Urteil - Aktuelle Meldungen

Im Rückspiegel: Seine Exzellenz 600
11.04.2023 - „Der ‚Große Mercedes‘ 600 – Das exklusive Fahrzeug der großen Repräsentation.“ Mit dieser Überschrift verkündete die Presseabteilung in Stuttgart 1963 die Premiere des Mercedes-Benz 600. Das Fahrzeug mit der internen Baureihenbezeichnung W 100 spielte ganz weit vorne in der weltweiten Spitzengruppe der Autobranche mit. „Mercedes-Benz knüpft an die Vorkriegstradition des Hauses an, mit einem luxuriös ausgestatteten und in höchstem Masse fahrsicheren Automobil in der kleinen Gruppe der aufsehenerregenden Repräsentationswagen der Welt vertreten zu sein“, hieß es in der Pressemitteilung vor 60 Jahren weiter.
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Hyundai legt bei den Restwerten zu
06.04.2023 - Restwert gehört nicht unbedingt zu den wohlklingenden Wortschöpfungen in der deutschen Sprache und wirkt irgendwie genauso sympathisch wie „Mindesthaltbarkeit“, und doch spielt die Wertentwicklung eine wichtige Rolle beim Kauf oder Leasing eines neuen Auto. Denn schließlich will der Kunde wissen, wieviel Rest vom einstigen Neuwert am Ende übrigbleibt.
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Im Rückspiegel: Citroën Xantia – der mit dem „Plopp“
30.03.2023 - Der Pressechef war begeistert. Jedes Mal, wenn die Tür des neuen Modells bei der statischen Vorstellung in Frankfurt mit einem satten „Plopp“ ins Schloss fiel, huschte ein Lächeln über sein Gesicht. „Haben Sie das gehört“, fragte Citroëns langjähriger Sprecher Gunter von Bülow die Journalisten immer wieder und konnte seinen Stolz auf das neue Modell nicht kaschieren.
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Kommentar: Technischer Fortschritt muss Zukunft haben
28.03.2023 - Trotz des Shitstorms, der zurzeit über Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) und dessen Partei niedergeht, bleibt festzuhalten: Der Mann hat sich zusammen mit den bundesdeutschen Liberalen zwar innerhalb der EU in Brüssel unbeliebt, gleichzeitig aber für den technischen Fortschritt hier zu Lande verdient gemacht.
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Top Ten der Woche bei den Medien der Autoren-Union Mobilität
27.03.2023 - Exklusiv und vorab hatten wir vergangene Woche berichten können, wie die deutsche Regierung und die EU-Kommission sich zum Thema e-Fuels verhalten werden. Nun geht es darum, den Umgang mit dem Thema zu finden, der am schnellsten positive Effekte fürs Klima bringt. Jeder Liter e-Fuel als Beimischung in herkömmlichen Kraftstoffen hilft dem Klima jetzt schon. Die Mineralölgesellschaften sollten davon viele beimengen, wenn dies ihre Kosten für Verschmutzungsrechte verringert.
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Kommentar: Fairness und fahrlässig
22.03.2023 - Wenn der Staub, den das vom Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) wegen des Thermofensters in alten Dieselmotoren aufwirbelte, sich legt, werden wir vor deutschen Gerichten Diskussionen und den Begriff „Fahrlässig“ erleben. Das wird spannend. Denn unser Bürgerliches Gesetzbuch (BGB), nach dem deutsche Gerichte nun die Klagen in Deutschland betrachten müssen, legt fest im § 276 (2): „Fahrlässig handelt, wer die im Verkehr (gemeint ist der Warenverkehr – die Redaktion) erforderliche Sorgfalt außer Acht lässt.“ Bei technische Regeln kann es aber zwei Richtungen der Fahrlässigkeit geben: zu viel und zu wenig.
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EuGH-Urteil: Droht eine Klagewelle?
22.03.2023 - Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat entschieden, die Abmahnvereine frohlocken: Ein neues Urteil scheint den Weg für umfangreiche neue Klagen gegen Autohersteller freizumachen. Der Besitzer eines gebraucht gekauften Mercedes C 220 CDI hatte eine angeblich unzulässige Abschaltvorrichtung moniert; sie fährt bei bestimmten Temperaturen die Abgasreinigung herunter, unter anderem um den Motor vor Schäden zu schützen.
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Auszubildende wollen den ID Buzz noch nachhaltiger gestalten
10.03.2023 - Auszubildende von Volkswagen Nutzfahrzeuge und der Volkswagen Group Retail Deutschland starten ein gemeinsames Fahrzeugprojekt. Im Laufe der nächsten Monate werden 13 Auszubildende beider Unternehmen einen ID Buzz umbauen. Im Fokus steht dabei die Verwendung nachhaltiger Materialien. Das Ergebnis soll im nächsten Jahr präsentiert werden.
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Die Top Ten der Woche bei der Autoren-Union Mobilität
06.03.2023 - Die kommende Woche wird spannend, weil sich gegen das Verbot des Verbrennungsmotors eine Front bildet – in Deutschland der Verkehrsminister, sein Parteivorsitzender und die Fachleute, die dem Verbrenner abschwören mussten und jetzt wieder die Stimme erheben, die Ministerpräsidentin von Italien, die bulgarische Regierung und ein paar Top-Manager der Automobilindustrie. Der Shitstorm wird gewaltig sein, die heimliche Freude aber auch.
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Der Fahrradweg ist kein gesetzloser Raum
05.03.2023 - Mit dem aktuellen Bußgeldkatalog will der Gesetzgeber Radfahrer und Fußgänger besser schützen und packt Raser oder Falschparker bei Verstößen gegen die Verkehrsregeln deutlich fester an. Doch wie sieht es aus, wenn Radler sich nicht an die Vorschriften halten? Der Bußgeldkatalog sieht nicht nur für Kfz-Fahrer Verwarn- und Bußgelder vor. Auch Fahrradfahrer müssen mit Konsequenzen rechnen, wenn sie gegen die Regeln der Straßenverkehrsordnung (StVO) verstoßen.
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Interview Prof. Thomas Koch: „Ich kann das Urteil nicht nachvollziehen“
24.02.2023 - Das Verwaltungsgericht Schleswig hat in dieser Woche ein Urteil zum so genannten Thermofensters bei älteren Dieselfahrzeugen gesprochen. Und entschieden: Eine temperaturabhängige Erhöhung der motorischen Stickoxidemissionen bei tiefen Außentemperaturen sei nicht akzeptabel. Seitdem herrscht Verunsicherung. Denn während sich das Urteil auf einen konkreten VW-Motor bezieht, sind nach Angaben des Vereins Deutsche Umwelthilfe 118 weitere Verfahren anhängig. Motorenexperte Prof. Thomas Koch kritisiert das Urteil scharf. Jens Meiners von der Autoren-Union Mobilität sprach mit ihm.
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Kommentar: Kuhhandel mit der „Letzten Generation“
23.02.2023 - Die Klimakleber hatten in den vergangenen Tagen viele Straßen der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover blockiert. „Das muss ein Ende haben“, erklärte der grüne Oberbürgermeister Belit Onay der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ und schloss einen Handel mit den Aktivisten, einen Kuhhandel: Die Kleberinnen und Kleber halten sich heute und morgen zurück, wenn der OB sich für einen „Gesellschaftsrat“ einsetzt. Der Ratsvorsitzende Onay versprach, der Bundesregierung in einem Brief die Gründung eines solches Rats vorzuschlagen.
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