CES 2020: Der Defender erhält digitale Luftunterstützung
Die Sota-Technologie verfügt über ein eigenes LTE-Modem und eine separate eingebettete sogenannte eSim. So laufen Updates und aktuell genutzte Software-Funktionen getrennt. Im neuen Infotainmentsystem Pivi Pro können außerdem zwei Smartphones gleichzeitig angedockt werden. Verantwortlich dafür ist die leistungsstarke Plattform von Qualcomm, Snapdragon 820Am.
Das System mit 10-Zoll-Touchscreen verfügt außerdem über eine eigenständige Stromversorgung per Batterie. Schon während des Einstiegs ist es dadurch unter anderem möglich, per Spracheingabe das gewünschte Ziel für die Navigation einzustellen. Die cloudbasierte Architektur ermöglicht es, vorerst nur in Großbritannien, Parkgebühren vom Auto aus zu zahlen. Der Nutzer navigiert über das Android-ähnliche Betriebssystem Blackberry QNX.
Zusammen mit Bosch hat Jaguar Land Rover neue Assistenzsysteme erarbeitet, die im Defender erstmals zum Einsatz kommen. Eine neue 3D-Surround-Kamera übermittelt dem Fahrer eine Ansicht des kompletten Fahrzeugumfelds. Ermöglicht wird die Darstellung durch vier 190-Grad-Weitwinkelkameras und 14 Ultraschallsensoren. Auf dem Touchscreen kann die Ansicht nach Belieben verändert werden, um sich zum Beispiel im Gelände einen genauen Überblick zu verschaffen. Mit an Bord sich auch Bosch-Assistenzsysteme wie eine adaptive Geschwindigkeitsregelung und ein Toter-Winkel-Assistent.
Der neue Defender ist zu Preisen ab 49.700 Euro erhältlich. Der Defender 100 startet bei einem Kaufpreis von 55.600 Euro. Im Frühjahr wird er eingeführt. (ampnet/deg)
Veröffentlicht am 06.01.2020
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