Der Motorradmarkt bricht um über ein Drittel ein
Das klassische Kraftradsegment verbuchte 2025 einen Rückgang um 36 Prozent auf 97.699 Neufahrzeuge, bei den Kraftrollern gingen die Zulassungen um 27,9 Prozent auf 14.241 Stück zurück. Leichtkrafträder kamen auf 21.753 Verkäufe, was einem Minus von 44,8 Prozent entspricht. Bei den 125er-Rollern betrug der Rückgang mit 25.251 Neuanmeldungen 27,8 Prozent.
Mit 6266 Fahrzeugen stieg die Zahl der neuen batterielektrischen Krafträder im vergangenen Jahr um 16,3 Prozent. Darunter befanden sich jedoch lediglich 422 Motorräder im klassischen Sinn. Das sind fünf Stück weniger als 2024. Rund 90 Prozent entfielen auf die Leichtkraftklasse (125-Kubik-Äquivalent) mit Schwerpunkt Motorroller. In der kleinen Klasse nahmen die Zulassungen von E-Fahrzeugen insgesamt um fast 33 Prozent zu.
Unter den 15 Herstellern mit mehr als 1000 Verkäufen legte gegenüber dem Vorjahr einzig die chinesische Marke Voge zu (plus 45,9 Prozent). Marktführer blieb BMW vor Honda, Kawasaki, Yamaha, Triumph, Ducati und Harley-Davidson. Das Modellranking im Motorradsegment führt nach wie vor die BMW R 1300 GS an. Es folgen die beiden Kawasaki-Modelle Z 900 und Z 650.
Bei den Maxi-Scootern lag die neue Vespa GTS 310 Super vorne. Die Plätze zwei und drei gehen an den Honda 350 ADV und die Vespa GTS 300 Super. Beliebteste 125er war die Honda CB 125 R vor den beiden Yamaha-Modellen YZF-R 125 und MT-125. Bei den Leichtkraftrollern liegen die GTS 125 und die Primavera von Vespa vorne. Den dritten Podiumsplatz holt sich Honda mit dem Forza 125. (aum/jri)
Veröffentlicht am 14.01.2026
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