2025-11-05 14:26:00 Automobile

Elektromobilität: Die Verbraucher brauchen klare Maßnahmen

Carzoom.de
Fotos: Autoren-Union Mobilität/ZDK

Laut Kraftfahrt-Bundesamt wurden im Oktober 52.425 vollelektrische Pkw (BEV) neu zugelassen – ein Plus von 47,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Nach Informationen des ZDK wurden aber in den letzten Kalendertagen des vergangenen Monats Oktober „überproportional viele Fahrzeuge zugelassen“. Dies deute darauf hin, dass Hersteller zum Erreichen ihrer CO2-Flottenziele verstärkt auf Kurzzeitzulassungen gesetzt hätten.

Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) fordert die Bundesregierung auf, die angekündigten Maßnahmen zur Förderung der Elektromobilität endlich rasch in die Praxis umzusetzen. Aus Sicht von ZDK-Präsident Thomas Peckruhn darf es auch angesichts der weiter steigenden Neuzulassungen nicht bei Absichtserklärungen bleiben.

„Ankündigungen allein reichen nicht – jetzt müssen endlich konkrete Entscheidungen folgen. Jede weitere Verzögerung verstärkt nur die ohnehin schon ausgeprägte Kaufzurückhaltung der Privatkunden“, erklärt Peckruhn. Die Betriebe des Kfz-Gewerbes spürten die Unsicherheit der Verbraucher täglich im Verkaufsgespräch. „Absichtserklärungen bringen keine neuen E-Autos auf die Straße. Die Politik muss jetzt liefern – sonst wird der Attentismus (abwartende Haltung; Anm. der Red.) der Verbraucher zur Dauerbremse für die Elektromobilität.“

Laut Kraftfahrt-Bundesamt wurden im Oktober 52.425 vollelektrische Pkw (BEV) neu zugelassen – ein Plus von 47,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Nach Informationen des ZDK wurden aber in den letzten Kalendertagen des vergangenen Monats Oktober „überproportional viele Fahrzeuge zugelassen“. Dies deute darauf hin, dass Hersteller zum Erreichen ihrer CO2-Flottenziele verstärkt auf Kurzzeitzulassungen gesetzt hätten.

Peckruhn betonte, dass auch beim Ausbau der Ladeinfrastruktur jetzt konsequent und zielgenau gehandelt werden müsse, „um E-Mobilität in die Breite zu tragen“. Das Konzept des „Social Leasing“ lehnt der ZDK jedoch weiterhin als nicht tragfähig und unwirksam ab, und fordert stattdessen eine Senkung von Netzentgelten und Stromsteuer für Ladestrom sowie Ladegutscheine für Kunden. (aum)

Veröffentlicht am 05.11.2025

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