„Held der Straße“ half schwer verunfalltem Motorradfahrer
Schuh überlegte kurz, die steile Böschung hinunterzuklettern, doch hatte er keinerlei Verbands- oder Erste-Hilfe-Material dabei. Er sah sich den verletzten Motorradfahrer genauer an und bemerkte, dass der offenbar von allein in eine stabile Seitenlage gefallen war. „Das war Glück“, sagt Sebastian Schuh, Mitglied der freiwilligen Feuerwehr Wuppertal und mit Erster Hilfe vertraut.
Er ging zum Rad zurück, holte sein Telefon und wählte den Notruf. Er erklärte der Leitstelle die Situation und bekam die Aufforderung, oben an der Straße stehenzubleiben und auf den Rettungswagen zu warten. Schuh ging zurück zur Absturzstelle und redete weiter mit dem Verletzten. Der hatte noch den Helm auf, war aber bei Bewusstsein. Sie sprachen weiter, bis Rettungswagen und Notarzt kamen und den schwer verletzten Motorradfahrer ins Krankenhaus brachten.
Goodyear und der AvD suchen jeden Monat beherzte Ersthelfer wie Sebastian Schuh. Unterstützt wird die Aktion unter der Schirmherrschaft des Bundesverkehrsministeriums von der Zeitschrift Trucker. (aum)
Veröffentlicht am 26.11.2021
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