In München stehen die Bänder sechs Wochen still
Rund 90 Prozent der bestehenden Produktionsanlagen können im Karosseriebau integriert werden. Nur zehn Prozent, besonders die Anlagen in den Umfängen des Hinterbaus, sind aufgrund der Hochvoltbatterie nicht integrierbar und erfordern den Aufbau neuer Anlagen. Die Montage der Hochvoltbatterie des BMW i4 erfolgt von unten. Dafür wird in der Fertigungsmontage eine neue, separate Speichermontage aufgebaut.
Neben dem Einbau neuer Anlagen ist verfolgt München das Ziel, die bestehenden Produktionsanlagen so umzurüsten, dass die 3er Limousine, der 3er Touring, der neue M3 sowie der vollelektrische i4 auf derselben Linie gefertigt werden können.
Zur Optimierung zukünftiger Prozesse wird in der Getriebevor- und Endmontage flächendeckend Virtual Reality (VR) eingesetzt. Auf einer VR-Trainingsfläche können sich die Mitarbeiter auf ihren neuen Arbeitsplatz vorbereiten und finden Räume zur Optimierung. (ampnet/deg)
Veröffentlicht am 22.07.2020
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