ZDK fordert Entlastung bei Spritpreisen
Konkret plädiert der Verband dafür, den CO2-Preis im nationalen Emissionshandel auf das untere Ende des Preiskorridors von 55 bis 65 Euro je Tonne zu senken. Zumindest solle innerhalb dieses Rahmens auf weitere Anhebungen verzichtet werden. Derzeit verteuert die CO2-Bepreisung Kraftstoffe um rund 16 bis 19 Cent je Liter. „Wenn die Preise ohnehin nach oben schießen, ist die gewünschte Lenkungswirkung bereits erreicht. Dann braucht es keinen zusätzlichen staatlich verursachten Preisaufschlag“, sagt ZDK-Präsident Thomas Peckruhn.
Der Verband verweist darauf, dass zusätzliche Belastungen insbesondere Pendler, Familien und Betriebe treffen würden. Gleichzeitig sieht der ZDK im Klima- und Transformationsfonds (KTF) ausreichend finanziellen Spielraum für Entlastungen. Aus den CO2-Einnahmen des Verkehrssektors fließen rund acht Milliarden Euro jährlich in den Fonds, während nur ein Teil davon in Fördermaßnahmen wie Elektromobilität und Ladeinfrastruktur zurückgeführt wird. (aum)
Veröffentlicht am 17.07.2026
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