Mit bis zu 585 PS für die Familie
In der Spitzenversion sprintet der Kia EV6 in nur 3,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h und rennt bis zu 260 km/h. Damit wildert er eigentlich schon in den Gefilden eines Porsche Taycan Turbo. Kia folgt klar der Tesla-Strategie, auch in erschwinglichen Segmenten die Faszination für den E-Antrieb über die Motorleistung zu steigern. Die Akkus sind für das 800-Volt-Laden ausgelegt, damit in relativ kurzer Zeit bis zu 500 Kilometer Zyklus-Reichweite ins Auto gepresst werden können.
Die bisher Kia-typische „Tigernase“ wurde zugunsten des neuen Markenlogos und digitaler Elemente zurückgenommen. Damit soll zugleich die zukünftige Entwicklung des Kia-Design vorweggenommen werden. Im Entwicklungsprozess diente die Studie „Imagine by Kia“ vom Genfer Salon 2019 als Ausgangspunkt. Sie wurde hier noch einmal nachgeschärft und mit mehr Spannung und Skulptur versehen.
Für reichlich Platz im großzügigen Innenraum sorgen 2,90 Meter Radstand, der Gepäckraum fasst 520 bis 1300 Liter und zusätzlich gibt es noch einen vorderen Kofferraum. Im Gegensatz zu anderen Marken hat sich Kia die Mühe gemacht, ihn für die heckgetriebene Variante nochmals zu vergrößern.
Vor Fahrer und Beifahrer spannt sich eine breite Armaturentafel auf, zwischen ihnen schwebt die Zentralkonsole und gesteuert wird mit einem eleganten Zweispeichen-Volant – wenn das Auto nicht gerade selber lenkt. Der Kia EV6 soll auf der Autobahn – natürlich unter dem wachsamen Auge des Fahrers und mit der Hand am Lenkrad – auch problemlos selber fahren.
Mit knapp 4,70 Meter Länge, 1,89 Meter Breite und 1,55 Meter in der Höhe fügt sich der Kia EV6 nahtlos in die Phalanx der modernen Mittelklasse ein. Seine Eigenschaften jedoch ragen weit darüber hinaus. Schon im Sommer könnte er auf den Markt kommen – zu Preisen ab knapp über 40.000 Euro. (ampnet/jm)
Veröffentlicht am 30.03.2021
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