Die Breil Abarth 1000 erinnert an zwei Rekorde
Die Sportarmbanduhr „Breil Abarth 1000“ bietet eine Wasserdichtigkeit bis 10 bar und zeichnet sich durch ein IP-schwarzes Edelstahlgehäuse mit Bilux-Finish, eine Lünette aus einer speziellen Kohlefaser-Sorte (Forged Carbon) und einen verschraubten Gehäuseboden aus konventioneller Kohlefaser aus. Die Zähler in Gun-Farbe passen zu den „Start- und „Stop-Tasten aus Aluminium, die auf 2 und 4 Uhr positioniert sind. Sie erinnern an die Bedienelemente von Rennwagen. Die skelettierten Zeiger bestehen aus IP-Titan mit Leuchtbeschichtung, das Datumsfenster zwischen 4 und 5 Uhr platziert. Das Zifferblatt wird durch ein hochwertiges Saphirglas geschützt.
Auf der Einstellkorne findet sich der Buchstabe B für Breil. Auf dem Gehäuseboden sind die Seriennummer der Uhr sowie die Inschrift „1965-2025, ABARTH 1000, 60 anni di storia“ eingraviert. Getragen wird der Chronograph am Handgelenk mit einem schwarzen Edelstahlarmband mit Faltschließe und Sicherheitsdruckknöpfen. Verzierungen sind eine polierte Mittelpartie sowie die Schriftzüge „Abarth“ und „Breil“. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 399 Euro.
Der Abarth 1000 Monoposto Record basierte auf einem Formel-2-Rennwagen. Der mit zwei Nockenwellen ausgerüstete Motor holte aus 982 Kubikzentimetern Hubraum eine Leistung von 105 PS (77 kW) bei 8800 Umdrehungen in der Minute. Der Tank fasste nur 10 Liter, was gerade ausreichte, um Beschleunigungsrekorde nach den Regeln des Automobilverbandes FIA aufzustellen. Einsatzfertig wog der 225 km/h schnelle Abarth 1000 Monoposto Record nur 500 Kilogramm.
Carlo Abarth, als junger Mann erfolgreicher Motorradrennfahrer, beschloss im Alter von 57 Jahren, den 100. Weltrekord für seine Marke höchstpersönlich aufzustellen. Teil des Mythos ist, dass er durch eine strenge Apfel-Diät rund 30 Kilogramm abnahm, um überhaupt im engen Cockpit des kleinen Formel-Rennwagens Platz nehmen zu können.
Am 20. Oktober 1965 legte der Abarth aus dem Stand heraus die Viertelmeile (402 Meter) in 13,62 Sekunden. Nach 15,38 Sekunden hatte der Monoposto dann 500 Meter zurückgelegt – beides neue Weltrekorde in der Hubraumklasse G.
Doch Carlo Abarth wollte mehr. Über Nacht wurde der 1,0-Liter-Motor gegen ein Triebwerk mit 2000 Kubikzentimetern und 216 PS (159 kW) ausgetauscht. Damit erzielte am folgenden Tag für die Klasse ebenfalls neue Bestmarken über die Viertelmeile (11,55 Sekunden) sowie die 500-Meter-Distanz (13,37 Sekunden). (aum)
Veröffentlicht am 14.11.2025
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