Batterien aus Erprobungsfahrzeugen versorgen kleine Geschäfte mit Strom
Die Stiftung für Umwelt förderte bereits den ersten Teil der Pilotphase des Projekts, in der Zellen aus alten Laptop-Akkus zu mobilen Speichern für Niedrigstromverbraucher wie Lampen oder Smartphones umgebaut wurden. In der zweiten Projektphase erweitert das elfköpfige lokale Nunam-Team die Anwendungsmöglichkeiten und setzt zwei wesentlich leistungsstärkere Batteriemodule aus den beiden Erprobungsfahrzeugen ein. Sie ersetzen in dem Solar-Nano-Grid vier Blei-Säure-Akkus, die wesentlich schneller verschleißen. Die ersten Ergebnisse des Nano-Grids sind vielversprechend: Die rund 50 kleine Geschäfte können bei voller Ladung der Batteriemodule bis zu einer Woche lang autark mit Strom für LED-Leuchten versorgt werden.
Der Prototyp ist über eine SIM-Karte mit dem Internet verbunden und sendet regelmäßig Daten, die Nunam auswertet und online auf einer Open-Source-Plattform zur Verfügung stellt, damit Nachahmer davon profitieren können. (ampnet/jri)
Veröffentlicht am 04.03.2021
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