAC-Pannenhelfer insgesamt 3,386 Millionen mal im Einsatz. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Rückgang von knapp 10 Prozent, was in etwa dem Corona bedingt gesunkenen Verkehrsaufkommen und dem rückläufigen Pannenvolumen entspricht. Vor allem der erste Lockdown im Frühjahr 2020 ließ das Verkehrsaufkommen auf deutschen Autobahnen kurzzeitig um fast 50 Prozent zurückgehen.
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Europas Motorradmärkte kommen unterschiedlich durch die Pandemie
11.02.2021
Die Motorradmärkte in Europa sind unterschiedlich durch die Corona-Krise gekommen. Der erste Lockdown kam mitten im Saisonstart. Zudem brachen Lieferketten für einige Zeit weg. Nach dem schlechten Frühjahr entwickelte sich das Jahr unterm Strich aber dennoch positiv. Wie der Branchenverband ACEM (Association des Constructeurs Européens de Motocycles) meldet, verzeichnete der europäische Gesamtmarkt ein Plus von vier Prozent. Dennoch fielen die Entwicklungen in den fünf Hauptländern unterschiedlich aus, die unterm Strich lediglich um 1,1 Prozent auf 923.000 Fahrzeuge zulegten, während einzelne kleinere Märkte wie die Niederlande um über 30 Prozen zulegten.
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Staubilanz 2020: Corona räumt die Straßen leer
11.02.2021
Die Corona-Pandemie hat im vergangenen Jahr zu einem drastischen Rückgang der Staus auf den deutschen Autobahnen geführt. Die Staus waren auch deutlich kürzer als 2019. So registrierte der ADAC 2020 rund 513.500 Staus. Das waren etwa 28 Prozent weniger als im Vorjahr. Wie die Auswertung der Verkehrsdatenbank des ADAC weiter zeigt, ging die Gesamtdauer der Störungen um 51 Prozent zurück, die Zahl der Staukilometer reduzierte sich um 52 Prozent. Dabei ist die Kfz-Fahrleistung nach Angaben der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) vergangenes Jahr um voraussichtlich etwa 12 Prozent zurückgegangen.
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Seat steigert Marktanteil auf 4,7 Prozent.
10.02.2021
Trotz des anhaltenden Lockdowns ist Seat mit einem soliden Verkaufsergebnis auf dem deutschen Markt in das Jahr 2021 gestartet. Die insgesamt 8044 Neuzulassungen im Januar bedeuten zwar einen Rückgang um rund 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Allerdings verlor der spanische Automobilhersteller laut der offiziellen Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes jedoch längst nicht so stark wie der Gesamtmarkt (-31 Prozent).
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Toyota erholt sich schneller als erwartet
10.02.2021
Toyota hat heute die Finanzergebnisse für die ersten drei Quartale des laufenden Geschäftsjahres (1. April 2020 bis 31. März 2021) bekanntgegeben. Auch wenn die Auswirkungen der weltweiten Corona-Pandemie noch nicht ausgestanden sind, verzeichnete das Unternehmen zum Ende des Kalenderjahres eine spürbare Erholung auf vielen Märkten.
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Die Pandemie bringt den ÖPNV ins Schleudern
05.02.2021
Corona hat die Busse und Bahnen leergefegt, und die Unternehmen fahren seit dem Ausbruch der Pandemie tiefrote Zahlen ein. Der Rückgang bei den Fahrgästen, so eine Bilanz des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), ging um bis zu 80 Prozent (im März und April des vergangenen Jahres) zurück. Nach den Lockerungen im Sommer stieg die Nachfrage zwar wieder auf rund 80 Prozent, um dann im Herbst und Winter wieder auf weniger als 50 Prozent einzubrechen.
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Nutzfahrzeugmärkte schrumpfen – mit einer Ausnahme
04.02.2021
Die internationalen Märkte für schwere Nutzfahrzeuge über 6 Tonnen haben sich in der Corona-Krise 2020 uneinheitlich entwickelt. Die meisten Märkte verzeichneten einen Absatzrückgang im zweistelligen Prozentbereich. In China, dem mit Abstand größten Nutzfahrzeugmarkt der Welt, stiegen die Verkäufe hingegen um mehr als ein Drittel.
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