Mladá Boleslav - Aktuelle Meldungen

125 Jahre Motorsport bei Skoda (9): Der Spider fand ein kurioses Ende
08.06.2026 - 1972 legte der Internationale Automobilverband (FIA) die Klassen B5 und B6 zur Klasse B5 für Fahrzeuge mit einem maximalen Hubraum von 3000 Kubikzentimetern zusammen. In der tschechoslowakischen Meisterschaft wurde die Hubraumgrenze auf 2,0 Liter geändert, was das damalige Staatsunternehmen AZNP (Automobilové závody, národní podnik; die heutige Marke Skoda) dazu veranlasste, mit der Entwicklung eines offenen Zweisitzers für Rundstrecken- und Bergrennen zu beginnen.
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125 Jahre Motorsport bei Skoda (7): Der kurze Ausflug in den Formel-Sport
05.06.2026 - Der Grand Prix (GP) der Tschechoslowakei im September 1949 sollte für lange Zeit das letzte internationale Autorennen in dem damals kommunistischen Land sein. Als sich 1964 die Vorschriften für die traditionelle Formel-3-Monoposto-Klasse änderten, reagierte Skoda dank des damals bereits in der Entwicklung befindlichen 1000 MB schnell. Drei Einsitzer traten in der Saison 1965 mit den erfahrenen Fahrern Václav und Jaroslav Bobek sowie Miroslav Fousek an. Die neu geschaffene Klasse bot der Marke und ihren Fahrern zudem Gelegenheit, sich mit der Konkurrenz aus Westeuropa zu messen.
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125 Jahre Motorsport bei Skoda (6): Klassensieger bei der Rallye Monte Carlo
04.06.2026 - Nachdem sich die politische Lage Ende der 1950er Jahre etwas entspannt hatte, kehrte Skoda in den internationalen Motorsport zurück und nahm 1956 zum ersten Mal seit 1949 wieder an der prestigeträchtigen Rallye Monte Carlo teil. Anfang der 1960er Jahre sorgte dann der Skoda Octavia Touring Sport (TS) für zahlreiche Siege bei internationalen Rallyes. Die größten Erfolge feierte das Modell in den Händen privater Fahrer bei der Rallye Monte Carlo und der finnischen 1000-Seen-Rallye.
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125 Jahre Motorsport bei Skoda (5): Der Traum vom zweiten Le-Mans-Start platzt
03.06.2026 - Im Frühjahr 1956 begann Skoda nach dem Modell Sport von 1949 erneut mit der Entwicklung eines zweisitzigen Rennwagens, die Ende 1957 in ihre letzte Phase trat: Der 1100 OHC sollte dort anknüpfen, wo der erste und einzige Werkswagen beim prestigeträchtigen 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1950 aufgehört hatte. Er war wegen eines kleinen technischen Defekts in der 121. Runde an zweiter Position seiner Klasse liegend ausgeschieden.
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125 Jahre Motorsport bei Skoda (3): Monte Carlo 1936 hallt bis heute nach
01.06.2026 - Skoda führt den Beginn seiner Motorsport-Ära auf einen Motorraderfolg im Juni 1901 zurück. Seinerzeit errang Narcis Podsednícek auf einer Slavia B der Vorläuferfirma Laurin & Klement beim fast 1200 Kilometer langen Rennen Paris–Berlin einen Sieg, der im Ziel allerdings nicht offiziell bestätigt wurde. Da niemand so früh mit dem Werksfahrer gerechnet hatte, war das Zeitnahmebüro morgens um 3 Uhr noch geschlossen. Die Bestätigung seiner Ankunft durch örtliche Polizisten erkannten die Veranstalter nicht an und ernannten stattdessen vier Franzosen auf Dreirädern der Marke De Dion-Bouton zu den Gewinnern. Trotz des eher unglücklichen Ausgangs wurde schnell klar, dass Siege im Motorsport das Geschäft und damit auch die Entwicklung des aufstrebenden Unternehmens aus Mladá Boleslav beflügeln würden. Einen der größten Rennerfolge verbuchte Skoda vor 90 Jahren: Zdenek Pohl und Jaroslav Hausman belegten bei der Rallye Monte Carlo 1936 mit ihrem Popular Sport den zweiten Platz in der Klasse bis 1,5 Liter Hubraum.
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125 Jahre Motorsport bei Skoda (2): Der Laurin
27.05.2026 - Der visionäre Unternehmer Graf Alexander Kolowrat-Krakowsky prägte zu Beginn des 20. Jahrhunderts die österreichische Filmindustrie und hinterließ zudem als begeisterter Autorennfahrer seine Spuren. Graf „Sascha“ gilt als die kreative Kraft hinter dem einzigartigen Laurin & Klement RK/M, der heute zu den wertvollsten Exponaten im Technischen Nationalmuseum in Prag zählt. Die Skoda-Vorläuferfirma Laurin & Klement erwarb das sportliche Modell nach der Übernahme der Reichenberger Automobil Fabrik (RAF) und rüstete es später mit einem leistungsstärkeren 4,7-Liter-Motor auf. Damit verhalf das Unternehmen dem Fahrzeug zu einer zweiten erfolgreichen Motorsportkarriere in der neu gegründeten Tschechoslowakei.
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125 Jahre Motorsport bei Skoda (1): Der erste Sieg wurde nicht anerkannt
25.05.2026 - Skoda führt den Beginn seiner Motorsport-Ära auf einen Motorraderfolg im Juni 1901 zurück. Seinerzeit errang Narcis Podsednícek auf einer Slavia B der Vorläuferfirma Laurin & Klement beim fast 1200 Kilometer langen Rennen Paris–Berlin einen Sieg, der im Ziel allerdings nicht offiziell bestätigt wurde. Der Werksfahrer war als einer von insgesamt zehn Teilnehmern in der Zwei- und Dreiradkategorie. Podsednícek erreichte Berlin nach drei Tagen als Erster seiner Klasse. Sein Triumph überraschte auch deshalb, weil niemand mit ihm gerechnet hatte, als er morgens um drei Uhr durch das Ziel fuhr: Das Zeitnahmebüro war geschlossen und kein Rennkommissar erreichbar. Narcis Podsednícek ließ sich die Ankunft deshalb zunächst von örtlichen Polizisten bestätigen. Der Veranstalter erkannte die Aufzeichnung der Schutzmänner jedoch nicht an und kürte stattdessen vier Franzosen auf Dreirädern der Marke De Dion-Bouton zu den Gewinnern.
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Die Top Ten bei den Medien der Autoren-Union Mobilität
23.03.2026 - Der jüngste Überlastungsangriff kam aus Singapur. Mal sehen, was der nahe und ferne Osten sich für uns noch einfallen lässt. Immerhin bleibt festzuhalten: Unsere Datenbank hat geliefert, wenn auch mehr als normal. Doch die Werte dieser Woche nähern sich von oben wieder den Zahlen an, wie wir sie in der Vergangenheit bereits gesehen haben. Bisher war der beste Wert 1,5 Millionen. Gestehen wir Singapur für diese Woche also ein Extra von einer halben Millionen Abrufe zu oder warten wir ab? Vielleicht erleben in diesen Tagen wieder einen Wachstumsschub. Nächste Woche mehr dazu. Die Hälfte der Artikel in den Top Ten stammen von unseren Autoren.
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Skoda öffnet seine Schatzkammer
19.03.2026 - Das Skoda-Museum in Mladá Boleslav öffnet ein neues Depot. „Concepts Unmasked“ ergänzt die Hauptausstellung um 31 Prototypen, Konzeptfahrzeuge und Studien ab den 1950er-Jahren. Viele der Fahrzeuge waren bislang noch nie öffentlich zu sehen. Sie werden in einer historischen Fabrikhalle aus dem Jahr 1913 gezeigt. Besichtigungen sind nach vorheriger Anmeldung und im Rahmen einer Führung möglich.
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Skoda eröffnet neue Montagehalle für Batteriesysteme
27.02.2026 - Skoda investiert 205 Millionen Euro in den Ausbau der Batterieproduktion am Stammsitz in Mladá Boleslav und hat heute eine neue Montagehalle eröffnet. Das Unternehmen wird damit zum größten Hersteller von Batteriesystemen für Elektroautos im Volkswagen-Konzern. Die Produktionshalle ist 55.000 Quadratmeter groß. Sie ermöglicht eine Taktzeit von 60 Sekunden ermöglicht, verfügt über einen Automatisierungsgrad von 84 Prozent sowie 131 Roboter und dient auch als Kompetenzzentrum. Skoda wird täglich mehr als 1100 Cell-to-Pack-Batteriesysteme und bis zu 335.000 Einheiten pro Jahr für eigene Modelle und Fahrzeuge anderer Konzernmarken in verschiedenen Segmenten produzieren. 600 Mitarbeiter umgeschult oder neu eingestellt. (aum)
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02.02.2026 - Skoda hat im vergangenen Jahr 1.065.000 Škoda Fahrzeuge produziert, das sind 15 Prozent mehr als 2024 und ist die höchste Zahl seit sechs Jahren. Darüber hinaus wurden mehr als 329.000 Batteriesysteme für die eigenen Elektromodelle und Plug-in-Hybride sowie für andere Baureihen des Volkswagen-Konzerns hergestellt. Dazu kommen noch mehr als 1,03 Millionen Getriebe und über 500.000 Motoren.
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Praxistest Skoda Elroq: Warum die Tschechen so erfolgreich Geschichte schrieben
28.01.2026 - Trabant, Wartburg, Moskwitsch, Tatra oder Polonez, die einst bekannten Automarken aus dem Osten sind Geschichte. Nur Dacia und Skoda haben den Wirren um die Auflösung der Sowjetunion widerstanden und steile Karrieren hingelegt. Nicht ganz ohne fremde Hilfe. Bei Skoda hatte Anfang der 1990er Jahre auch Renault angeklopft, die Verbundenheit des VW-Chefs Carl Hahn und vor allem die der Familie Piech mit der tschechischen Marke entschied aber schließlich, dass Skoda neben VW, Audi und Seat als viertes Autounternehmen am 16. April 1991 in den Konzern eingegliedert wurde.
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