2020-10-22 14:46:00 Automobile

Nachschub für Ritter Sport kommt auf leisen Sohlen

Der wegen seiner quadratischen Verpackung bekannte Schokoladenhersteller Alfred Ritter (Ritter Sport) testet einen Prototyp des Mercedes-Benz e-Actros. Der 18-Tonner wird für die Produktionsversorgung auf der sieben Kilometer langen Route zwischen dem Lager Dettenhausen und dem Produktionsstandort in Waldenbuch bei Stuttgart eingesetzt. Zusätzlich beliefert der e-Actros den „Schoko-Shop“ – die Fabrikverkaufsstelle am Firmensitz in Waldenbuch – mit frisch produzierter Schokolade aus dem Werk nebenan.

Der 18-Tonner mit einer Reichweite von rund 200 Kilometern ist mit einem ebenfalls elektrisch betriebenen und somit emissionsfreien Kühl-Wechselkoffer von Schmitz Cargobull bestückt. Die Batterien des Elektro-Lkw werden nach den Tagestouren über Nacht auf dem Werksgelände von Ritter Sport aufgeladen. Die beiden Elektromotoren nahe den Radnaben der Hinterachse stellen eine Leistung von jeweils 171 PS (126 kW) und ein maximales Drehmoment von je 485 Newtonmetern bereit. Die Lithiumionen-Batterien haben eine Gesamtkapazität von 240 kWh. In Abhängigkeit der verfügbaren Ladeleistung lassen sie sich innerhalb von zwei Stunden (bei 150 kW) vollständig aufladen.

Der e-Actros wird als Zwei- und Dreiachser auf den Markt kommen. Die Serienproduktion soll 2021 im Werk Wörth am Rhein anlaufen. Die Entwicklung und Erprobung der schweren Elektro-Lkw im Verteilerverkehr wird im Rahmen des Projekts „Concept ELV2“ zu verschiedenen Teilen vom Bundesumweltministerium (BMU) sowie vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. (ampnet/jri)

Veröffentlicht am 22.10.2020

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Fotos: Auto-Medienportal.Net/Daimler
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