Caravaning ist preiswert und stärkt die Wirtschaft
Caravaning-Urlauber bevorzugen bei ihrer Reiseplanung zunehmend Ziele innerhalb Deutschlands, insbesondere solche, die abseits der touristischen Hotspots liegen. Im vergangen Jahr wurden daher laut DWFI-Erhebung so viele Übernachtungen auf Campingplätzen und ausgewiesenen Reisemobilstellplätzen wie noch nie zuvor registriert. Insgesamt 54,5 Millionen Gästeübernachtungen auf Campingplätzen sowie 13,5 Millionen Übernachtungen auf Reisemobilstellplätzen stellten einen neuen Rekord dar.
Laut der aktuellen Untersuchung des Instituts für Fremdenverkehr bescherten Camper der heimischen Wirtschaft vergangenes Jahr einen touristischen Rekordumsatz von rund 19,5 Milliarden Euro. Dies ist ein Anstieg von fast acht Prozent im Vergleich zum bisherigen Höchstwert von 2022 (18,1 Milliarden Euro). Rund 6,4 Milliarden Euro dieses Umsatzes verbleiben demnach direkt in den Urlaubsregionen und stärken die lokale Wirtschaft. Von den Ausgaben der Caravaning-Urlauber profitieren nicht nur die Betreiber von Camping- und Stellplätzen, sondern auch lokale Geschäfte, Unternehmen und Dienstleister.
Die Studie analysierte zudem die Urlaubsreisekosten von Familien und Paaren für drei beliebte europäische Reiseziele: Bibione (Italien), Argelès-sur-Mer (Frankreich) und Göteborg (Schweden). Für jedes dieser Reiseziele wurden fünf verschiedene Urlaubsszenarien untersucht. Die Ergebnisse belegen, dass Camping in Europa, unabhängig von der Destination, die preiswerteste Urlaubsform ist. Besonders Familien profitieren erheblich von den Einsparungen. Aber auch Paare können durch den Urlaub im Caravan oder Reisemobil die Reisekosten signifikant senken, besonders wenn sie flexibel sind und sich selbst verpflegen. (aum)
Veröffentlicht am 30.08.2024
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