Der Ford Mustang Mach-E will es ganz genau wissen
Dabei wird die Cloud genutzt, um zu kalkulieren, wie viel Energie beim weiteren Fahren verbraucht wird. Sollten Bedingungen erkannt werden, die die Reichweite negativ beeinflussen, erhält der Fahrer eine Benachrichtigung mit Hinweisen darüber, warum sich die Prognose geändert hat.
Künftig soll die Intelligent-Range-Funktion des Ford Mustang Mach-E von kabellosen Over-the-air-Updates (OTA) profitieren, was noch genauere Voraussagen zur Batterie-Reichweite ermöglichen soll. Dank der Nutzung zusätzlicher Cloud-basierter Funktionen können dann bei der Reichweiten-Berechnung beispielsweise auch die Verkehrsbedingungen in Echtzeit sowie das Höhenprofil der Route berücksichtigt werden. Bei Fahrten bergauf wird möglicherweise die volle Batterieleistung benötigt, während die Batterie bei Fahren bergab durch regeneratives Bremsen wieder geladen werden kann. Auch eine recht genau Voraussage der aktuellen Temperatur am Fahrtziel wird möglich sein.
Crowdsourcing-Daten von anderen vernetzten Ford-Elektrofahrzeugen, die Fahrdaten miteinander teilen, können die Genauigkeit der Reichweiten-Angaben ebenfalls verbessern. Der Mustang Mach-E kann erfassen, wie viel Energie andere Modelle gleichen Typs bei vergleichbaren Fahrbedingungen verbrauchen, so dass ein durchschnittlicher Flottenwert errechnet werden kann, um Reichweiten-Prognosen zu verbessern - auch für Strecken, die ein einzelner Kunde noch nie zuvor gefahren ist.
Den Ford Mustang Mach-E wird es sowohl mit Heck- als auch mit Allradantrieb sowie in drei verschiedenen Leistungsstufen und WLTP-Reichweiten zwischen 420 und 600 Kilometern geben. Die Markteinführung ist noch für dieses Jahr geplant. (ampnet/jri)
Veröffentlicht am 29.06.2020
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