32 Prozent mehr Elektroautos zugelassen
Die Marktentwicklung unterschied sich bei batterieelektrischen Fahrzeugen und Plug-in-Hybriden deutlich. Während die BEV bei 4635 Neuzulassungen (minus drei Prozent) stagnierten, gab es bei PHEV mit 5618 Einheiten (+87 Prozent) im vergangenen Monat ein deutliches Plus.
Im April hat sich zudem der Firmenwagenanteil weiter auf 48 Prozent (Gesamtmarkt 34 Prozent) erhöht. Gleichzeitig haben die privaten Halter ihren Anteil auf 33 Prozent ebenfalls ausgebaut (Gesamtmarkt 42 Prozent). Die steigenden Anteile von Firmenwagen und privaten Haltern sind auf die Förderinstrumente für die jeweilige Haltergruppe zurückzuführen. Bei den Firmenwagen spielt die steuerliche Förderung der Fahrzeuge eine wichtige Rolle, bei den privaten Haltern der Umweltbonus. Für diesen gingen im April laut Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) 6483 Anträge ein.
Diese Entwicklung kam den deutschen Herstellern zugute, die ihren Marktanteil im April auf 66 Prozent ausweiten konnten (Vorjahresperiode: 54 Prozent). Sieben der meistverkauften E-Modelle in den ersten vier Monaten entfielen auf deutsche Hersteller.
Trotz des praktisch vollständigen Produktionsstillstands in der zweiten Monatshälfte konnten die deutschen Hersteller im März ihre Fertigung von E-Autos weiter ausbauen. Sowohl im Inland als auch im Ausland war ein Zuwachs von 31 Prozent zum Vorjahresmonat zu verzeichnen. Weltweit liefen im März 25.760 PHEV (+44 Prozent) und 13.444 BEV (+zwölf Prozent) mit deutschem Konzernlogo von den Bändern. (ampnet/jri)
Veröffentlicht am 13.05.2020
ElektromobilitätUnternehmenVDAMarkt & StatistikMarktElektroautos
