2026-08-14 15:01:00 Automobile

Weniger MPUs, aber Verantwortung bleibt

Carzoom.de
Fotos: BASt via Autoren-Union Mobilität

Die Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen (BASt) zählte 2025 bundesweit 70.135 medizinisch-psychologische Untersuchungen (MPU). Das sind knapp sieben Prozent weniger als 2024 mit 75.257 Begutachtungen. Dennoch sieht der Automobilclub von Deutschland (AvD) keinen Anlass zur Entwarnung: Wer am Straßenverkehr teilnimmt, müsse eigenes Verhalten kritisch prüfen und Rücksicht auf andere nehmen.

Alkoholauffälligkeiten blieben laut BASt mit rund 40 Prozent der häufigste Anlass. Es folgten Drogen- und Medikamentenfragestellungen mit etwa 21 Prozent; 2024 lag ihr Anteil noch bei 25 Prozent. Auch gravierende oder wiederholte Verkehrsverstöße können eine MPU erforderlich machen.

Bei den Ergebnissen zeigt sich wenig Bewegung: Knapp 58 Prozent der Begutachteten wurden 2025 als geeignet bewertet, rund 38 Prozent als ungeeignet. Aus AvD-Sicht ist die MPU daher mehr als eine Hürde zurück zum Führerschein: Sie soll eine nachhaltige Verhaltensänderung und sichere Mobilität fördern. (aum)

Veröffentlicht am 14.08.2026

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