Neuer Marco Polo: Mercedes schickt den Camper mit mehr Glanz in die nächste Runde
Mercedes-Benz bringt den Marco Polo in einer deutlich aufgewerteten Form an den Start und rückt dabei vor allem die Wohnlichkeit in den Mittelpunkt. Das Herzstück der Überarbeitung ist das neue Aufstelldach mit robuster Aluminium-Doppelschale. Es soll nicht nur stabiler sein, sondern dank eines um zehn Zentimeter erhöhten Faltenbalgs im hinteren Bereich auch für mehr Platz beim Sitzen und Schlafen sorgen. Damit wird aus dem Camper ein spürbar luftigerer Rückzugsort auf Rädern.
Hinzu kommt das neue Lichtkonzept mit einer rund um das Aufstelldach integrierten LED-Ambientebeleuchtung. Je nach Stimmung sind damit unterschiedliche Lichtstimmungen möglich – von sachlich-klar bis hin zu warm und wohnlich. Ab Ende des Jahres sollen zudem ein neues Schiebedach und erstmals eine Panorama-Öffnung im Faltenbalg für noch mehr Tageslicht und frische Luft im Innenraum sorgen. Besonders nachts dürfte genau dieser freie Blick nach oben seinen ganz eigenen Reiz entfalten.
Das Reisemobil ist auch im Alltag praktisch. Die neu konstruierte Markise lässt sich nun flexibel montieren und demontieren. Das ist zum Beispiel in der Waschanlage von Vorteil, während die Kurbel platzsparend in der Halterung verschwindet. Ergänzt wird dies durch magnetische Verdunkelungslösungen, die für mehr Privatsphäre und ruhigere Nächte sorgen. Kleine Verbesserungen an Klapptischen, Schubladen, dem Bedienpanel und der Kühlbox runden das Komfortpaket ab.
Digital legt der Marco Polo ebenfalls zu: Das weiterentwickelte MBAC-System (Mercedes-Benz Advanced Control) verwandelt den Camper noch stärker zum vernetzten Begleiter. Die zentrale Steuer- und Schaltzentrale ermöglicht es, fast alle Wohnraumfunktionen komfortabel über das Cockpit-Display oder per Smartphone-App zu bedienen.
Mit wenigen Klicks lässt sich die Ambientebeleuchtung regulieren oder das neue Soundsystem dirigieren, das mit acht Lautsprechern und einem Subwoofer sowohl während der Fahrt als auch auf dem Stellplatz für satten Klang sorgt. Ebenso mühelos lassen sich das Licht, die Heizung, die Kühlbox sowie das Aufstelldach aus der Ferne oder direkt vom Fahrersitz aus bedienen.
Ein entscheidender Aspekt ist die Fertigung: Während die V-Klasse als Basis weiterhin im spanischen Werk Vitoria vom Band läuft, wird der Marco Polo künftig im Mercedes-Benz-Werk Ludwigsfelde ausgebaut. Für den Hersteller bedeutet diese Restrukturierung ein Höchstmaß an Qualitätskontrolle, kürzere Wege innerhalb des Prozesses und eine größere Flexibilität in der Produktion. So erhält der Marco Polo nicht nur in technischer Hinsicht, sondern auch auf organisatorischer Ebene einen deutlichen Feinschliff. (aum)
Veröffentlicht am 27.07.2026
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Neuer Marco Polo: Mercedes schickt den Camper mit mehr Glanz in die nächste Runde
Mercedes-Benz bringt den Marco Polo in einer deutlich aufgewerteten Form an den Start und rückt dabei vor allem die Wohnlichkeit in den Mittelpunkt. Das Herzstück der Überarbeitung ist das neue Aufstelldach mit robuster Aluminium-Doppelschale. Es soll nicht nur stabiler sein, sondern dank eines um zehn Zentimeter erhöhten Faltenbalgs im hinteren Bereich auch für mehr Platz beim Sitzen und Schlafen sorgen. Damit wird aus dem Camper ein spürbar luftigerer Rückzugsort auf Rädern.
Hinzu kommt das neue Lichtkonzept mit einer rund um das Aufstelldach integrierten LED-Ambientebeleuchtung. Je nach Stimmung sind damit unterschiedliche Lichtstimmungen möglich – von sachlich-klar bis hin zu warm und wohnlich. Ab Ende des Jahres sollen zudem ein neues Schiebedach und erstmals eine Panorama-Öffnung im Faltenbalg für noch mehr Tageslicht und frische Luft im Innenraum sorgen. Besonders nachts dürfte genau dieser freie Blick nach oben seinen ganz eigenen Reiz entfalten.
Das Reisemobil ist auch im Alltag praktisch. Die neu konstruierte Markise lässt sich nun flexibel montieren und demontieren. Das ist zum Beispiel in der Waschanlage von Vorteil, während die Kurbel platzsparend in der Halterung verschwindet. Ergänzt wird dies durch magnetische Verdunkelungslösungen, die für mehr Privatsphäre und ruhigere Nächte sorgen. Kleine Verbesserungen an Klapptischen, Schubladen, dem Bedienpanel und der Kühlbox runden das Komfortpaket ab.
Digital legt der Marco Polo ebenfalls zu: Das weiterentwickelte MBAC-System (Mercedes-Benz Advanced Control) verwandelt den Camper noch stärker zum vernetzten Begleiter. Die zentrale Steuer- und Schaltzentrale ermöglicht es, fast alle Wohnraumfunktionen komfortabel über das Cockpit-Display oder per Smartphone-App zu bedienen.
Mit wenigen Klicks lässt sich die Ambientebeleuchtung regulieren oder das neue Soundsystem dirigieren, das mit acht Lautsprechern und einem Subwoofer sowohl während der Fahrt als auch auf dem Stellplatz für satten Klang sorgt. Ebenso mühelos lassen sich das Licht, die Heizung, die Kühlbox sowie das Aufstelldach aus der Ferne oder direkt vom Fahrersitz aus bedienen.
Ein entscheidender Aspekt ist die Fertigung: Während die V-Klasse als Basis weiterhin im spanischen Werk Vitoria vom Band läuft, wird der Marco Polo künftig im Mercedes-Benz-Werk Ludwigsfelde ausgebaut. Für den Hersteller bedeutet diese Restrukturierung ein Höchstmaß an Qualitätskontrolle, kürzere Wege innerhalb des Prozesses und eine größere Flexibilität in der Produktion. So erhält der Marco Polo nicht nur in technischer Hinsicht, sondern auch auf organisatorischer Ebene einen deutlichen Feinschliff. (aum)
Veröffentlicht am 27.07.2026
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